Knarre und Maffai gehen auf Tour!

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Der Korallenshapes ist cool (XXXisql098)

Im August habe ich gelernt, dass Korallen nicht etwa Pflanzen sondern Tiere sind. Dabei handelt es sich bei den Exemplaren, die ich nun im Folgenden vorstellen möchte, um Korallen-Skelette bzw. genauer genommen um Teile davon. Die insgesamt sechs Exponate hab ich auf Fitzroy Island in einer Zeitspanne von ca. fünf Minuten anhäufen können, nach der Photodokumentation aber selbstverständlich dort zurückgelassen. Unter Hinzunahme des spitzzulaufenden Muschelaufsatzes erhielten die eigenwilligen Formgebungen den letzten Schliff. Wie schön und anregend die Natur doch ist!

Funfact: Ich bin Anfang 30!

Review: The Master And Margarita (Roman)

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Da wurde doch tatsächlich noch nie ein Buch hier besprochen. Dabei liegt das nicht etwa daran, dass man sich nicht dann und wann die ein oder andere Lektüre zu Gemüte führen würde. Zugegeben, seit dem Zeitalter der Internetsucht wird das Vergnügen zunehmend weniger, aber es geschieht schon noch hin und wieder. Bewusst abgekapselt von digitalen Medien, bietet beispielsweise eine Reise die perfekte Gelegenheit um sich literaturtechnisch mal wieder etwas upzudaten. So konnte ich mich beispielsweise erst kürzlich vergewissern, dass Silence Of The Lambs,  A Clockwork Orange oder Twenty Thousand Leagues Under The Sea zu Recht das Prädikat ‚Klassiker‘ tragen während es sich hingegen bei einem  Axolotl Roadkill um ganz groben Unfug handelt.  Weiterlesen

Sommerpause!

Den eh schon mauen Blogwochen gleich noch die obligatorische Sommerpause anhängen zu müssen ist ebenso schade aber leider auch unumgänglich. Manch Einder würde es vermutlich sogar als frech bezeichnen. Wie dem auch sei: Ab Oktober soll es hier wieder bisschen regelmäßiger weitergehen. Ideen sind wie immer am Start. Ablenkungen aber auch. Paulinchen Brennt, Cannahann, 52 Hertz und Maffai haben alle noch etwas auf Halde und auch sonst gibt es viel zu tun… es mangelt also keineswegs an Elan sondern schlichtweg an Zeit. Aber wird schon werden.

Wer etwas rezensiert haben möchte schreibt weiterhin an sersn@derdanielistcool.de!

Dann bleibt wohl vorerst nur noch euch meinen persönlichen Sommerhit 2018 von Mavi Phoenix dazulassen und allen sonnige Monate zu wünschen:

Sersn!

CANNAHANNCONNCERTE!

Mit großer Freude blicke ich dem 13.04.2018 entgegen. Dann nämlich kommt die zweite CANNAHANN-Scheibe STAUB UND WASSER über Barhill Records mit Vertrieb über Cargo Records für Deutschland, Österreich und Schweiz in allen wichtigen Formaten in den Handel. Und da man die Feste so feiern soll wie sie fallen gibt es die Band um den Release herum auch wieder vermehrt live zu sehen. U.a. schon zeitnah in diesen Städten:
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Die jeweiligen Venues sind im Übrigen über die brandneue Homepage www.cannahann.com einsehbar. Mehr Infos rund um den Release in Bälde über alle Kanäle der Band und sicherlich auch an dieser Stelle.

Schau mal!

Neue Videos von Paulinchen Brennt, die die gemeinsame Sommerwoche mit 52 Hertz und La Petite Mort/Little Death bezeugen. Wie immer Schreibabstinenzentschuldigung und Protzbischofgehabe zugleich. Ihr kennt das…

Sommerpause!

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Nachdem in letzter Zeit gut Beiträge geballert wurden, wird es in den kommenden Wochen leider erstmal etwas ruhiger hier im Blog. Natürlich nicht ohne Grund… Da wäre z.B. die anstehende La-Petite-Hertz-Brennt-Tour, ein Städte-Wechsel, massig Zettelwirtschaft,  bürokratischer Unsinn und hoffentlich auch ein wenig Urlaub, die mich gut von der Tastatur fernhalten dürften. Ausstehende Reviews zu eingesandten Tonträgern probiere ich natürlich noch irgendwie dazwischen zu quetschen. Ansonsten schreibt und liest man sich dann voraussichtlich wieder etwas regelmäßiger im Herbst! Themen und Ideen gibt es wie immer genügend und auch diese Voll Cool Ey – Geschichte wollte schon längst mal wieder aufgegriffen werden… we’ll see about that. Peace!

CANNAHANN-Tourvideos!

Immer wenn es hier auf diesen Seiten mal wieder etwas schleppender vorangeht, könnte es unter anderem daran liegen, dass ich mich selbst dem Musizieren widme… Hier ein paar Impressionen der beiden letztjährigen CANNAHANN-Touren. Quasi als Beweismaterial. Und zum prahlen. Ich geb es ja zu.

Tour mit The Rambles:

Tour mit Mandrax Queen:

Good Times! Und weil es so schön passt, sei gleich auch auf folgende Klassentreffen- Konzerte der Bands im Februar hingewiesen:

20.02.2016: The Rambles + CANNAHANN: Leipzig/Black Label Pub

26.02.2016: Mandrax Queen + Burnpilot + Dennie Klose Auf St.Vincent & Die Grenadinen: Würzburg/Immerhin

330 Millionen indische Götter – Ein Interview mit Seattle Jay (Ngf009)

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Seattle Jay sind eine aufstrebende Band aus Würzburg. Ihre Musik, welche die Jungs selbst Fazer Rock nennen, ist ein clever arrangiertes Alternative/Grunge-Gebräu, angereichert mit leicht spleenigen Elektronik-Spielereien à la frühem Beck oder noch früheren Ween. Damals auf dem U&D  gesehen und für cool befunden, hatte ich das Projekt zuletzt etwas aus den Augen verloren. Erst vor wenigen Tagen wurde mir die Band durch verschiedenste Begebenheiten wieder zurück ins Bewusstsein gespült. Die kürzlich veröffentlichte Single Indian Gods Are Great läuft seitdem auf Dauerrotation. Sänger, Gitarrist und Hauptsongwriter Jay stand mir für einige Fragen Rede und Antwort. Viel Spaß damit und behaltet diese Band im Auge!

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Jay, als du mir das letzte mal über den Weg gelaufen bist, standest du noch solo auf der Bühne. Nun hast du einige Musiker um dich geschart. Ist Seattle Jay momentan Solo-Künstler mit Begleitung, eine Band im herkömmlichen Sinne oder mal so mal so?

Es war schon immer der Grundgedanke da mit einer Band zusammen zu spielen um das LIVE-Erlebnis überhaupt richtig präsentieren zu können. Solo kommt doch vieles nur vom Band und ähnelt einer Playback Show. Es war und ist allerdings nicht immer einfach, motivierte und zuverlässige Musiker zu finden, die Lust haben sich in ein Projekt zu integrieren und das auf längere Dauer. Sozusagen ist Seattle Jay eine Band im herkömmlichen Sinne bis auf den Fakt das die Songs alle von mir geschrieben wurden. Auf den neuen Aufnahmen, die im April erscheinen werden, haben allerdings alle Bandmitglieder Ihre Einflüsse mit eingebracht und die Songs erscheinen in einem etwas anderem Gewand.
a1102897959_10Mein Umfeld und ich sind uns einig: Der akutelle Titel ‚Indian Gods Are Great‘ ist ein Hit! Nun begleitet dich das Stück schon länger und war sowohl auf der Demo zu finden als auch schon Teil des Dinosaur Bubbles-Repoirtoires. Ich vermute er ist dir demnach besonders wichtig?

Danke Dafür!!! Naja, es macht Spaß den Song zu spielen, er hat Power und der Audience gefällt er offensichtlich auch. Vielleicht ist der Song besser als die anderen, ich würde allerdings nie eine Band auf einen Song reduzieren. Die anderen Songs sind auch alle schon etwas älter, Indian Gods ist mir sozusagen nicht wichtiger als die anderen, es ist allerdings schön so etwas wie einen „Hit“ zu haben über den man Zuhörer gewinnen kann.

Der Text ist ja zumindest zum Teil biographisch. Die angesprochene Reise nach Indien bist du tatsächlich angetreten. Zwei Monate, Mumbai inklusive, richtig?

Ehrlich gesagt ist der Text größtenteils Nichts-aussagend und sehr fiktiv. Er kam wortwörtlich so aus mir heraus und ich habe ihn nie nachbearbeitet. Der Song entstand auch vor dieser Indien-Reise, es geht somit überhaupt nicht darum Erlebtes wiederzugeben. Der Song entstand eher um mir den Respekt und die Angst vor so einer Reise zu nehmen und um mir einen Grund zu geben, dass diese Reise sinnvoll für mich ist. Beim recherchieren für diesen Trip stolperte ich natürlich über den dort größtenteils ausgeübten Hinduismus. Ich fand es super-verrückt und interessant aufgrund der hohen Anzahl von Göttern und die unglaubliche Freiheit und Vielfalt die geboten wird. Deshalb der Text zum Schluss des Songs, dass ich mir jetzt einen dieser Götter ausgesucht habe und er einfach n super verrückter Kumpel ist!
Ps: Ich war zwei Monate in Indien, davon ca. fünf Tage in Mumbai.

Der Song spricht auch die Langeweile an, mit welcher der Protagonist des Titels zu kämpfen hat. Ebenfalls biographisch? Wenn ja: Was ödet dich hier so an?

Ich möchte nicht behaupten, dass mich hier alles langweilt oder anödet, es ist einfach gesagt die Routine, der Alltagstrott und die oft dazugehörige Antriebslosigkeit, die ausschlaggebend waren für diese Aussage. Zudem kommt diese zielstrebige geordnete deutsche Arbeitergesellschaft voller Regeln, Normen und Werten ohne jegliche Überraschungen hinzu. Ich will das mal wieder was passiert, etwas fühlen. Wenn man über längere Zeit verreist – und sind es nur acht Wochen – erscheint einem zu Hause alles wieder in einem besseren Licht. Man schätzt gewisse Dinge wieder mehr und bemerkt, wie gut es uns hier doch eigentlich geht.

11246470_967134393336653_3214786345958015707_nIndian Gods… ist der Vorbote eines kommenden Albums, an welchem momentan getüftelt wird. Erwarten den Hörer weitere ‚alte Nummern‘, welches Medium schwebt euch vor und was lässt sich hinsichtlich der stilistischen Ausrichtung sagen? Die Demo war ja zum Teil eher Lo-Fi, bunt gemischt und bisweilen mächtig trashig. Bleibt ihr diesem Stil treu oder geht es auf zu neuen Ufern?

Die neue Platte nehmen wir in Eigenregie zu Hause auf, was nichts über die Qualität aussagt. Mit der heutigen Technik lassen sich selbst Low-Budget sehr gute Aufnahmen erzielen. Stillistisch wird der Sound etwas rockiger, aufgrund des live eingespielten Schlagzeuges. Zudem bleiben wir auch der alten Linie treu. Die Demo-CD wurde über Jahre hinweg Stück für Stück eingespielt, daher sind die Sounds sehr unterschiedlich. Das wird bei den neuen Aufnahmen nicht der Fall sein. Es klingt somit mehr nach einer Band mit einem festen Sound. Die Platte wird auf CD und evtl. auch auf Vinyl veröffentlicht, digital im Internet versteht sich von selbst. Toll wäre es natürlich, wenn man hierfür auf ein Label zur finanziellen Unterstützung zurückgreifen könnte.

Damals hast du auf der Bühne mit Elektronik experimentiert. Sind Synthesizer & Co. noch immer Bestandteil der Live-Situation? Überhaupt: Was steht live an? Wo kann man euch zukünftig sehen?

Live sind die Synthesizer und Beats selbstverständlich noch ein Teil der Show. Zwischen den doch sehr rockigen Songs spielen wir viele Synthesizer-Übergänge und nutzen elektronische Samples für eine große musikalische Vielfalt. Auch akustische Songs sind zu hören. Wir experimentieren auch damit, einige unserer Songs mit dem DrumPad oder in einer abgewandelten Version am Synthesizer zu präsentieren, was auch schon bei den letzten beiden Shows der Fall war. Konzerttechnisch sieht es momentan etwas mager aus. Wir spielen am 20.02.2016 in Bamberg neben dem Schlachthof. Auf diese Show freuen wir uns sehr, da das Ganze nur über Mundpropaganda beworben wird und das Publikum in gewisser Weise auch einer expliziten Szene angehört. Um an ordentliche Gigs zu kommen fehlen uns einfach noch die professionellen Aufnahmen die wir aber bis April abgeschlossen haben sollten. Dann startet auch die Festivalsaison. Wir sind gespannt.

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Die Namensherkunft eines Interpreten aus ihm herauszukitzeln, ist ja so mit das langweiligste was man selbigem antun kann. Das möchte ich dir ersparen, nehme mir aber trotzdem die Frechheit raus, dich mit zwei Fragen zu konfrontieren, die auf die Begrifflichkeit ‚Seattle zurückgehen:

01. Nirvana, Alice In Chains, Soundgarden oder Pearl Jam?

Nirvana in jüngeren Jahren,…..später dann auch Alice in Chains, vor allem die Unplugged ist spitze!

977858_570881132961983_1876687946_o02. Beim recherchieren bin ich über ein Zitat von Chief Noah Seattle – seines Zeichens Indianerstamm-Anführer, Redner und Namensgeber der Stadt Seattle – gestolpert, welches, dank dem Götterbezug, inhaltlich sogar sehr gut zu eurer aktuellen Nummer passt und das ich dir jetzt einfach mal unverblümt um die Ohren haue: „Eure Religion wurde auf steinerne Tafeln geschrieben mit dem eisernen Finger eines zornigen Gottes, damit ihr sie nicht vergeßt. Das kann der Rote Mann nicht verstehen und nicht im Gedächtnis bewahren. Unsere Religion, das sind die Lebensformen unserer Väter, die Träume unserer alten Männer, die ihnen der Große Geist schickt, die Visionen unserer Häuptlinge. Und das ist in das Herz meines Volkes geschrieben.“                                                                      Deine Gedanken dazu?

Ich habe mich in letzter Zeit auch viel mit den Religionsgedanken befasst und ich gebe dem guten Chief Noah schon Recht. Ich will nicht schlecht über gewisse Religionen reden, finde es allerdings bescheuert sein Leben nach etwas zu richten in das man meist hineingeboren wurde, sich an Normen und Regeln halten die unglaublich veraltet und in keinerlei Weise wissenschaftlich begründet und hinterfragt sind. Jeder kann dies für sich selbst entscheiden und Religion hat sicherlich auch viel Gutes. Die Zeiten haben sich allerdings geändert und z.B. die Darstellung der Frau ist in vielen Religionen einfach nur lächerlich absurd. Freiheit sieht anders aus und Regeln gibt’s ja sowieso auch so schon genug☺

Theologie, Philosophie und Esoterik fix wieder beiseite und zurück zur Musik! Sind Teile der Band noch anderweitig musikalisch/kreativ aktiv?

Die Band besteht momentan aus Chris, unserem Drummer der auch noch in der Band Trollfaust als Schlagzeuger aktiv ist aber dort wohl Ende 2016 aufhören wird. Trollfaust ist so ne Art Mittelalter-Ritter-Rockband. Nicht so meins aber sehr real. Dem Bassisten Flo der erst vor kurzem dazu gestoßen ist und in der Punk-Band Harke mitmischt. Harke sind gute Bekannte, kann ich definitiv empfehlen. Die haben ein paar tolle Songs und sind live sehr emotional-kraftvoll. Felix spielt zweite Gitarre und Synthesizer. Bevor Flo in die Band kam spielte Felix die Bassgitarre. Er war vor kurzem mit der Musikerin Lilly Among Clouds auf Tour. Über dieses Projekt kann ich herzlich wenig bis gar nichts sagen. Das Mädchen heißt höchstwahrscheinlich Lilly☺

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Ich bin gespannt auf die kommende Platte und hoffe euch zeitnah live sehen zu können! Danke für deine Zeit und die letzten Worte gehören natürlich dir:

Yo, danke für dein Interesse an unserer Mukke. Mal sehen was die Zukunft bringt. Wichtig ist mir, dass wir den Spaß an der Musik beibehalten und uns treu bleiben. Wie sich das dann anhören wird weiß nur der Zeitreisende und natürlich die 330 Millionen indischen Götter. Peace

—————————————————————————————————————Interview vom 05.02.2016
Photos aus dem Archiv von Seattle Jay
Seattle Jay-Webpräsenz