Der Cowboys And Aliens ist cruel (XXXisql091)

Zugegeben: Ob man Cowboys And Aliens nun als Halloween-tauglich empfindet oder nicht ist reine Ansichtsache. Immerhin ist die Comic-Adaption von 2011 weniger in der Horror- als vielmehr in der Sci-Fi-, Western- und Action-Ecke zu Hause.

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Der Daniel Ist Cruel!

Ich bin wahrlich kein Fan der dritten Jahreszeit. Es ist kalt, nass, dunkelt viel zu früh und man schaut dem geliebten Sommer beim sterben zu. Das einzige was mich am Herbst so wirklich aus der Reserve lockt ist wohl die Halloween-Zeit, bei der man sich gemütlich bei einer Tüte Monster Munch auf die Couch verkrümeln kann um sich vermehrt alte Horror-Flicks, B-Movies, Cartoons und absurde Sticom-Specials zu gönnen. Weiterlesen

Paulinchen Brennt-EP ist raus!

PAULINCHEN_BRENNT_COVERAb heute gibt es die Debut – EP Viele Werden Satt von Paulinchen Brennt wahlweise kostenlos über bandcamp oder für schlappe 7€ als Digipak im eigenwilligen 0unter0-Design zu haben.

Fünf urangetränkt lärmende Geschichten über Hexerei, planetares Bewusstsein und Besessenheit. Musikalisch vertrackt bis anstrengend zwischen Noise, Screamo, Post-rock & Experimental!

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Passend zum Release gibt es die Band auch live zu sehen. Auf Minitour, zusammen mit Zerre und White Hand Gibbon durch Holland und Köln! Nur falls du in der Gegend sein solltest…

Viele Werden Satt im Stream:

Der Yngo Gutmann ist cool (XXXiql059)

yngo_gutmann__daiko__1000„Und er war ein leidenschaftlicher Trommler. Wenn er loslegte mit seinen Bärenkräften, klang es, als lasse Gott selbst Steine aus dem Himmel auf die Straße poltern.“ (Urs Widmer – Reise an den Rand des Universums)

Yngo Gutmann ist ein Tausensassa. Ein Wunderwuzzi. Ein Siebesiech. Zumindest wenn es ums Trommeln geht. Trommelschule, Workshops, Livekonzerte, persönliche Power-CDs, you name it! Sprudelnde Spiritualität zwischen Ying & Yang! Es folgt eine kleine Werkschau seiner spannends- ten Projekte mit hervorstechendem Videomaterial nebst Text- und Bild- ergänzung aus seinen Archiven.

xf
imageYngo Gutmann entdeckte schon als sehr junger Mensch seine Vorliebe für experimentelle Percussion-Sounds. Bereits im zarten Alter von 13 Jahren begann der Vollblutmusiker Schlagzeug zu spielen und trommelte von da an in diversen Bands und Musikprojekten. Gutmann ist in vielen Musikstilen zu Hause; sein Repertoire umfasst eine breite Palette an Rock-, Independent-, Jazz-, Funk- und Experimental-Sounds. Trotz der stilistischen Vielschichtigkeit und dem Mut zu innovativen Sounds ließ der entscheidende Durchbruch zunächst auf sich warten. Der Auslöser für Gutmanns musikalischen Erfolg war das fruchtbare Zusammentreffen mit dem Künstler, Musiker und Lehrer Dietrich von Oppeln im Jahr 1999. Gutmann definierte mit von Oppelns Hilfe allmählich seinen ganz persönlichen Musikstil und legte in dieser Zeit auch konzeptuell den Grundstein für seine Trommelkurse, in denen er erfolgreich eine positive Grundhaltung, Disziplin und Kreativität in Verbindung mit musikalischem Einfühlungsvermögen und rhythmischem Selbstbewusstsein vermittelt. THE POWER OF DRUM:

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xcvbx„Ich möchte früh besser aus dem Bett kommen“, „Ich brauche mehr Schwung und Spaß im Tag“, „Ich brauche mehr Rhythmus in meinem Leben“, „Ich brauche eine stärkere Beziehung zur Erde und zu meinem Körper“, „Ich möchte Musik zum Träumen“ – Wünsche, die vertraut klingen? Die du sogar teilst? Dann ist Your Powersound womöglich genau das richtige für dich!

 

Ich trommle eine ganz persönliche Musik für Dich. Du erhältst eine CD mit ca. 30 Minuten Musik. Auf Anfrage auch mehr. Gerne gehe ich auf Deine Wünsche ein und kreiere eine Musik zu Deinem bevorzugtem Thema. Jeder Powersound ist eine Spezialanfertigung und einmalig!

Kosten: 1 CD 230,00 Euro

Lieferungszeit: 3 bis 5 Wochen“

Klingt verlockend! Die Kundschaft ist jedenfalls begeistert:

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„Yngo Gutmann, Kir- Shajak, bereits eine Leipziger und mitteldeutsche Legende in Sachen Live Drumming, wird alles zum Tönen bringen, was er an Trommeln nur zur gleichen Zeit bearbeiten kann. Er will einen rhythmischen Klangraum aufbauen, der alle emotionalen Schichten erreicht. Es sind die „Flashing Drums“, die Trommeln, die Blitze erzeugen, die in alle Wahrnehmungsebenen leuchten.

Jedes Stück ist ein Ruf, eine Herausforderung, sich einzulassen. Sich einzulassen auf das Bekannte und das Unbekannte.

Kir- Shajak als ein Wesen von einem anderen Planeten trommelt uns in Hirn und Herz. Ein Abenteuer, das Spaß macht und Raum für Wunder gibt.“ (Quelle)

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W.O.W.! Für alle, die nicht genug von Yngo bekommen, lege ich gerne noch ein mehr als einstündiges Kurzseminar zum Thema Freitrommeln obendrauf. Sein erster Vortrag dieser Art! Irre befreiend! Ein Traum mit Michael Jackson inklusive! Mit Getöse und Gebums! Reite die Welle! Einfach mal mitgehn:

Ein großer Dank für diesen feuerheißen Tipp geht nach Leipzig!

Der Ospedale Psichiatrico Volterra ist cool (XXXisql057)

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„Yes… I know where it is… why do you wanna go there? It’s FORBIDDEN!“ Woher wir außerdem von der seit 1978 geschlossenen Psychatrie wüssten, will die sehr nette Dame in Volterras Touristen-Information von uns wissen. „Internet“ oder „Urban Exploration“ scheinen ihr fremd. In letztgenannter Szene, ist das Ospedale Psichiatrico Volterra natürlich bekannt wie ein bunter Hund und durch mediale Ausschlachtung diverser Internetseiten auch längst kein Geheimtip mehr.

Zweifelhafte Behandlungsmethoden, vergitterte Fenster, unzureichende sanitäre Anlagen, Elektroschock-Züchtigungen und untersagter Kontakt zur Außenwelt: für rund 6000 gleichzeitig untergebrachte Patienten seinerzeit der schrecklich unmenschliche Alltag. Traurigerweise kein Einzelfall. Zur damaligen Zeit soll es in Italien eine ganze Handvoll ähnlich agierender Einrichtungen gegeben haben. Die Missstände dämmerten der dortigen Regierung schließlich, worauf derartige Institutionen im Zuge einer Reform gleich reihenweise geschlossen wurden.

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Weiterhin erlangte die Klinik zusätzliche Berühmtheit durch ihren bekanntesten Insassen Fernando Oreste Nannetti. Mithilfe einer Gürtelschnalle gravierte er über die Jahre ein autodidaktisches Kunst- und Schriftwerk in  die Wände und Außenfassade der Klinik. Eine poetische Geschichte über das Raum-Zeit-Gefüge, Paralleluniversen und krude Lebensformen. Science-Fiction, wenn man so möchte. Aufgrund Beamtenbeleidigung ‚infhaftiert‘, verbrachte Nannetti einen Großteil seines Lebens in psychatrischer Behandlung. Viele Jahre davon in Volterra. Er starb 1994 in Freiheit.

 

 

Der große Gebäude-Komplex der Klinik steht auch heute noch, wird von der Natur zurückerobert und strahlt eine unsagbar große Traurigkeit aus. Ruhig ist es hier in der Dämmerung. Die Scheiben sind zertrümmert, die Türen stehen offen. Der Zugang wäre ein Leichtes… warum wir trotzdem kneifen? Natürlich spielt die Angst ein wenig mit rein, klar. Wohlgemerkt aber nicht die vor bösen Schreckgespenstern, sondern vielmehr vor der Strafe der italienischen Justiz. Keinen Schimmer, wie Hausfriedensbruch hier gehandhabt wird. Aber ehrlich, derartige Bedenken sind zweitrangig und auch auf die Gefahr hin, dass das ultra-cheesy kommen mag: Primär ist es der Respekt, der uns zurückhält. Respekt gegenüber all dem Leid, das hinter diesen Mauern stattgefunden haben muss. Unsere Sensationsgier ist besiegt worden. Wahrscheinlich das mit Abstand gruseligste an diesem Tag…

Die Klinik ist relativ easy zu finden und gut erreichbar.  Rücksicht und Achtung beim Besuch bitte nicht vergessen!

Eindrucksvolle Fotos von Klinikkomplex und dem zugehörigen Friedhof schaut man sich am besten vom Profi Carlo Tardani an. Hier geht’s lang! Eine Art Doku scheint es übrigens auch zu geben… einen kleinen Ausschnitt gibt es hier.

24h Halloween Marathon!

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Der Deiwel persönlich moderiert das Halloweenspektakel an und hat sich optisch allem Anschein nach am Outfit dieser jungen Herrschaften orientiert.

Halloween steht vor der Tür. Eine Zeit, welche mir immer große Freude bereitet. Nicht, dass ich jetzt groß um die Häuser zieh oder verkleidet auf irgendwelchen Parties auftauche, aber bei herbstlichen Temperaturen und familienfreundlichem Billogrusel, pack ich mich schon ganz gerne mal vor die Kiste und mim die légère Couchpotatoe.

Da das Fernsehprogramm der letzten Jahre meinen hohen Ansprüchen aber schon lange nicht mehr gerecht wird, hab ich mal Youtube durchforstet und so manchen Filmklassiker entdecken können. Gepaart mit Halloween-Specials von einschlägigen Sitcoms der 90er, Cartoonevergreens und Musikvideos entstand so die absolut angsteinflößende, erschreckend schaurige Halloween-Playlist von www.derdanielistcool.de: Ein 24 Stunden satter Marathon, der sich gewaschen hat. Klar, es ist Feiertag, aber da sich die wenigsten (meine Bescheidenheit leider eingeschlossen) soviel Zeit freischauffeln können, gibts weiter unten zum Rosinen picken auch nochmal alles feinsäuberlich und separat gelistet.

Für die Anmoderation dieses Höllenspektakels konnte ich btw. sogar den Fürsten der Finsternis höchstpersönlich gewinnen! Klar, die Ansprache des Belzebubs mag für zarte Gemüter hart zu ertragen sein und zu Fremdschamgalore hoch zehn führen. Und ja: auch ich bin davor nicht gefeit und neige dazu mich angewiedert wegzudrehen. Muss aber wohl so sein: An Halloween hat sich nunmal einfach jeder ordentlich vor allem möglichen zu gruseln. Auch vor sich selbst… Enjoy!

01. Anmoderation – Der Teufel kündigt mit den Worten von Rammstein den irren Lauf an!
02. This is Halloween – Fantastischer Opener aus Tim Burtons‘ Nightmare before Christmas!
03. When Hallowenn was forever – Die Real Ghost Busters bekämpfen Etarnel Halloween!
04. Boo to you too – Pooh Bear im Bienenkostüm und ein tausend Tode sterbendes Piglet!
05. Hocus Pocus – Hexengrusel von Walt Disney in Spielfilmlänge. Sarah Jessica Parker!
06. Thunderkiss ’65 – White Zombie live und VJ Kennedy als Traubenrebe!
07. A Halloween Story – Sabrina, the teenage witch tanzt zeitgleich auf zwei Parties!
08. Halloween – Die 70er Crew steigt in eine verlassene Schule!
09. The Monster Squad – Jugengruppe aus Monsterfans bekämpft Dracula und Konsorten!
10. Oogie Boogie’s Song – Nightmare die zweite. Schmissige Jazznummer!
11. Halloween is Grinch Night – Dr. Seuss‘ bekannter Griesgram im halbstündigen Cartoon!
12. The Haunted Mask – Langzeitepisode aus R.L. Stines aberwitzen Goosebumps – Reihe!
13. The Omen – Kultklassiker um den Schakalenbastard Damien!
14. Michael Jackson’s Ghost – Minimusical das es durchaus mit Thriller aufnehmen kann!
15. First Family of Fright – Klasse Doku über die Munsters!
16. The Crow – Brandon Lees‘ Vermächtnis. Devils Night! Leider nur mit deutscher Synchro!
17. Dead in Hollywood – Murderdollsode an gefallene Gruselgrößen. Hooray for Horrorwood!
18. Halloween Partyfood – Aus einem Kilo Schweinemet modeliert Foodstylist einen Fuß!
19. Trick or Treat – Roseanne verkleidet sich als Trucker und dated ihre Schwester!
20. Carrie – Gilt als eine der besten Stephen King Verfilmungen!
21. Dig up her Bones – Misfits = unumgänglich. Danzig kommt mir trotzdem nicht ins Haus!
22. Frankenweenie – Burton macht Hund zu Frankensteins‘ Monster. Mit Wendy und Bastian!
23. Trick or Treat – Donald Duck vs. Tick, Trick, Track und Hexe!
24. Voll de Deiwel! – Kurzfilm vom Blogger deines Vertrauens. Kult!
25. The Langoliers – Gilt als schlechtere King Verfilmunge. Zu unrecht! 3 Std. Spannung!
26. Halloween – Cosbys‘ zweitjüngster fällt ein Tablett aus der Hand. Creepy!
27. Vincent – Stopmotion Kurzfilm von Tim Burton. Gesprochen von Vincent Price!
28. Plan 9 from outerspace – Ed Woods‘ bekanntester. Für viele der worst movie ever!
29. Nightmare on my street – Will Smith rapt über das Freddy Krueger Theme. Unfassbar!
30. Muppet Show Halloween Special – Mit Gaststar Vincent Price!
31. Teen Wolf – Michael J. Fox mutiert zum Werfolf!
32. The Tale of the twisted Claw – Episode aus der Serie Are you afraid of the dark?
33. The Devil in I – Da ist es wohl passiert… ich mag die neue Slipknot!
34. Halloween 4 – Mein Lieblingsteil. Weil: Da läuft einer mit Maske rum und meuchelt!
35. Pet Sematary – Selten gelangweiltere Ramones gesehen. Trotzdem catchy tune!
36. Haunting of Taylor House – Die Frau des Heimwerkerkings im Möhrenanzug!
37. House on Haunted Hill – I know I’ll always get my thrill in that house on Haunted Hill!
38. Monster Mash – Certainly no Halloween without Bobby Pickett

Review: Powerman 5000 – Tonight the Stars Revolt! (1999)

2667427712_d46ea10685_z„Abgespaceter Sci-Fi-Metal der ab und zu in Richtung Marilyn Manson schielt und White Zombie locker an die Wand rockt!“ – So (meine ich mich entsinnen zu können) der Tenor einer Kurzbeschreibung zum PM5K – Album Tonight the Stars Revolt! im Mailorderkatalog EMP, etwa um die Jahrtausendwende herum.

Welch vortreffliche Beschreibung, bei der vor allem letzterer Vergleich nicht von ungefähr kommt… Aber immer schön der Reihe nach!

Your future has arrived…Are you ready yo go? Bereits im Intro An Eye is upon you kommt die albumübergreifende Sci-Fi Thematik deutlich zum Vorschein und lädt ein zum bunten MTVcomicopera-industrialmetal mit catchy Gitarrenriffs. Mainstreamtauglicher Metal mit Comictexten? Der Rob Zombie Vergleich ist ebenso unausweichlich wie berechtigt, ist PM5K-Sänger und Mastermind Spider 1 doch dessen jüngerer Bruder. Doch damit nicht genug Verschwandtschaftsaction : Auch der damalige Neuzugang Mike Tempesta teilt sich nicht aus reinem Zufall den Nachnamen mit dem jahrelangen Zombie-Stammdrummer John Tempesta. Dem Mann an der zweiten Gitarre ist der Metal-Einschlag dieses, zumindest in den Staaten, wahnsinnig erfolgreichen Albums zu verdanken. Somit bricht es sowohl komerziell als auch stilistisch mit den eher von groovy Crossover und Sprechgesang dominierten Vorgängern A Private Little War (1993), True Force (1994), The Blood Splat Rating System (1995), sowie dem Majordebut Mega!! Kung Fu Radio (1997).

Von solch alten Kamellen wollten Powerman (übrigens benannt nach diesem chicen Comic) anno 1999 scheinbar nichts mehr wissen. Stumpf, tight und maschinell auf den Punkt hiess seinerzeit die neue Devise! Das macht bereits der Einstieg mit Supernova goes Pop mehr als deutlich klar. Macht mir jedesmal sofort Bock auf mehr. Ein Verlangen, welches mit dem weiteren Verlauf der Platte glücklicherweise problemlos gestillt werden kann! Wer jemals Tony Hawk’s Pro Skater 2 gezockt hat, dürfte mit dem nachfolgenden, bekanntesten Stück der Band „When Worlds Collide“ bestens vertraut sein. Hit!!

Das eher schleppende, sehr maschinelle „Nobodys Real“, ebenfalls als Single ausgekoppelt könnte man wiederum von Schwarzeneggers‘ finest End of Days unterbewusst aufgeschnappt haben. Überhit!

Man könnte die Liste so weiterführen, denn bis auf das etwas maue Automatic und die unnötige Coverversion Let the Goodtimes Roll (allerdings: DJ Lethal! im Feature) überzeugt das Album sonst auf ganzer Länge. Beim neunten Track „Operate, Annihilate“ dürfte es sich dabei wohl um meinen absoluten Favouriten handeln:

Alter. Wie oft ich den Song damals im Schulbus über meinen Discman (!) gepumpt hab und mich derbe cool gefühlt hab… ähnlich cool wie in dem Moment, als die artverwandte Band Static X beim 2003er Rock im Park dabei war die Bühne zu entern und selbiger Song über die Boxen schallte. Selbstredend wähnte ich mich in der Position des Kenners und dachte der Einzige zu sein, dem das Stück bekannt ist. Pre-Internet-Ära und so… Da konnte man sowas noch ernsthaft glauben… Those where the days…

Weiterhin interessant: Blast Off to Nowhere (Rob Zombie im Feature, der selten kreischiger klang als auf diesem Stück – Fahrt ab auf die Brüder!) und die aus dem Rahmen fallende, wunderschöne Schlußnummer „Watch the Sky for me“:

Stargast auf diesem Track: Ginger Fish, ein gutes Jahrzehnt DER Drummer bei Marilyn Manson und mittlerweile bei (surprise) Rob Zombie. Ungewöhnlicherweise bei diesem Song nicht an den Drums, sondern am Piano. Wie es dazu kam, kann man in diesem schönen Interview nachhören. Das der Song eine Adaption von Vangelis‘ One more kiss dear ist wusste ich selbst bis eben auch noch nicht.

Fazit: Wer mit den Teenage Mutant Ninja Turtles, Captain Planet und Marshall Bravestarr aufgewachsen ist, ein Faible für Roboter und Science Fiction – Thematik hat, auf Naruto-optik klarkommt und bei Industrial-Metal der Marke White Zombie, Marilyn Manson oder Rammstein nicht gleich das kalte Kotzen bekommt, dürfte hier sehr, sehr glücklich werden. Der Rest darf getrost weiterskippen oder sich wahlweise ins Fäustchen lachen. Ich steh jedenfalls auf das hier abgelieferte Gesamtpaket aus Musik, Thematik und Optik. Dass sich die heute immernoch aktive „Band“ – lediglich Spider ist übriggeblieben – ihrer öffentlichen Wahrnehmung durchaus bewusst ist, kann man in diesem charmanten Interview nachlesen!

Desweiteren empfehlenswert: Die Tracks Ultra Mega! , Get on get off! , das kurz vor Release eingestampfte und als Nachfolger angedachte Anyone for Doomsday? (2001), sowie sämtliche, oben aufgeführten Vorgänger. Vom nachfolgenden Rest ist leider größtenteils eher abzuraten…

Released: 20.07.1999 via Dreamworks

Der Alf – Kostüme ist cool (XXXisql050)

Nicht nur in Pog-, sondern auch in Kostümform, ist und bleibt Gordon Shumway absolutes Kultobjekt. Dies lässt sich äusserst unschwer anhand folgender Gruselbilder belegen:

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Ein besonders schreckenerregendes Exemplar steht derzeit zum Sofortkaufpreis von satten 200 US Dollars auf Ebay. Halloween’s just ‚round the corner… go for it!

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Beinahe so schockierend wie die Freizeitbeschäftigung des Willie Tanner Darstellers Max Wright … beinahe…