Review: Silverchair – Neon Ballroom (1999)

artwork by John Watson

Heute vor 20 Jahren erschien mit Neon Ballroom das dritte und vermutlich beste Album der australischen Alternative-Größe Silverchair. Ihr wichtigstes Werk ist es jedenfalls definitiv, denn erst hier gelang es der Band sich von den hartnäckigen Nirvana – Vergleichen zu lösen, die auf Grund der Trio-Besetzung, dem Grunge-Sound der Anfangstage sowie der Kurt Cobain-Optik von Sänger und Hauptsongwriter Daniel Johns auch nicht ganz ungerechtfertigt waren.

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Neue EP von 52 Hertz!

artwork by catnäp

Seit heute gibt es eine brandneue EP von 52 Hertz,  welche auf den Namen Point Place hört und mit sieben brandneuen Titeln aufwartet. Bereits im April 2018 bei Caffeine Recording fest-gehalten und in der Tonmeisterei Oldenburg gemastert gibt ist das gute Stück nun nach langem hin und her digital über Spotify und Co. abruf- bzw. per bandcamp kostenlos download-bar. Btw. die ersten Aufnahmen der Band in der neuen Besetzung und überhaupt die ersten seit 2015.

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Review: TLC – FanMail (1999)

Heute vor 20 Jahren erschien mit FanMail das dritte Album von TLC, das sich u.a. mit sechsfach Platin und drei Grammys rühmen darf, leider aber durch den tragischen Tod von Gründungs-mitglied Lisa „Left Eye“ Lopes auch der letzte echte Output des Trios aus Atlanta bleiben sollte. Der ist zwar nicht durchweg die R’n’B-Granate, die man sich vielleicht erhofft und leidet zudem  auch ein wenig an der überholten, teils kitschigen Pop-Produktion. Aber: Die Hits sind noch immer unverkennbar.

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Der Tom Gerhardt als Musiker ist cool (XXXisql103)

Schon seit 1988 ist Tom Gerhardt eine feste Größe in der deutschen Kulturlandschaft und hat mit Blockbustern wie Voll Normaaal, Ballerman 6, 7 Zwerge – Männer Allein Im Wald, Siegfried, Die Superbullen oder als Hausmeister Krause über Generationen hinweg ein Millionenpublikum begeistert. Als Schauspieler bzw. Comedian wohlgemerkt.

Dass Gerhardt sich daneben hin und wieder auch als Musiker ausprobiert hat, dürfte zumindest unter echten Deutschpunkern ein offenes Geheimnis sein.

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Review: Carpenters – Close To You (1970)

artwork by Tom Wilkes

Wer sich noch nie aktiv mit den Carpenters beschäftigt hat, dürfte erstaunt sein, wie viele Songs des US-amerikanischen Geschwister-paars man durch Funk- und Fernsehn kennt. Allein auf ihrer zweiten LP Close To You von 1970 ist das gefühlt bei jedem zweiten Track der Fall. Doch selbst wenn sich beim Hören der Déjà-vu-Effekt nicht einstellt dürfte man trotzdem schnell feststellen: Hier reiht sich Hit an Hit.

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Review: Mike Patton – Mondo Cane (2010)

artwork by Martin Kvamme

Mike Patton hat in seiner beeindruckenden Karriere be-kanntlich eine schier unüber-schaubare Anzahl an Platten mit unzähligen Bands und Projekten veröffentlicht – unter seinem eigenen Namen jedoch lediglich drei. Mondo Cane ist neben Adult Themes For Voice und Pranzo Oltranzista eine davon und mir schon seit Jahren ein treuer Begleiter auf Reisen und an sonnigen Tagen.

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Review: SEAX – NO SUGAR [EP] (2019)

Die Cold Kids sind ja nun schon ein Weilchen passé aber nun irgendwie auch wieder da, zumindest zu drei Vierteln. Getauscht wurde lediglich der angestammte Frontmann gegen eine neue Frontdame. Gewichen sind dabei die Synthies und deutschsprachigen Texte zu Gunsten eines aufgeräumteren und  teilweise fast schon grungy daherkommenden Sounds. Aber keine Sorge: Schrammelpunk ist das im Grunde noch immer und der bisherige Background bleibt definitv spürbar.  Weiterlesen

Neues Musikvideo von Somewhere Underwater!

Mit dem gestern gedropten Video zu Silver Coast liefern Somewhere Underwater erneut ein Item zum gernhaben. Die verwendeten Cuts aus Die Blaue Lagune zeugen dabei nicht nur von gutem Geschmack sondern schenken dem Surf Pop-Touch des Stücks auch optisch den (karibischen) Flair, den es verdient.  Weiterlesen

Review: Soul Coughing – Ruby Vroom (1994)

Wo genau mir das Cover dieser Scheibe zum ersten Mal begegnet ist, kann ich gar nicht mehr so genau sagen. Gewisse Synapsen hat die Front-Gestaltung von Ruby Vroom allerdings sofort bei mir getriggert und mich dann auch ziemlich flott zum reinhören bewegt. Halten tut das Debüt der in NYC gegründeten Soul Coughing dann glücklicher- weise auch genau das, was einem die Kombi aus Optik und dem Erscheinungsjahr 1994 verspricht.

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Review: Louis Jucker – Kråkeslottet [The Crow’s Castle] (2019)

Würde man sagen, dass Louis Jucker sich mit Kråkeslottet [The Crow’s Castle] zurückmeldet, wäre das eine dreiste Untertreibung. Allem Anschein nach ist der umtriebige Schweizer nämlich permanent am Werkeln. Sei es in seinen früheren Wirkungsstätten wie The Ocean oder Autisti, als federführendes Mitglied bei den Coilguns, als Initiator der Some Of The Missing Ones – Festivitäten oder als Kopf bei Hummus Records, wo nun eben auch sein nunmehr fünfter Solo-Output erscheint.  Weiterlesen