Review: Louis Jucker – Kråkeslottet [The Crow’s Castle] (2019)

Würde man sagen, dass Louis Jucker sich mit Kråkeslottet [The Crow’s Castle] zurückmeldet, wäre das eine dreiste Untertreibung. Allem Anschein nach ist der umtriebige Schweizer nämlich permanent am Werkeln. Sei es in seinen früheren Wirkungsstätten wie The Ocean oder Autisti, als federführendes Mitglied bei den Coilguns, als Initiator der Some Of The Missing Ones – Festivitäten oder als Kopf bei Hummus Records, wo nun eben auch sein nunmehr fünfter Solo-Output erscheint.  Weiterlesen

Review: Schweben – Sketches Of Plains (2018)

Auch auf Sketches Of Plains, der zweiten Veröffentlichung der Ein-Mann-MenschMaschine Schweben, wird alles daran gesetzt dem Künstlernamen auf musikalischer Ebene möglichst gerecht zu werden. Mit Erfolg, darf man dazu sagen. Geschwebt wird z.B. über die Greina-Hochebene, über das Huib-PlateuAnahuac Valley, über Kraterlandschaften, Kältesteppen und vermutlich auch über die Insel Famosa des Gemüse-Archipels. Dabei bedient man sich lediglich diverser Retro-Synth-Klänge um dem inneren Auge die Vogelperspektive vorzugaukeln und den Hörer auf die Reise zu schicken.  Weiterlesen

Review: Jet Plane – Falls Feather (2018)

Falls Feather, die Aktuelle von Jet Plane fristet schon seit geraumer Zeit ein einsames Dasein auf meiner Festplatte. Verdient hat sie das allerdings mitnichten, denn zum wiederholten Male verstecken sich  hinter dem dürftigen Artwork große Gefühle und bittersüße Momente. Alles beim Alten also in der instrumentalen Post-Rock-Welt des Fünfers aus Bryansk. Wer den Vorgänger Pipe Dream kennt, weiß Bescheid. Alle anderen lesen weiter.

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Review: Zikade – Wortstörungsfindungen (2017)

Nennt ihn Parasit, er hört eh nicht richtig hin. Ansonsten hätte die Ein-Mann-Band Zikade sich auf Album Nummer vier wohl dem Mainstream geöffnet. Stattdessen fallen auch die Wortstörungsfindungen zu großen Teilen eigensinnig bis sperrig aus. Gut so! Etwas sanfter noch als auf dem Vorgänger platzieren sich die gewohnt eigenartig verschrobenen Texte inmitten von Reverb-umschleierten Gitarren und spärlicher Elektronik nebst allerhand Sample-Versatzstücken. Weiterlesen

Review: Sum Of R – Orga (2017)

Spooky Shit! Was Sum Of R aus Bern auf ihrer neuen Platte veranstalten stellt die üblichen Hörgewohnheiten auf die Probe und hat das Prädikat ‚eigensinnig‘ durchaus verdient. Statt ‚höher, schneller, weiter‘ heißt die Devise auf Orga eher ‚tiefer, langsamer‘ und ja, auch ‚weiter‘. Denn die ausufernden Klangteppiche des Duos leben und atmen die Weite des Moments. Klingt esoterisch? Ist es auch!

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Starker Track von James Chatburn!

Nach Ghost Hours bleibt es neo-soulig auf diesen Seiten. Der Australier James Chatburn besticht mit einer Stimme, die untenrum ein kräftiges Aroma versprüht und auch obenrum noch Spaß macht (ähnlich wie Pamela Anderson eigentlich…). Weiterlesen

Neue Single von Ghost Hours!

Der Kalifornier Ron Fountenberrry, seines Zeichens erfolgreicher Komponist (u.a. für Apple, Sony, Mc Donalds, Twitter…), gönnt sich unter dem Pseudonym Ghost Hours eine Auszeit von seiner musikalischen Haupttätigkeit und serviert mit Head eine entspannt charmante R&B-Nummer, die zum prasselnden Xylophon-Regen und düster gepitchter Stimme zwischen Elektro, Pop und Indie pendelt. Weiterlesen

Review: Jet Plane – Pipe Dream (2016)

Artwork by Vladimir Ryskin

Was dem wohlwollend an das Studio Ghibli erinnerndem Artwork an Schönheit abgeht, macht die auf Pipe Dream enthaltene Musik allemal wett. Der äußerst atmosphärische Instrumental-Post-Rock von Jet Plane, einer fünfköpfigen Band aus dem im Westen Russland gelegenen Brjansk kann nämlich so einiges und begeistert in Ambient- und Brachialmomenten gleichermaßen.

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