Der Daniel Ist Cruel!

Ich bin wahrlich kein Fan der dritten Jahreszeit. Es ist kalt, nass, dunkelt viel zu früh und man schaut dem geliebten Sommer beim sterben zu. Das einzige was mich am Herbst so wirklich aus der Reserve lockt ist wohl die Halloween-Zeit, bei der man sich gemütlich bei einer Tüte Monster Munch auf die Couch verkrümeln kann um sich vermehrt alte Horror-Flicks, B-Movies, Cartoons und absurde Sticom-Specials zu gönnen. Weiterlesen

Der Oliver Kahn und die Dinge des Lebens ist cool (XXXisql064)

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Wer kennt ihn nicht!? DEN deutschen Sport-Titan, dessen Wille und Ehrgeiz noch massiver ist als der eiserne Gesichtsausdruck, mit welchem er seinen Gegnern auf dem Fußballplatz in 429 Meisterschaftsspielen aufwartete!? Das über 14 Jahre aufgebaute Image des verbissenen, egozentrischen, ja fast schon unnahbaren Torwarts beschränkt sich jedoch allenfalls auf die öffentliche Wahrnehmung seiner Person. Tatsächlich ist er ganz anders.

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Der Mr. T ist cool (XXXisql062)

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Der Daniel ist cool. Das weiß man ja nun mittlerweile. Aber wie es nun einmal so oft ist im Leben, findet man in jedem Lebensbereich, in jeder Tugend, jeder Eigenschaft früher oder später seinen Meister. Und in Sachen Coolness hört dieser Meister auf den klangvollen Namen Laurence Tureaud (beziehungsweise Mr. T). Dessen komplette Karriere basiert nämlich im Grunde genommen einzig und allein darauf cool zu sein.

Eine kleine Huldigung dieser amerikanischen Ikone erschien mir daher mehr als überfällig. Die größten Momente eines derartigen Selbstinszenierungs- und Marketingmeisters zu picken hingegen mehr als schwer. Denn was der Mann auch anfasst, egal ob Malbuch, Strickpulli oder Actionfigur: es ist qualitativ gesehen – äquivalent zu seinem üppigen Halsschmuck – nichts weniger als pures, glänzendes Gold!

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Eine Auswahl fernab von A-Team und Rocky habe ich trotzdem getroffen, die nun in meiner persönlichen Top 3 folgen soll.

#3 MR.T - CEREAL COMMERCIAL

Analog zur eigenen Cartoon-Serie, in welcher eine junge Truppe von Athleten an der Seite von Mr.T durch die Staaten reist und sich dabei so mancher Gefahr (z.B. Haifische) ausgesetzt sieht, selbige aber durch die Hilfe der wortwörtlichen Schlagfertigkeit ihres muskulösen Mentors immer wieder spielend bewältigen kann (z.B. durch Fresse polieren), eroberten 1984 knusprige Frühstücksflocken in T-Shape den US-Markt. Geworben wurde mit diesem Wahnsinns-Clip. It’s cool:

 #2 MR. T - TREAT YOUR MOTHER RIGHT

Es kann einem nur die Spucke wegbleiben, wenn Mr. T in allerbester MC Hammer – Manier den Streitschlichter in  camouflagefarbenen Hot Pants mimt und dabei bellend das Wort Mother Buchstabe für Buchstabe zerpflückt und erläutert. Eine Ode an die Mütter dieser Welt. So treat her right:

Btw.: Wer Mr. T so richtig auf die Palme bringen will, sollte seine Zeit nicht mit dem Beleidigen von Müttern verschwenden sondern am besten unverzüglich zu harten Drogen greifen. Sehr sehenswert in diesem Zusammenhang: die Parodie von Key & Peele, deren Outkast – Sketch man außerdem unbedingt gesehen haben muß!!

#1 FLAVORWAVE TURBO OVEN WITH MR. T

Trommelwirbel für die Nummer 1. Nichts überbietet meiner Meinung nach die Werbung die Mr. T für ein Küchengerät namens Flavorwave Turbo Oven auf die Menschheit losgelassen hat. Sounds too good to be true? That’s what we’re about to discover:

Die deutsche Synchro zur Über-Reklame kann im Übrigen auch einiges!

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Wer wissen will was Mr. T heutzutage so treibt checkt hier, dort und da.

Der Daniel ist 24/sieben cool!

13237706_1037933429624895_6316428648135050844_nDas ist natürlich mittlerweile weitläufig bekannt und für die besonders Aufmerksamen unter euch nichts neues. Neu allerdings ist, dass einige meiner Artikel (nämlich die mit Hip-Hop-Content versehenen) nun auf 24/sieben (Internetradio und Blog) gefeatured bzw. zum Teil auch in deren Auftrag verfasst werden. Der Bericht über das Flatbush Zombies Konzert beispielsweise wurde kürzlich schon recycled. Ich für meinen Teil freue mich auf eine entspannte Zusammenarbeit!

Review: LGoony/Crack Ignaz/Juicy Gay/Würzburg/23.05.2016

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Oida Wow! Wenn das derzeit wohl angesagteste Dream-Team der deutschen Cloud-Swag-Trap-Schießmichtot-Bewegung in Würzburg halt macht, dann sind eigentlich zwei Dinge von vorneherein klar. Erstens: Die Show ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ausverkauft – schließlich attestiert man Flyboy LGoony und Crack Ignaz allerorten die Zukunft des deutschen Raps zu sein – und zweitens: Selbst wenn du Ende der 80er geboren sein solltest und gedenkst die Show zu besuchen, wirst du den Altersdurchschnitt mit großer Wahrscheinlichkeit enorm weit nach oben ziehen… True that!

So tummelt sich dann an diesem etwas frischen Montagabend vornehmlich junges Gemüse im Kellergewölbe des Kurt und Komisch, Würzburgs derzeit womöglich schönster Location, um der Nasa Universe Tour (Extended Lichtjahr Edition) beizuwohnen.

Panik-Gay

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Nach kurzem, gefälligem Geplänkel vom DJ-Pult (an den Decks heute unter anderem  DJ Heroin – Cousin von Sebastian) startet der Support – Act Juicy Gay aka Kellerkind, Deutschlands erster offen schwule Rapper, ohne Umschweife fulminant und energiegeladen in sein gut 40-minütiges Set. Bock und Energie stimmen, was nur nervt ist die Tatsache, dass sämtliche Vocals unterstützend zur Live – Darbietung zusätzlich vom Band kommen. Hat den ansonsten recht dicken Sound etwas matschig gemacht und hätte es auch echt nicht gebraucht. Die dafür erforderliche Tightness kann man dem blutjungen Rapper allerdings nicht absprechen. Das Publikum geht derweil gut mit und zückt zusammen mit dem Trapgaylord die Wasserpistole, wenn man auch den Eindruck hat, dass die getragenen R’n’B Tracks der Hiphop stirbt für mich EP beim heutigen Feierpublikum nicht so wirklich zünden wollen. Mit dem Trap-Kram der Musik ist Haram EP fährt der Schwule von der neuen Schule an diesem Abend sichtlich besser! Unterm Strich: Solide und supersympathische Performance, wenn sicherlich auch noch etwas Luft nach ist.

Nach oben an die Luft wiederum zieht es das Publikum anschließend zur Raucherpause. Die Frage nach Longpapes und der anschließend süßliche Geruch in der Luft legen allerdings den Verdacht nahe, dass es heute in punkto Rauchen so manch einer ein wenig sportlicher bevorzugt… Why not? Schließlich dürfte ein Großteil dank Schulferien ja ausschlafen können…

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Wavy Beats locken kurz darauf wieder zurück in den Keller. Grape-Soda im double cup steht auf der Speisekarte und ab jetzt werden sämtliche Register gezogen. Boxen lauter. Lichter greller. Nebel lila. Und das Publikum geht Song für Song textsicher mit. Ob es sich dabei nun um Tracks aus der gemeinsamen Kollabo-Platte Aurora oder Perlen aus LGoonys Grape Tape oder Crack Ignaz‘ Kirsch – Album handelt: Die Extremitäten im Publikum zucken wild und auch vor den absurdesten Trap-Moves wollen die feiernden B-Boys und Fly-Girls heute nicht zurückschrecken. Egal. Die Leute haben einfach Spaß, geben nen Sheesh und zollen der Bewegung, deren Mentalität sich ja gerade durch Experimentierfreudigkeit und Unperfektheit auszeichnet, damit wahrscheinlich den größtmöglichen Tribut. Etwa nach dem zweiten Drittel steht Juicy Gay mit auf der Bühne, performt Sace Sace mit dem Main-Act und ergänzt diesen gleich noch für das restliche Set zum Trio. Der brandneue Song Luna glänzt im eigens dafür lichtgedimmten Gewölbe und der unschlagbare Zugabenblock aus Wasser, der bereits dutzendfach geremixten Fruchtmax – Hymne WKM$N$HG und Oida Wow lässt die Leute dann komplett ausrasten und auch keine weiteren Wünsche mehr offen. Und falls doch, hat man nur brav zu warten und kann die charmnten Typen später am Merch-Stand antreffen.

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Für Fans und Künstler allemal als äusserst gelungener Abend zu verbuchen, bleibt er auch mir persönlich, der Phänomen und Genre lediglich am Rand mitverfolgt und Autotune eigentlich so garnicht ab kann, wohlwollend in Erinnerung. Schließlich bin ich um ein paar neue Lieblingstracks bereichert worden. Und sogar einen Crack Ignaz, den ich im Vorfeld überhaupt nicht packen wollte, hab ich ein ganz großes Stück weit lieb gewonnen. Überhaupt: Da schämt man sich jahrelang in der großen weiten Welt ob seines Franken – Dialekts und dann kommt dieser selbsternannte König der Alpen (schrecklicher Song btw.) um die Ecke und räumt mit seinem Salzburg – Slang derartig ab. Unfassbar eigentlich, aber nicht minder massengeil! Süß wie eine Mozartkugel! Falco wäre stolz gewesen!

PS: Unsere Platzwahl im gechillten Dunkel der hinteren Reihen bot leider nicht die beste Voraussetzung um brauchbares Bildmaterial zu Tage zu fördern. Die beigefügten Bilder stammen deshalb von anderen shows. Sry, Digger! Digges Sry!

PPS: Da thematisch äußerst passend, sei an dieser Stelle zur Weiterbildung die Episode 60 des Podcasts Zehnzweivier empfohlen!

Der Yngo Gutmann ist cool (XXXiql059)

yngo_gutmann__daiko__1000„Und er war ein leidenschaftlicher Trommler. Wenn er loslegte mit seinen Bärenkräften, klang es, als lasse Gott selbst Steine aus dem Himmel auf die Straße poltern.“ (Urs Widmer – Reise an den Rand des Universums)

Yngo Gutmann ist ein Tausensassa. Ein Wunderwuzzi. Ein Siebesiech. Zumindest wenn es ums Trommeln geht. Trommelschule, Workshops, Livekonzerte, persönliche Power-CDs, you name it! Sprudelnde Spiritualität zwischen Ying & Yang! Es folgt eine kleine Werkschau seiner spannends- ten Projekte mit hervorstechendem Videomaterial nebst Text- und Bild- ergänzung aus seinen Archiven.

xf
imageYngo Gutmann entdeckte schon als sehr junger Mensch seine Vorliebe für experimentelle Percussion-Sounds. Bereits im zarten Alter von 13 Jahren begann der Vollblutmusiker Schlagzeug zu spielen und trommelte von da an in diversen Bands und Musikprojekten. Gutmann ist in vielen Musikstilen zu Hause; sein Repertoire umfasst eine breite Palette an Rock-, Independent-, Jazz-, Funk- und Experimental-Sounds. Trotz der stilistischen Vielschichtigkeit und dem Mut zu innovativen Sounds ließ der entscheidende Durchbruch zunächst auf sich warten. Der Auslöser für Gutmanns musikalischen Erfolg war das fruchtbare Zusammentreffen mit dem Künstler, Musiker und Lehrer Dietrich von Oppeln im Jahr 1999. Gutmann definierte mit von Oppelns Hilfe allmählich seinen ganz persönlichen Musikstil und legte in dieser Zeit auch konzeptuell den Grundstein für seine Trommelkurse, in denen er erfolgreich eine positive Grundhaltung, Disziplin und Kreativität in Verbindung mit musikalischem Einfühlungsvermögen und rhythmischem Selbstbewusstsein vermittelt. THE POWER OF DRUM:

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xcvbx„Ich möchte früh besser aus dem Bett kommen“, „Ich brauche mehr Schwung und Spaß im Tag“, „Ich brauche mehr Rhythmus in meinem Leben“, „Ich brauche eine stärkere Beziehung zur Erde und zu meinem Körper“, „Ich möchte Musik zum Träumen“ – Wünsche, die vertraut klingen? Die du sogar teilst? Dann ist Your Powersound womöglich genau das richtige für dich!

 

Ich trommle eine ganz persönliche Musik für Dich. Du erhältst eine CD mit ca. 30 Minuten Musik. Auf Anfrage auch mehr. Gerne gehe ich auf Deine Wünsche ein und kreiere eine Musik zu Deinem bevorzugtem Thema. Jeder Powersound ist eine Spezialanfertigung und einmalig!

Kosten: 1 CD 230,00 Euro

Lieferungszeit: 3 bis 5 Wochen“

Klingt verlockend! Die Kundschaft ist jedenfalls begeistert:

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„Yngo Gutmann, Kir- Shajak, bereits eine Leipziger und mitteldeutsche Legende in Sachen Live Drumming, wird alles zum Tönen bringen, was er an Trommeln nur zur gleichen Zeit bearbeiten kann. Er will einen rhythmischen Klangraum aufbauen, der alle emotionalen Schichten erreicht. Es sind die „Flashing Drums“, die Trommeln, die Blitze erzeugen, die in alle Wahrnehmungsebenen leuchten.

Jedes Stück ist ein Ruf, eine Herausforderung, sich einzulassen. Sich einzulassen auf das Bekannte und das Unbekannte.

Kir- Shajak als ein Wesen von einem anderen Planeten trommelt uns in Hirn und Herz. Ein Abenteuer, das Spaß macht und Raum für Wunder gibt.“ (Quelle)

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W.O.W.! Für alle, die nicht genug von Yngo bekommen, lege ich gerne noch ein mehr als einstündiges Kurzseminar zum Thema Freitrommeln obendrauf. Sein erster Vortrag dieser Art! Irre befreiend! Ein Traum mit Michael Jackson inklusive! Mit Getöse und Gebums! Reite die Welle! Einfach mal mitgehn:

Ein großer Dank für diesen feuerheißen Tipp geht nach Leipzig!

Nicole Dollanganger on the rise!

11027777_936673359739955_5195213008366605894_nErinnert sich noch wer an das Interview, das ich mal mit einer jungen Kanadierin namens Nicole Dollanganger geführt habe? Well… der kleine Geheimtip, über den ich damals komplett random gestolpert bin, gewinnt gerade rasant an Popularität. Remember where you heard it first. Haha..

 

Hatte die Dame zum Zeitpunkt unseres Interviews noch kaum Live-Erfahrung geht es nun unter der Obhut von Grimes (!) auf ausgedehnte Tour, welche die kommende Dollanganger-Platte Natural Born Losers außerdem auch mit ihrer neuen Organsition pusht. Seems like a dream match to me… Kanadas wohl schönstes Paar seit Chad Kroeger und Avril Lavigne!

Auch gibt es ein fantastisches neues Dollanganger-Video zu bewundern, bei welchem es sich um eine Neuauflage ihres Classics Angels of Porn handelt und das momentan zurecht viral geht:

Me likes a lot!

Da kommt mir auch, dass es mal wieder schwer an der Zeit für neue Interviews wäre… Vorschläge? Interesse? Let me know…

Der Toilettenfaß ist cool (xxxisql056)

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Für viele Menschen ist das Bad das wichtigste Zimmer in Haus oder Wohnung. Obwohl es meist der kleinste Raum ist, muss es möglichst harmonisch gestaltet werden. Denn ein Badezimmer soll alle Sinne verwöhnen und der Ort sein, an dem man nach einem anstrengenden Arbeitstag Ruhe und Entspannung findet. Um Geist und Seele auch im Alltag ein wenig Wellness zu ermöglichen, sollte das Bad nach den Regeln des Feng Shui gestaltet werden. (www.everyday-feng-shui.de/)

Feng-Shui-Feeling auch in der Rhön. In der Männertoilette einer beliebten Szenekneipe regiert uneingeschränktes Wohlbefinden. Dies dürfte nicht zuletzt an brandneuen Toilettenmodellen wie dem Plastikfaß Sealand Masterflush 8112 liegen:

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Wellness pur! Und das Beste: So könnte es auch bald bei Ihnen aussehen! Wer sich das schmucke Designerstück ins Eigenheim holen möchte, bekommt hier die Hard Facts:

Plastikfaß Sealand Masterflush 8112 12 V DC, Niedrig-Modell

Hochwertiges Plastikbecken, (optional) stabiler Deckel aus beschichtetem Holz, geringer Wasserverbrauch. Die Toilette arbeitet mit einer integrierten Hebe- und Zerhackeranlage, ist sehr leise und ideal für den Anschluss an einen Abwassertank. Dieser kann bis zu 30m entfernt oder bis zu 3m über der Toilette liegen – die leistungsstarke Pumpe bewätligt diese Förderdistanzen problemlos. Der Rückfluss von Schwarzwasser wird durch ein Rückschlagventil vollständig unterbunden.

  • Hochwertiges Plastikbecken, Sitz und Deckel in Heavy-Duty-Ausführung
  • Spülwasserverbrauch ca. 2,3 Liter
  • Komfortables Bedienelement
  • Effizienter Zerhacker aus Edelstahl
  • Hochwertiges Rückschlagventil
  • Sehr leiser Betrieb
  • Geringer Energieverbrauch
  • Lieferbar in blau oder pink

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Übrigens: Auf eBay Kleinanzeigen wird man bei der Suche nach dem blauen Männermodell derzeit selbst bei kleinem Budget fündig! Teilweise schon ab 5€! Nicht zu Faßen!

Der Die Doofen-Petition ist cool (xxxisql055)

Witzig oder nur noch doof? Anlässlich der großen Petition bekennt Daniel mit einem doofen Selfie selbst Flagge zur doofsten Band der Welt!

Jesus, Mief! oder Ich bau dir ein Haus aus Schweinskopfsülze: Wer sich Mitte der 90er mal so richtig
vor Lachen aufs Kreuz legen wollte, kam am deutschen Komikerduo Wigald Boning und Olli Dittrich nicht vorbei! Durch den deutschlandweiten Bekanntheits- grad, den man durch die RTL- Samstag Nacht erlangte und in deren Rahmen man z.B. in der Rubrik Zwei Stühle-eine Meinung mit Vorliebe Personen des öffentlichen Lebens verballhornte, fand man auch genügend Abnehmer für Die Doofen – dem gemeinsamen Musikprojekt der beiden Juxraketen.

Mit dem Ende der erwähnten wie beliebten Latenightshow im Jahre 1998, sollte auch die gemeinsame musikalische Doofheit ein Ende finden. Beide durften allerdings solo noch viele weitere Erfolge feiern: Olli z.B. als Dittsche und Wigald u.a. als Moorhuhnschütze.

Das ist und war ja schon alles echt ziemlich witzig… aber eben leider einfach nicht doof. Das finden zum Glück nicht nur wir, sondern auch die Initiatoren der derzeit wohl großartigsten, wichtigsten und natürlich auch doofsten Petition im kompletten deutschsprachigen Raum: www.wirwollendiedoofen.de.

Die wollen diesen Misstand nämlich bereits seit 2010 abgeschafft wissen und bieten über ihre Homepage nicht nur die Möglichkeit sich für die Petition einzutragen (mittlerweile sind es beinahe 1.000 Stimmen), sondern liefern auch gleich noch die triftigsten Gründe mit, warum man das denn auch unbedingt tun sollte:

  • Musikalische Genüsse für Jugend und Erwachsene!
  • In jedem Schrank von uns lebt ein Doofer!
  • Herrlich einprägsame, wahre, echte, gesellschaftskritische und gute Texte zu einer sauber produzierten, bestechenden, wunderschönen und erhebenden Musik!
  • Doof-Sein für alle!
  • Die Doofen sind originell und haben dickes Fell!
  • Fehlerfreie Doofheit in allen Musikzwischenräumen!

Auf was wartest du also noch!? Auf der Homepage eintragen, Supportpaket runterladen und den Aufruf zur Doofheit über alle dir zur Verfügung stehenden Kanäle viral gehen lassen!

Ein doofer Dank für den doofen Tip geht raus an den doofen Chrissi!

Bloß keinen Koller kriegen (Ngf007)

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Vor einigen Wochen habe ich mich mit den Jungdarstellern und Bewohnern des Theater des Fränkischen Theaters im Schloss Maßbach unterhalten. Ein Artikel dazu findet sich in der heutigen F.A.Z. und natürlich auch im folgenden Fließtext:

„Wir befinden uns gerade im Bahnhofszimmer. Das heißt so, weil es direkt am Flur liegt. Man hat quasi die Hauptverkehrsstraße, auf der ständig Menschen unterwegs sind, direkt vor der Zimmertür. Hier drin fühlt man sich dann teilweise echt wie am Bahnhof.“ Das Zimmer ist eines von 20 im Schloss Maßbach, das in einem Park über dem unterfränkischen Marktflecken liegt. Gleich sprudeln dem 29-jährigen gebürtigen Hamburger Nilz Bessel noch weitere wilde Namensgebungen über die Lippen. Darunter Apfelzimmer, Eichhörnchenzimmer, wahlweise Käuzchenzimmer genannt, oder das Zimmer Nr. 8. „Das ist tatsächlich etwas mysteriös und hier im Hause vor allem als Sterbezimmer geläufig, weil hier mal ein Mensch gestorben ist. Natürlichen Todes wohlgemerkt.“

Hausherrin Anne Maar, geboren 1965 und seit 2003 Theaterchefin, und ihre jungen Darsteller kichern. Dazu gehört in der heutigen Runde neben Bessel noch Iris Faber, ebenfalls aus Hamburg und 1981 geboren. Im Fränkischen Theater, einem kleinen staatlich subventionierten Privattheater, sind acht Theaterleute – neben Schauspielern auch Regie und Theaterpädagogik – untergebracht, die in der früheren Fabrikanten-Villa Wohn- und Arbeitsplatz finden. Das Schloss, wie es genannt wird, entstanden am Ende des 19. Jahrhunderts, hat eine immense Geschossfläche von 1800 Quadratmetern. Das Anwesen erstreckt sich über rund sechs Hektar, Park inklusive.

Eigentümer ist der Freistaat Bayern, über das Staatliche Bauamt in Schweinfurt wird die Liegenschaft betreut. Das Gebäude hat eine bewegte Geschichte. Es war Industriellenvilla, Herstellungsort pharmazeutischer Erzeugnisse, Ausbildungsstätte des NS-Lehrerbundes, sogar ein Mord fand 1929 darin statt, dem die Frau des damaligen Eigentümers zum Opfer fiel.

Die Unterbringung im Schloss habe erst mal ganz pragmatische Gründe, erklärt Anne Maar. „Wenn ein Schauspieler von weiter weg bei uns engagiert wird, ist es natürlich praktisch, wenn dann gleich ein Zimmer vorhanden und nicht erst große Wohnungssuche angesagt ist.“ Bessel erklärt: „Der Arbeitsweg ist kurz. Selbst wenn man verschläft, ist man immer noch pünktlich. Dazu kommt der direkte Kontakt mit den Kollegen.“ Das findet auch Iris Faber: „Das ist das Spezielle an diesem Haus, dass die Gemeinschaft eben so toll ist, dass man gut zusammen wohnen und arbeiten kann. Dadurch entstehen auch viel dichtere Arbeiten, und es gibt auch keine Ellenbogen.“

Diese dichten Arbeiten werden auf drei Spielstätten gezeigt: dem Intimen Theater mit 86 Plätzen im Schloss, der Freilichtbühne mit 326 Plätzen hinter dem Schloss und dem Gärtnerhaus, das zum Jugendtheater ausgebaut wurde und Theater im Pferdestall genannt wird. Dort läuft zum Beispiel Tschick von Wolfgang Herrndorf.

Anne Maar ist mit dem Theater aufgewachsen, als es noch von den Großeltern geleitet wurde. „Wenn ich mich mit Bewerbern unterhalte, ist natürlich die Frage, ob sie sich vorstellen können, hier mit den ganzen Kollegen auf dem Land zusammenzuleben, ein wichtiger Punkt. Manchmal gibt es da dieses Gefühl: Es ist zwar ein guter Schauspieler, aber innerhalb dieser Gemeinschaft nicht sozialkompatibel.“

Iris Faber kommt hingegen immer wieder gerne für neue Stücke in die unterfränkische Provinz. Jahr für Jahr bietet das gut besuchte Theater elf Premieren, die auch an 25 Gastspielorten gezeigt werden. Da das Theater Landesbühnenfunktion hat, sind Gastspielverpflichtungen selbstverständlich. Aschaffenburg im Westen, Pfronten im Allgäu und Burghausen im Süden, aber auch Schmallenberg in Nordrhein-Westfalen – das sind alles aktuelle Außentermine der Bühne, die seit 1997 von Dramaturg Sebastian Worch betreut werden. Natürlich liegt ein Schwerpunkt in der Region, in den das Theater unterstützenden Landkreisen um Schweinfurt, Hassfurt, Bad Neustadt und Bad Kissingen. „Immer saisonal für ein oder zwei Stücke bin ich da“, erläutert Iris Faber. „Je nachdem, wie es gerade passt, auch mal für drei. Letztes Jahr war ich neun Monate hier.“ Sie und Nilz Bessel sind ein Paar, haben sich hier kennengelernt und im Sommer in „Lippels Traum“ von Paul Maar gemeinsam auf der Freilichtbühne gestanden.

Solche Zeitspannen, mit zwei täglichen Proben zu je vier Stunden und dem nicht zu unterschätzendem Inselweltcharakter – der durch die Abgeschiedenheit des Gebäudes am Berg zustande kommt – verursachen mitunter das, was die Gemeinschaft liebevoll den „Maßbach-Koller“ nennt. „Zwei bis sieben Tage dauert so ein Koller. Dann will man einfach nur weg. Die Decke fällt einem auf den Kopf, und man hat das Gefühl, mal etwas anderes sehen zu wollen. Andere Leute und Theater, aber auch mal Kino, Bar, Tanzclubs oder was weiß ich. Das kommt immer wieder vor, aber dann ist auch wieder gut.“ Damit solche, von Anne Maar, die übrigens selbst nicht im Schloss wohnt, geschilderten Momente nicht die Überhand gewinnen, gibt es seit drei Jahren die Regelung, wonach kein Schauspieler mehr als drei Stücke hintereinander spielt. Zu groß seien sonst die psychischen und physischen Belastungen, die sich durch die Kombination aus Probe und Aufführung ergeben.