Der Tom Gerhardt als Musiker ist cool (XXXisql103)

Schon seit 1988 ist Tom Gerhardt eine feste Größe in der deutschen Kulturlandschaft und hat mit Blockbustern wie Voll Normaaal, Ballerman 6, 7 Zwerge – Männer Allein Im Wald, Siegfried, Die Superbullen oder als Hausmeister Krause über Generationen hinweg ein Millionenpublikum begeistert. Als Schauspieler bzw. Comedian wohlgemerkt.

Dass Gerhardt sich daneben hin und wieder auch als Musiker ausprobiert hat, dürfte zumindest unter echten Deutschpunkern ein offenes Geheimnis sein.

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Review: Carpenters – Close To You (1970)

artwork by Tom Wilkes

Wer sich noch nie aktiv mit den Carpenters beschäftigt hat, dürfte erstaunt sein, wie viele Songs des US-amerikanischen Geschwister-paars man durch Funk- und Fernsehn kennt. Allein auf ihrer zweiten LP Close To You von 1970 ist das gefühlt bei jedem zweiten Track der Fall. Doch selbst wenn sich beim Hören der Déjà-vu-Effekt nicht einstellt dürfte man trotzdem schnell feststellen: Hier reiht sich Hit an Hit.

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Review: Mike Patton – Mondo Cane (2010)

artwork by Martin Kvamme

Mike Patton hat in seiner beeindruckenden Karriere be-kanntlich eine schier unüber-schaubare Anzahl an Platten mit unzähligen Bands und Projekten veröffentlicht – unter seinem eigenen Namen jedoch lediglich drei. Mondo Cane ist neben Adult Themes For Voice und Pranzo Oltranzista eine davon und mir schon seit Jahren ein treuer Begleiter auf Reisen und an sonnigen Tagen.

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Review: SEAX – NO SUGAR [EP] (2019)

Die Cold Kids sind ja nun schon ein Weilchen passé aber nun irgendwie auch wieder da, zumindest zu drei Vierteln. Getauscht wurde lediglich der angestammte Frontmann gegen eine neue Frontdame. Gewichen sind dabei die Synthies und deutschsprachigen Texte zu Gunsten eines aufgeräumteren und  teilweise fast schon grungy daherkommenden Sounds. Aber keine Sorge: Schrammelpunk ist das im Grunde noch immer und der bisherige Background bleibt definitv spürbar.  Weiterlesen

Neues Musikvideo von Somewhere Underwater!

Mit dem gestern gedropten Video zu Silver Coast liefern Somewhere Underwater erneut ein Item zum gernhaben. Die verwendeten Cuts aus Die Blaue Lagune zeugen dabei nicht nur von gutem Geschmack sondern schenken dem Surf Pop-Touch des Stücks auch optisch den (karibischen) Flair, den es verdient.  Weiterlesen

Review: Soul Coughing – Ruby Vroom (1994)

Wo genau mir das Cover dieser Scheibe zum ersten Mal begegnet ist, kann ich gar nicht mehr so genau sagen. Gewisse Synapsen hat die Front-Gestaltung von Ruby Vroom allerdings sofort bei mir getriggert und mich dann auch ziemlich flott zum reinhören bewegt. Halten tut das Debüt der in NYC gegründeten Soul Coughing dann glücklicher- weise auch genau das, was einem die Kombi aus Optik und dem Erscheinungsjahr 1994 verspricht.

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Review: Louis Jucker – Kråkeslottet [The Crow’s Castle] (2019)

Würde man sagen, dass Louis Jucker sich mit Kråkeslottet [The Crow’s Castle] zurückmeldet, wäre das eine dreiste Untertreibung. Allem Anschein nach ist der umtriebige Schweizer nämlich permanent am Werkeln. Sei es in seinen früheren Wirkungsstätten wie The Ocean oder Autisti, als federführendes Mitglied bei den Coilguns, als Initiator der Some Of The Missing Ones – Festivitäten oder als Kopf bei Hummus Records, wo nun eben auch sein nunmehr fünfter Solo-Output erscheint.  Weiterlesen

Review: Schweben – Sketches Of Plains (2018)

Auch auf Sketches Of Plains, der zweiten Veröffentlichung der Ein-Mann-MenschMaschine Schweben, wird alles daran gesetzt dem Künstlernamen auf musikalischer Ebene möglichst gerecht zu werden. Mit Erfolg, darf man dazu sagen. Geschwebt wird z.B. über die Greina-Hochebene, über das Huib-PlateuAnahuac Valley, über Kraterlandschaften, Kältesteppen und vermutlich auch über die Insel Famosa des Gemüse-Archipels. Dabei bedient man sich lediglich diverser Retro-Synth-Klänge um dem inneren Auge die Vogelperspektive vorzugaukeln und den Hörer auf die Reise zu schicken.  Weiterlesen

Review: Jet Plane – Falls Feather (2018)

Falls Feather, die Aktuelle von Jet Plane fristet schon seit geraumer Zeit ein einsames Dasein auf meiner Festplatte. Verdient hat sie das allerdings mitnichten, denn zum wiederholten Male verstecken sich  hinter dem dürftigen Artwork große Gefühle und bittersüße Momente. Alles beim Alten also in der instrumentalen Post-Rock-Welt des Fünfers aus Bryansk. Wer den Vorgänger Pipe Dream kennt, weiß Bescheid. Alle anderen lesen weiter.

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