Neue Single von Saux!

Es gibt neues Ohrfutter vom niederländischen Produzent Saux, der sich mit seinen letzten drei Singles neben seiner Tätigkeit im DJ-Feld auch einen Namen als Singer/Songwriter gemacht hat. Gemäß dem Less Is More – Prinzip windet sich das neue Gerät For I Know reduziert aber sehr atmosphärisch in 80er R’n’B, Discosounds, Vintage Synthies und Popcorn-Gitarren. On top gibt es den gelungenen Oktaven-Gesang des 23-jährigen Protagonisten, welcher neben Frankie Knuckles auch Pop-Giganten wie Prince und Stevie Wonder als Inspiration für seinen Signature-Sound heranzieht. Glaubt man ihm!!

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Review: The Velvet Underground & Nico (1967)

artwork by Andy Warhol

Wenn schonmal so etwas großes wie ein 50-jähriger Geburtstag zu einer derart großen Platte wie dem ‚Bananenalbum‘ von The Velvet Underground ansteht, dann darf man wohl sicherlich auch einmal ein paar Worte über einen Klassiker verlieren, über den eigentlich schon alles gesagt wurde, oder? Und sei es nur, um dem innerlichen Drang einer öffentlichen Liebesbekundung nachzukommen. Here she comes, you better watch your step. She’s going to break your heart in two.

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Neue Single aus der kommenden Maxïmo Park – Platte!

Photo by Steve Gullick

No, this is not the good old days. Trotzdem klingt What Did We Do To You To Deserve This? schwer danach. Okay, ich muss zugeben, dass ich Maxïmo Park damals irgendwie verpasst hab und das obwohl sie allerorten mit zur Speerspitze der sogenannten Class of 2005 auserkoren wurden. Gut, 2005 war ich eben auch eher damit beschäftigt… Weiterlesen

Neue Single von Ghost Hours!

Der Kalifornier Ron Fountenberrry, seines Zeichens erfolgreicher Komponist (u.a. für Apple, Sony, Mc Donalds, Twitter…), gönnt sich unter dem Pseudonym Ghost Hours eine Auszeit von seiner musikalischen Haupttätigkeit und serviert mit Head eine entspannt charmante R&B-Nummer, die zum prasselnden Xylophon-Regen und düster gepitchter Stimme zwischen Elektro, Pop und Indie pendelt. Weiterlesen

Review: Van Hazy – Good Catch [EP] (2016)

a3401431293_16Ob es Quallen in der Regnitz gibt? Dem muss wohl so sein, denn Van Hazy aus Bamberg ist allem Anschein nach vor kurzem  eine bei Klein Venedig in den Kescher gegangen. Good Catch? Davon darf ausgegangen werden, fungiert das Nesseltier doch immerhin als Gallionsfigur der nunmehr schon dritten EP des Dreiers. In die Nesseln setzen wollte man sich trotzdem nicht.

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Review: Der Wolf – Turbo Funk (2016)!

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Ein Album zu besprechen, ohne es in seiner Gänze gehört zu haben? Gibt’s doch gar nicht! Stimmt, ist eigentlich auch nicht mein Stil. Wenn jemand aber schon im Vorfeld so dermaßen delivered, wie es Der Wolf tut, kommt man nicht umhin sich schon ein voreiliges Urteil zu bilden. Neben dem Snippet sowie aktuellen Live-Mitschnitten lassen vor allem die Vorab-Singles keinen Zweifel: Der Ultimative Lover, der Wiggediwolf, der F.L.O.W. ist zurück und macht einfach nur schöne Musik! Bow!

Seine Masche scheint dabei immernoch eine reimtechnische Lasche zu sein. Mittenrein in dein Gesicht, denn seine Stimme die besticht! So grandios, versiert und wortgewandt wie früher! Das beweist er zum Beispiel, wenn er das Tabu mal bricht, wenn er dann über den Sex spricht, wie in Sie hat Nichts Weiter Als Das Radio An oder wenn er als Phrasensmasher mal eben fachmännisch gekonnt Redewendung an Redewendung reiht. Wenn dann aber der Wolf GTI mit Cosmo Klein auf dem Beifahrersitz vorfährt, ist nur noch Abriss! Bang, durch die Schallmauer gebrochen! Der alte Geist im neuen Design! Zieht’s euch rein! Als wäre die Zeit in Dortmund City stehen geblieben:

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as found on: facebook.com/derwolfmusik

Nach Was Soll Ich Sagen… bounct nun also mit Turbofunk nach einer Durststrecke von satten (oder wäre in diesem Fall ‚sitt‚ das korrekte Adjektiv?) 16 Jahren ab dem 29.07.2016 endlich ein neues Wolf-Album durch die Speaker. Sollte es nicht wider Erwarten doch verpätet Auf’n Letzten Drücker kommen…

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Ich jedenfalls hab mächtig Bock auf die Dope-Selection vom Borsigplatz und glaube jetzt schon in Gib Ma Galle ein neues Lieblingsstück gefunden zu haben. Scheint jedenfalls seinem Titel alle Ehre zu machen und ähnlich Galle zu geben wie Quincy Popincy damals auf ‚Nichts Ist Wahr‘. Und da Reggea immer eine gute Idee ist, darf und muss auch mit Meet Me Pon di Dancefloor gerechnet werden!

Kein Zweifel, das Comeback des Jahres! Period! Hol ich mir!

Anspieltipps: Wolf GTI, Gib Ma Galle, Meet Me Pon Di Dancefloor

Turbofunk-Snippet:

Hier kann man den Turbofunk für nen schlappen Zehner und paar Zerquetschte vorbestellen! Holt man sich!

Releases: 29.07.2016 via Bounty Records

Caution: Die Besprechung dieser Platte ist Teil der coolen Superwoche zum Thema ‚Deutschrap-Comeback‘!

Review: Curse – Uns (2014)!

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Im Interview mit Uptowns Finest hat er es selbst gesagt: Als Curse hat Michael Kurth auf seinen Alben immer eine etwas andere Facette von sich gezeigt. Somit gibt es nicht nur einen Curse. Und jeder, der Fan seiner Musik ist, hat so seinen Lieblingscurse. Meiner ist der von Von Innen Nach Aussen. Der von Feuerwasser und der von der 99′ Essenz EP. Der von Freiheit war mir zuletzt fremd geworden. Für den von The Achtung Achtung hab ich mich sogar fremdgeschämt. Dann kam nichts mehr. Und dann kam Uns!

Gestärkt zurückgekehrt vom selbst verordneten Karriere-Aus und mit erkennbarer musikalischer wie künstlerischer Vision präsentierte sich 2014 wiedermal ein neuer Curse. Diesem aber warf man Schlimmes vor. Marteria und vor allen Dingen Casper würde er kopieren. Und zurück im Game sei er eh nur, weil es wieder Geld zu holen gäbe. Und überhaupt: Dieser Hipster-Bart…

Der riecht übrigens nach Zimt, wie der Track November ganz beiläufig verrät. Ganz zu schweigen davon, dass er dem Mindener ganz ausgezeichnet steht. Die beiden erwähnten Rapper dürften indes eher eine große Portion ihres Könnens bei Curse abgeschaut haben und wenn es tatsächlich ums Geld gegangen wäre, hätte man keine Platte wie Uns gemacht. Die nämlich ist mutig und alles andere als ein kalkuliertes Nummer-Sicher-Produkt. Lästereien aber sollten einen Curse sowieso nicht sonderlich jucken. Beweisen muss er sich niemandem mehr. Nicht nach der Pionierarbeit, die er für deutschsprachigen Rap geleistet hat. Der von Kool Savas verbal verliehene King Of Rap – Titel ist indiskutabel.

Ebenso, dass die Platte durchaus modern ist. Mit minimalistischen Beats à la Get Well Soon, die mit noch minimalistischerer Spoken Word Poetry garniert werden, passt sie tatsächlich gut in die heutige Rap-Landschaft. Statt Flow-Gewitter und Geflexe steht also der Raum im Fokus, den Musik und Stimme sich gegenseitig lassen. „Der Trick ist das Essenz in ein paar Tropfen passt“ heißt es da so schön.

Die Brücke zu Früher schlägt neben dem Videoclip zu Wir Brauchen Nur Uns lediglich ein neu aufgelegtes Fibilude.

Ob es einen Oldschool-Curse-Fan, wie ich einer bin stört, dass einer der krassesten deutschen MCs seine Skills nicht voll zur Geltung bringt? Nein, da die Qualität stimmt, die Authentizität gegeben ist und die Texte gewohnt eindringlich und vieldeutig sind. Was Curse mit seinen Producern Beatgees und Claud geschaffen hat ist respektabel. Soweit gäbe es nichts zu bemängeln was mich sonderlich stören würde.

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Was es dann aber (ähnlich wie bei der Nico Suave Platte) leider doch tut, sind die anstrengenden Feature-Gäste. Klar, Curse ist bekanntlicherweise der Meinung, dass Rap Soulmusik ist. Die Beweggründe soulpoppige Hooks einzusetzen, bedürfen also keiner weiteren Erklärung. Leider macht diese Erkenntnis sie für meine Ohren nicht weniger schrecklich. Dieses Problem findet sich allerdings hier und da auf jeder seiner Platten. So gut die ansonsten auch sein mögen. Statt Xavier Naidoo, Patrice oder Gentleman, nerven heute eben Tua, Elif und leider auch die an sich talentierte Fibi Ameleya. Natürlich ist das meine sehr subjektive Meinung. Es soll ja schließlich auch Leute geben, die seinerzeit das Silbermond-Feature gefeiert haben…

Streicht man also die mit Gastbeiträgen versehenen Tracks, bleiben Uns aber immernoch eine handvoll äußerst gelungene Songs. Da wäre z.B. das Einstiegs-Brett Tattooine, in dem sich der Protagonist textlich zum Wüstenplanet macht und den zwei Sonnen in seinem Leben Tribut zollt. Star-Wars-Fans an die Front. Upbeat mit Bläsern wie der auf Herz Zurück kann sogar mal Spaß machen und die rührende Auseinandersetzung mit dem Tod eines engen Freundes in Kristallklarer Februar/Für P. sowie das Piano-Stück Menschen gehen unter die Haut und machen alles daruntergelegene warm. Absoluter Favourit aber bleibt die Reinkarnationstherapie Millionen Mal Schon:

Unterm Strich also nicht die große Comeback-Platte als Rapper, die sich viele vielleicht erhofft hatten. Das Comeback als Künstler aber darf mit Abstrichen trotzdem als gelungen bezeichnet werden. Wenn es auch nicht an meine persönlichen Favs herankommt, kann es mit dem sehr beliebten Innere Sicherheit z.B. easy mithalten. Und was den Oldschool-Flavour angeht: Wer weiß, was die kürzlich absolvierte Feuerwasser-Jubiläums-Tour so angerichtet hat. Bin gespannt was gerade so auf der  (Herd-)Platte köcheln mag und zukünftig aufgetischt wird!

Anspieltipps: Tatooine, Millionen Mal Schon, Herz Zurück, Kristallklarer Februar/Für P.

Uns im Stream:

Neben der obligatorischen Limited Box natürlich auch als erschwingliche Standard Version zu haben. Aber auch in anderen Versionen.

Released: 31.10.2014 via Indie Neue Welt

Caution: Die Besprechung dieser Platte ist Teil der coolen Superwoche zum Thema ‚Deutschrap-Comeback‘!

Review: Buddy Buxbaum – Unkapputbar (2015)!

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Bevor Remmi-Demmi unerwartet durch die Decke ging, hatte man im Deichkind – Lager den Plan geschmiedet alle Konventionen beiseitezulegen und das Ding im Zweifelsfall gegen die Wand fahren zu wollen. Deutscher Hip Hop ging 2006 eh flächendeckend am Stock und mit dem Weggang von Gründungsmitglied Malte Pittner begann auch das klassische Bandgefüge zu zerbröseln. Mag dieser bis dato das musikalische Herz der Band gewesen sein, war Buddy Buxbaum das Gesicht.

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Nach der Tour zur ersten Elektronik-Platte Aufstand im Schlaraffenland wollte er selbiges dann nicht mehr so gerne für die Band herzeigen. Techno-Rap war doch nicht seins. Buddy steht schließlich auf Groove. Und den hat er acht Jahre nach dem Deichkind-Split in Form seiner ersten Soloplatte Unkaputtbar wiedergefunden. An die Ex-Combo erinnert heute allenfalls Robodisco. Rap-Parts gibt es kaum. Und wenn, wird ihnen nicht allzuviel Platz eingeräumt. Buddy singt jetzt. Mit Kopfstimme und allem Pipapo. Über liebevoll arrangierte Tracks. Ein Konzept, das gut kommt!

Während Hip Hop raus ist, ist die Lust, den Hörer zu fördern, vor den Kopf zu stoßen und der Mut, das Ding im Zweifelsfall eher gegen die Wand fahren zu wollen als sich künstlerisch zu verbiegen, anscheinend noch immer vorhanden. Anders kann man sich den gewagten Einstieg in die Platte nicht erklären. Gib Ihm, dem Hörer und tanz ihm den Hulahub auf der Nase. Dezent sperriger Funk-Country-Blues-Rare-Groove heißt die Devise. Jetzt bloß nicht verschrecken lassen! Weiterhören lohnt sich!

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Die Gaga-Hummel-Hummel-Ag – Nummern, zu denen ich neben den bisher genannten Stücken auch Manjana und Taka Tuka zähle, dürften eh nur die absoluten Mainstream-Hörer überfordern, repräsentieren aber auch nicht gerade die Stärke von Unkapputbar.  Die findet sich auch nicht in etwas zerfahrenen Stücken wie Vodka Soda oder Ey Hey sondern zeigt sich vielmehr immer dann, wenn der Pop Einzug hält. Das geschieht z.B. in den vier vortrefflichen und clever ausgewählten Singles Medizin, Termin Im Park, Power und Ballast – letzteres übrigens mit dem kürzlich verstorbenen Trio-Schlagzeuger Peter Behrens in der Hauptrolle des zugehörigen Videoclips. Hier greifen Vocals und Musik ineinander, passt die Schmooveness, taugt die Struktur. Auch wird man ein ums andere Mal positiv von der stimmlichen Leistung des Interpreten überrascht. Die textlich immerwiederkehrende Flucht vor der Alltags-Hektik kann man darüberhinaus nur gutheißen. Und der in Roulette geschilderte Schlafentzug spricht mir dürfte vielen aus der Seele sprechen.

Unkaputtbar strotzt zwar nicht ganz so vor Stärke wie es der Titel vorgaukelt, trotzt gegenwärtigen Musiktrends aber souverän und rotzt dem Zuhörer allerhand organisches Material um die Ohren (#strotztrotzrotz).

Willkommenes, abwechslungsreiches Comeback jedenfalls. Mit überragenden Single-Auskopplungen, nebst schmucken Videos, die zwischen verzicht- und annehmbaren Restmaterial thronen, welchem man wiederum die Liebe und Leidenschaft nicht absprechen mag. Freue mich definitiv auf mehr! Da muss noch was gehen! Is ja nich… weißte was ich mein? Is ja nich!

Anspieltipps: Medizin, Termin Im Park, Ballast

Unkapputbar im Stream:

Als wuchtiges Paket für Vinyl-Junkies schickt sich die 7Inch-Box von Unkaputtbar an. Dass Buddy ein Supertyp ist, beweist der gelungene Beitrag von Noisey. Wer unbedingt einen Vergleich braucht, dem sei Grenzenlose Freiheit von Flowin Immo als Referenzwerk zurück ins Gedächtnis gerufen.

Released: 14.08.2015 via Holo Rec

Caution: Die Besprechung dieser Platte ist Teil der coolen Superwoche zum Thema ‚Deutschrap-Comeback‘!

Review: Seattle Jay – Out Of Whack (2016)

13296086_1023280261060675_169877776_n„I was born too late… “ Diese Zeile, entliehen aus dem hier kürzlich erst gefeierten Song Indian Gods Are Great, gibt nicht nur vortrefflich das wieder, was sich mein innerer Nostalgiker fortwährend denkt aber nicht auszusprechen wagt, sondern macht in ihrer Essenz zeitgleich die Substanz für den Blotter klar, den Out Of Whack auf der imaginären Zunge trägt. Das 90s – Feeling jedenfalls schlägt sich flächendeckend in der Welt von Seattle Jay nieder.
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Ja, wäre man etwas früher geboren worden, man hätte mit der ersten Full Length dank dem unbekümmerten Artwork, der gelungen rudimentärtrockenen D.I.Y. – Produktion, den in leichtem aber irgendwie passendem Denglisch vorgetragenen Aus-Dem-Bauch-Raus-Slacker – Texten und nicht zuletzt dank der Experimentierfreudigkeit des um allerhand Elektronika erweiterten Gitarrenschrammelsounds direkt Platz nehmen dürfen als Die-Coole-90s-Alternative-Super-Woche jüngst über diese Seiten tobte.
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0007508842_10Nun ist es natürlich als absolutes Kompliment zu verstehen, wenn ich die 90er – Jahre – Mentalität bei dem was die vier Würzburger selbst Fazer Rock nennen  stark in den Fokus rücke. Das Album als Ganzes auf diesen Einfluss zu reduzieren aber würde ihm in keinster Weise gerecht werden.
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Auf den insgesamt 14 Tracks nämlich regiert die Vielfalt, drücken sich abwechselnd Analog und Digital die Klinke in die Hand, ist man stets um Eigenständigkeit bemüht. Und doch: Zwischen Straight-Forward-Alternative-Rockern, pumpenden Disco-Beats (On The Table), verspieltem Pullunder Pop (The Roof Is Knitting Glas) oder der Teenage-Angst-Lagerfeuerromantik der wunderschönen Akustik-Ballade Stream Of Society findet sich ein roter Faden. Der heißt Melodie und kommt neben einprägsamen Key-Klimpereien vor allem durch die kratzig-prägnante Ausnahme-Stimme zum Tragen, die oftmals durch flächige Falsett- Backings unterstützt wird, was besonders gefällt.
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Hits? Ja! Die gibt es auch abseits der eingangs erwähnten Hymne zu verbuchen. Gerade wenn es bei Seattle Jay etwas melancholischer zugeht, fühle ich mich als Hörer abgeholt. Find A Way To Kill The Day und vor allem Last Business haben sich  das Prädikat ‚massengeil‘ meiner Meinung nach redlich verdient.
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Referenzen? Ja! Aber meiden wir doch zur Abwechslung mal die großen Namen und kommen passenderweise mal mit deutschen Bands um die Ecke. Mit dem Liquido – Vorgänger Pyogenesis zum Beispiel . Oder mit Gary, der Band von Robert Stadlober. Anyone??? Eignen sich nämlich beide zum Vergleich außerordentlich gut…
Unterm Strich: Empfehlenswert? Natürlich!
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Anspieltipps: Indian Gods Are Great, Last Business, Find A Way To Kill The Day

Trackliste:

01. Dust Is The New Snow
02. Shave Your Legs
03. The Roof Is Knitting Glass
04. Indian Gods Are Great
05. It’s Nuclear
06. Pretend It’s Spring
07. My Apple Is A Big Red One
08. The Eyes Of Cowboys
09. Tell Your Boss That He Is Meat
10. Out Of Whack
11. Last Business
12. On The Table
13. Stream Of Society
14. Find A Way To Kill The Day

Am 11.Juni findet die Release-Party zu Out Of Whack in der Kellerperle/Würzburg statt. Ab dann ist das Album als CD für 12€ auf Shows und als Download für 9.99€ auf bandcamp zu haben. Dort wird man auch schon eine Woche früher reinhören können. So stay tuned und schlag zu, damit die Band baldmöglichst out of Out Of Whack ist.
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Releases: 11.06.2016 via bandcamp
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