Review: L Twills – [Freedom/Fiction] (2020)

artwork: Daniel Möring & Suzanne Caroline

Experimentellen Pop wollen dieser Tage viele machen – L Twills aus Hamburg tut es. Ihr kürzlich veröffentlichtes Debütalbum [Freedom/Fiction] puzzelt Electronica, Noise, Trip-Hop und Spoken Word ins Pop-Korsett und ist damit irgendwo in der Nachbarschaft von Björk, Tricky, Massive Attack, FKA Twigs, oder Sóley zu Hause. Dementsprechend komplex fällt die stellenweise schwer verdauliche Scheibe aus, die deshalb aber nicht minder unterhaltsam ist.

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Review: Gnarlock #1 (Fanzine)

Mit dem Gnarlock Magazine ist kürzlich ein brandneues und mehr als interessantes Fanzine an den Start gegangen. Initiiert von zwei Slacker-Dudes aus der Würzburger Ecke gibt es auf den 30 Seiten der ersten Print-Ausgabe satten C.O.N.T.E.N.T. aus der Skate-, Horror, Sci-Fi, Punk– und Metal-Welt. Liebevoll illustriert und mit Gespür für authentische Oldschool-Vibes macht das Heftchen so arg Bock, dass man es auch dann kaum aus der Hand legen mag, wenn man sich den Inhalt schon einverleibt hat. Durchgehend in englischer Sprache gehalten erfährt man z.B. warum River’s Edge ein Pflichtfilm ist, was sich alles im Zimmer von Buzz McCallister verbirgt, was es mit den Filthy Fifteen auf sich hat oder womit man sich in Portland so die Zeit vertreiben kann.

Da Ausgabe #1 bereits vergriffen ist, heißt es umso mehr die Augen nach #2 aufzuhalten. Am besten bei Facebook und/oder Instagram abonnieren und nix mehr verpassen. Das Mag kostet btw. 2,50€, die wirklich sehr gut investiert sind. From Weirdos for Weirdos. Schön, dass es sowas anno 2020 gibt. Love it!

Review: Lingua Nada – Djinn (2019)

Lingua Nada aus Leipzig sind dafür bekannt Grenzen auszuloten und Standards in Sachen Weirdness zu setzen. Mit der kürzlich erschienenen LP Djinn übt sich die neu formierte Band nun neuerdings auch in Eingängigkeit. Von Konsens-Pop ist das natürlich noch immer meilenweit entfernt aber die Tür jetzt einen Spalt weit offen, dass auch der Otto-Normal-Hörer den Zugang findet. Und das Beste: Die Neuausrichtung geht nicht mal zu Lasten der Eigenständigkeit.

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MAJOR UPDATE!

Durchatmen… gleich wird es viel zu viel auf einmal, weil hier viel zu viel verpasst wurde aber viel zu viel passiert ist. Deshalb hier die absolute Vollbedienung um die mauen Blog-Wochen etwas wettzumachen. Vollgas: Weiterlesen

Der Cowboys And Aliens ist cruel (XXXisql091)

Zugegeben: Ob man Cowboys And Aliens nun als Halloween-tauglich empfindet oder nicht ist reine Ansichtsache. Immerhin ist die Comic-Adaption von 2011 weniger in der Horror- als vielmehr in der Sci-Fi-, Western- und Action-Ecke zu Hause.

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Der The Langoliers ist cruel (XXXisql073)

Es ist ja so eine Sache mit Stephen King-Verfilmungen… gibt es mit The Shining, The Shawshank Redemption, Stand By Me oder The Green Mile zwar eine ganze Handvoll gelungener Bildschirmadaptionen, ist der Großteil jämmerlich produzierter Schund der einem eher durch schäbige Special Effects, schlechte Kostüme und mangelnde Schauspiel-Skills in Erinnerung bleibt. Weiterlesen

Der Daniel Ist Cruel!

Ich bin wahrlich kein Fan der dritten Jahreszeit. Es ist kalt, nass, dunkelt viel zu früh und man schaut dem geliebten Sommer beim sterben zu. Das einzige was mich am Herbst so wirklich aus der Reserve lockt ist wohl die Halloween-Zeit, bei der man sich gemütlich bei einer Tüte Monster Munch auf die Couch verkrümeln kann um sich vermehrt alte Horror-Flicks, B-Movies, Cartoons und absurde Sticom-Specials zu gönnen. Weiterlesen