Neue EP von 52 Hertz!

artwork by catnäp

Seit heute gibt es eine brandneue EP von 52 Hertz,  welche auf den Namen Point Place hört und mit sieben brandneuen Titeln aufwartet. Bereits im April 2018 bei Caffeine Recording fest-gehalten und in der Tonmeisterei Oldenburg gemastert gibt ist das gute Stück nun nach langem hin und her digital über Spotify und Co. abruf- bzw. per bandcamp kostenlos download-bar. Btw. die ersten Aufnahmen der Band in der neuen Besetzung und überhaupt die ersten seit 2015.

. Weiterlesen

Knarre und Maffai gehen auf Tour!

Weiterlesen

Neues Videomaterial!

Es gibt ein brandneues CANNAHANN – Video zu Echolocation:

Der Song stammt natürlich vom aktuellen, zweiten Album Staub Und Wasser, das im April über Barhill Records und Cargo Records veröffentlicht wurde. Ist nach wie vor hier als LP, CD oder Download zu haben.

——————————————————————————————————————

Nicht mehr ganz so frisch aber immerhin noch nicht auf diesen Seiten gefeatured: Das Maffai – Video zu Geisterstunde. Have a look:

Der Song ist bislang noch nicht anderweitig zu haben, dafür aber seit kurzem eine ganz frische 7inch mit vier anderen Titeln, die man hier direkt über die Band ordern kann. Bald auch auf Tour mit Knarre.

Maffai!

Mal wieder nicht viel los im Blog obwohl es tausend gute Dinge gäbe über die man schreiben könnte und möchte. Das dass aktuell nicht der Fall ist hat jedoch auch tausend Gründe. Einer davon heißt Maffai und möchte erkundet werden. Weiterlesen

Review: The Lumes – Envy [EP] (2017)

artwork by G. Quitz, A. Gouwen,F. Bremer.

Lauscht man der wahlweise in Feedback oder Distortion verpackten Melancholie von Envy, wird man das Gefühl nicht los, dass da irgendwas im Innern von The Lumes ganz mächtig gekratzt haben muss. Nun ist es raus und klingt nach Weltschmerz, Verzweiflung und Resignation. Emo also im wahrsten Sinne des Wortes, der zwar eher nach Garage und Grunge klingt, dafür aber glaubwürdiger als bei vielen Genre-Kollegen daherkommt.

. Weiterlesen

Three Way Screamo Split Excitement!

Seit Gestern kann man nicht nur die kommende Split-Platte von Rodgaus Finest La Petite Mort/Little Death und den Schweden von Young Mountain sowie Vivre Sa Vie preordern sondern auch gleich noch je einen Song der kollaborierenden Combos hören. Weiterlesen

Review: Hiding – Goofy [EP] (2016)

What the hell is Goofy? Hinsichtlich der bekannten Disneyfigur (f.k.a. Dippy Dawg), wurde diese Frage schon ausführlichst in Stephen Kings Stand By Me diskutiert, ohne jedoch ein zufriedenstellendes Ergebnis zu Tage zu fördern. Will man jedoch klären was es mit Goofy, der ersten EP des frischen Berliner Projekts Hiding auf sich hat, ist die Frage weitaus schneller beantwortet: Acoustic Emo der beruhigenden Sorte! Oder auch soundtrack to your escapism, wie das Duo seine Musik selbst beschreibt.

Weiterlesen

Schau mal!

Neue Videos von Paulinchen Brennt, die die gemeinsame Sommerwoche mit 52 Hertz und La Petite Mort/Little Death bezeugen. Wie immer Schreibabstinenzentschuldigung und Protzbischofgehabe zugleich. Ihr kennt das…

Feuer, Eis und Holichmir – Spitzentour!

13450139_982973131822265_339413356848835236_n

52 Hertz, La Petite Mort/Little Death und Paulinchen Brennt verbringen eine gemeinsame Konzert-Sommer-Woche im Süden. Wer den Blog aufmerksam verfolgt ist mit allen Bands vertraut und weiß, wie es um deren Qualitäten bestellt ist. Holt man sich!

Review: Texas Is The Reason – Texas Is The Reason [EP] (1995)!

317ZPDB8H6LTexas Is The Reason sollten 1997 ausgerechnet zu dem Zeitpunkt in die Brüche gehen, als sie bereits vielerortens als next big thing gehandelt wurden und der MTV – Hype um Bands mit „Punk – Attitüde“ ihnen sicher gut in die Karten gespielt hätte. Kraftvoll und melodiös zwischen Emocore und Indierock angesiedelt, ist das New Yorker Quartett zusammen in einem Atemzug mit Bands wie Sunny Day Real Estate oder Mineral zu nennen, wenn es daran geht die Pioniere des Genres ausfindig zu machen.

Der Einfluss, den die Band auf ihre Generation hatte ist noch heute unüberhörbar, schenkt man dem relativ kleinen Katalog der Combo erstmal sein Gehör. Der wartet neben drei Splits mit artverwandten Acts (The Promise Ring, Samiam, Samuel) und der einzigen Full Length Do You Know Who You Are? mit der selbstbetitelten EP von 1995 auf. Und die ziehe ich der ebenfalls gelungen LP deshalb vor, da mich die EP in ihrer Kürze und Sprödheit einfach mehr packt und gegenüber dem  Album einfach noch etwas mehr auf den Punkt kommt.

Und eigentlich genügt sogar schon die Eröffnungsnummer If It’s Here When We Get Back It’s Ours um diese On-Pointness eindrucksvoll unter Beweis zu stellen. Der Titel ist nicht nur die stärkste Texas Is The Reason – Nummer, sondern gehört meiner Meinung nach mit zum Besten, dass das Genre überhaupt hervorgebracht hat! Das Stück sollte sich später übrigens auch auf dem Album wiederfinden. Jedoch unter dem Titel Back And To The Left:

Während man beim Opener wie auch beim folgenden Dressing Cold noch den Eindruck vermittelt bekommt, dass Texas Is The Reason auf ihrem Debüt gerade noch frisch dabei sind, sich ihrer Hardcore – Wurzeln zu entledigen, die sie sich in ihren vorherigen Projekten (Shelter, 108 , Ressurection) über die Jahre antrainiert hatten, liebäugelt das abschließende Antique schon eher mit der Indie-Rock – Ästhetik, für die die Band später bekannt werden sollte.

texas_in_Brighton_1995Nach dem Geschmack der Band allerdings etwas zu bekannt. Gerade erst hatte man beim Major Capitol Records unterschrieben, schon entschied man sich spontan, die Band zu Grabe zu tragen, nachdem 800 Kehlen beim Abschluß der Europatour in Bielefeld ausgerechnet das eben schon genannte  Antique lauthals mitgröhlten. 2006 sollte es die Band dann doch noch einmal für zwei Konzerte, 2012 gleich für 21 wieder auf die Bühne ziehen. Neues Material gab es dabei nicht zu hören.

Was bleibt sind die unsterblichen Songs einer der wohl essentiellsten Band der 90er, die gerade auf dem selbstbetitelten Debüt ohne großen technischen Schnick-Schnack und mit direkten Texten auftrumpft. Sänger/Gitarrist Garrett Klahn trägt sein Herz in Zeilen wie „It costs so much I know. But I guess I need to know what it would have felt like to be right” regelrecht auf der Zunge, ohne das das Gefühl aufkommt es wäre aufgesetzt. Und das passt sogar ganz gut. War es doch gerade das aufgesetzte New York-Hardcore-Geprolle solcher Bands wie Sick Of It All oder Madball von dem man sich seinerzeit deutlich distanzieren wollte. Pflicht!

Anspieltipp: If It’s Here When We Get Back It’s Ours

Texas Is The Reason im Stream:

Die CD-Version der ersten Texas Is The Reason – Veröffentlichung bekommt man auf amazon zwischen 12 und 20 Euro. Wer gleich alles auf einmal haben will, greift bei der Compilation Do You Know Who You Are?: The Complete Collection zu, die lediglich die Live – Aufnahmen der Samiam – Split ausspart und ansonsten alle Songs der Band enthält. Holt man sich zum Beispiel hier.

Released: 1995 via Revelation

Caution: Die Besprechung dieser Platte ist Teil der coolen Superwoche zum Thema 90s Alternative!