Review: Wolf Counsel – Age Of Madness / Reign Of Chaos (2017)

artwork: Roberto Toderico

Zugegeben, so wirklich eilig hatte ich es nicht mit der Besprechung der aktuellen Wolf Counsel – Platte… Die Kombination aus Bandnamen, Ritter- meets Skelettartwork, dem Titel Age Of Madness/Reign Of Chaos und dem etwas abgeschmackten Slogan ‚Keep It Heavy – Keep It Slow‚ auf der Rückseite führte erstmal dazu, dass die Scheibe etwas länger als üblich auf dem To-Do-Stapel  verweilte. Aber, siehe da: Alles halb so wild. Statt befürchtetem Poser-Gegniedel gibt es ansprechenden Doom-Metal der Marke St. Vitus auf die Lauscher.

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Review: Hate Me Tomorrow – Human Vs World [Tape] (2018)

artwork: Marion Böhner

Hate Me Tomorrow aus Schweinfurt schicken sich seit 2014 an, die lokale Hardcore-Szene zu bereichern und machen ihren Job auf ihrem zweiten Output Human Vs World dabei gar nicht mal so übel. Rotzig, roh und ohne großen Schnick-Schnack holzt der Vierer  sich durch 7 knackige Nummern und braucht dafür nicht mal 10 Minuten. Das lob ich mir! Wenn schon auf ausgetrampelten Pfaden gewandelt wird, dann doch bitte direkt, schnell und ehrlich.

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#ESISKWAM!

Ey, ahnst du den? In seinem ersten Clip #ESISKWAM surft Kwam.e aus Hamburg City die Boom-Bap-Welle in bester Flavor Flav-Montur auf einem unverschämt freshen Oldschool-Beat von Classic der Dicke, dass man fast meinen könnte das Millenium stünde kurz bevor:

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CANNAHANNCONNCERTE!

Mit großer Freude blicke ich dem 13.04.2018 entgegen. Dann nämlich kommt die zweite CANNAHANN-Scheibe STAUB UND WASSER über Barhill Records mit Vertrieb über Cargo Records für Deutschland, Österreich und Schweiz in allen wichtigen Formaten in den Handel. Und da man die Feste so feiern soll wie sie fallen gibt es die Band um den Release herum auch wieder vermehrt live zu sehen. U.a. schon zeitnah in diesen Städten:
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Die jeweiligen Venues sind im Übrigen über die brandneue Homepage www.cannahann.com einsehbar. Mehr Infos rund um den Release in Bälde über alle Kanäle der Band und sicherlich auch an dieser Stelle.

Review: AEMERA – Arcturius (2017)

Nach ColdCell folgt der nächste Streich aus Basel. Wenn man fairerweise auch gleich hinterher-schieben muss, dass AEMERA tatsächlich nur zur Hälfte in der Schweiz wohnhaft und die restlichen Mitglieder im französischen Mulhouse ansässig sind. Die musikalische Heimat ist hingegen etwas einfacher auszumachen: DJENT METAL! Durch die Bank beeindruckend in Szene gesetzt und technisch überdurchschnittlich tight.

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Review: Die Jünger – Komm Ins Glück (1996)

Was bin ich nicht schon ausgelacht worden, wenn ich von dieser Band erzählt habe. Die Jünger ist nunmal nicht wirklich der überzeugendste Name für eine Band & wenn einem dann versehentlich noch ‚Deutschrock‘ über die Lippen huscht ist natürlich Feierabend. Schade, denn tatsächlich ist die einzige Platte dieser Nürnberger Formation ein echter Geheimtipp und hat mit unter dieser Bezeichnung geführten Bands wie Pur oder Unheilig rein garnichts am Hut. Weiterlesen

Review: Pretty Lightning – The Rhythm Of Ooze (2017)

So ein bisschen hat man sie ja allmählich satt, diese nicht enden wollende Retro-Rock-Welle… Leider stellt die mittlerweile von Trittbrettfahren überschwemmte Szene nämlich die Innovation gerne mal hinten an und langweilt durch un-inspiriertes Wiederkauen altgedienter Schablonen. Anders das Duo Pretty Lightning aus Saarbrücken, das auf seinem nunmehr dritten Werk The Rhythm Of Ooze durch Ideenreichtum und Eigenständigkeit zu glänzen weiß.

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Review: Echolot – Volva (2017)

Auch auf ihrem Zweitwerk haben sich Echolot der Art von Rock-Musik verschrieben, die Atmosphäre stets über griffige Songstrukturen stellt. Ergo erwarten den geneigten Hörer auf Volva vier ausufernde Tracks mit Jam-Charakter. Im gemäßigten Tempobereich gleitet das Trio aus Basel über weite Strecken instrumental im Spannungsfeld zwischen Pink Floyd, Hawkwind und Black Sabbath durch psychedelische Klanglangschaften. Weiterlesen