Der Korallenshapes ist cool (XXXisql098)

Im August habe ich gelernt, dass Korallen nicht etwa Pflanzen sondern Tiere sind. Dabei handelt es sich bei den Exemplaren, die ich nun im Folgenden vorstellen möchte, um Korallen-Skelette bzw. genauer genommen um Teile davon. Die insgesamt sechs Exponate hab ich auf Fitzroy Island in einer Zeitspanne von ca. fünf Minuten anhäufen können, nach der Photodokumentation aber selbstverständlich dort zurückgelassen. Unter Hinzunahme des spitzzulaufenden Muschelaufsatzes erhielten die eigenwilligen Formgebungen den letzten Schliff. Wie schön und anregend die Natur doch ist!

Funfact: Ich bin Anfang 30!

Review: Amy Shark – Love Monster (2018)

photography & design by Steve Wyper

In ihrer Heimat Australien ist Amy Shark gerade schwer am durchstarten. Das weiß ich, weil ich den vergangenen Sommer dort verbringen durfte und einem die 32-jährige dort permanent aus dem Radio entgegenschallt. Sender wie Triple J spielen ihre Singles Adore, I Said Hi und All Loved Up  derzeit pausenlos rauf und runter. Stilistisch handelt es sich dabei um recht gefälligen, ziemlich ungefährlichen und bis-weilen sehr glatten Pop fürs Formatradio. Weiterlesen

Review: The Master And Margarita (Roman)

as found on amazon.com

Da wurde doch tatsächlich noch nie ein Buch hier besprochen. Dabei liegt das nicht etwa daran, dass man sich nicht dann und wann die ein oder andere Lektüre zu Gemüte führen würde. Zugegeben, seit dem Zeitalter der Internetsucht wird das Vergnügen zunehmend weniger, aber es geschieht schon noch hin und wieder. Bewusst abgekapselt von digitalen Medien, bietet beispielsweise eine Reise die perfekte Gelegenheit um sich literaturtechnisch mal wieder etwas upzudaten. So konnte ich mich beispielsweise erst kürzlich vergewissern, dass Silence Of The Lambs,  A Clockwork Orange oder Twenty Thousand Leagues Under The Sea zu Recht das Prädikat ‚Klassiker‘ tragen während es sich hingegen bei einem  Axolotl Roadkill um ganz groben Unfug handelt.  Weiterlesen

Sommerpause!

Den eh schon mauen Blogwochen gleich noch die obligatorische Sommerpause anhängen zu müssen ist ebenso schade aber leider auch unumgänglich. Manch Einder würde es vermutlich sogar als frech bezeichnen. Wie dem auch sei: Ab Oktober soll es hier wieder bisschen regelmäßiger weitergehen. Ideen sind wie immer am Start. Ablenkungen aber auch. Paulinchen Brennt, Cannahann, 52 Hertz und Maffai haben alle noch etwas auf Halde und auch sonst gibt es viel zu tun… es mangelt also keineswegs an Elan sondern schlichtweg an Zeit. Aber wird schon werden.

Wer etwas rezensiert haben möchte schreibt weiterhin an sersn@derdanielistcool.de!

Dann bleibt wohl vorerst nur noch euch meinen persönlichen Sommerhit 2018 von Mavi Phoenix dazulassen und allen sonnige Monate zu wünschen:

Sersn!

Maffai!

Mal wieder nicht viel los im Blog obwohl es tausend gute Dinge gäbe über die man schreiben könnte und möchte. Das dass aktuell nicht der Fall ist hat jedoch auch tausend Gründe. Einer davon heißt Maffai und möchte erkundet werden. Weiterlesen

Der Blixa bei Biolek ist cool (XXXisql097)

Blixa Bargeld ist ohne jeglichen Zweifel der wahrhaftige King Of Goth! Wem das musikalische Schaffenswerk des Neubauten-Chefs und Nick-Cave-Sidekicks nicht schon genug Beweismaterial liefert um diese Aussage zu stützen, wird spätestens nach dem folgedem Video zustimmen müssen: Weiterlesen

Review: Finte – Ignoranz und Illusion [EP] (2018)

artwork: Philipp Zurmöhle

Finte aus dem niedersächsischen Hildesheim schicken sich an die Lücke zwischen treibenden At The Drive In – Passagen und verschachteltem Gefrickel à la The Hirsch Effekt mit Leben zu füllen. Addiert man die intellektuell angehauchten Texten hinzu, die allesamt in der Muttersprache vorgetragen werden, ist man vom Gesamtkonzept garnicht mal so weit weg von dem, was die bereits im Blog gefeatureten  Kora Winter so zum Besten geben. Obgleich es auf Ignoranz und Illusion im direkten Vergleich etwas gemäßigter zur Sache geht. Weiterlesen

Review: Roamer – What The Hell (2018)

What The Hell!? Während man bei Songtiteln wie Open My Pants, Sick Enough, Bye Bye Baby, Touchscreen, Rebel oder der grauselig kastigen Typografie, die die vorliegende Platte ziert und damit im krassen Kontrast zu den arty-anspruchsvollen Photo.-montagen steht, schon fast schreiend davonlaufen möchte, überrascht einen der musikalische Inhalt dann doch ungemein. Roamer schleifen den Hörer nämlich gnadenlos an den Haaren einmal quer durch die alternative Musiklandschaft. Weiterlesen

Mr. Jim Reloaded!

Was war die Freude groß, als ich den Mr.Jim Schokriegel kürzlich in der Auslage einer hannoveranischen Kiosk-Bude entdeckt habe. Der Grund für die Aufregung ist aufmerksamen Lesern natürlich bekannt. Die wissen schließlich, dass es in den 90ern schon einmal einen Schokriegel gleichen Namens gab, der meinerseits noch immer schmerzlich vermisst wird. Aber Vorsicht: Don’t let yourself get fooled! Die Neuauflage weicht deutlich vom Original ab und kann mit dem poppigen Lifestyle-Riegel von damals leider nicht mal im Ansatz mithalten. Weiterlesen