YO! SAM TV RAPS!

Erinnert sich noch jemand an Samsemilia’s Pott Cast? Das war der unterhaltsame aber nicht sonderlich langlebige Podcast von Samy Deluxe, der gerade mal sechs Episoden abgeworfen hat. Weiterlesen

Der The Halloween That Almost Wasn’t ist cruel (XXXisql079)

No more tricks? No more treats? No more Halloween? Ja, es sieht ganz danach aus: Halloween ist tatsächlich vom Aussterben bedroht! Schnell machen die Medien Dracula zum Sündenbock, obwohl dem Graf nichts ferner läge als dem Kürbisfest Lebewohl zu sagen. Dementsprechend dringend ist ihm das Bedürfnis das Fest vorm Untergang zu bewahren. Weiterlesen

Der Sabrina The Teenage Witch: The Movie ist cruel (XXXisql069)

Ich nehme mal an, dass der ein oder andere noch bestens mit der Sitcom Sabrina – The Teenage Witch vertraut ist. Bevor die Geschichte um die junge Hexe Sabrina (Melissa Joan Hart) in die bekannte Serie ging, gab es 1996 im Vorfeld schon einen ersten Pilotfilm. Weiterlesen

Two Hours with Matt Pinfield!

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Wer die goldene MTV-Ära zu schätzen weiß, sollte ihn auf jeden Fall kennen: Matt Pinfield, fleischgewordene Musikenzyklopädie und neben Kennedy der wahrscheinlich bekannteste Charakterkopf-VJ der 90er. Zumindest was den amerikanischen Markt angeht.

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Uptowns Finest!

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Straight outta Chemnitz pumpen DJ Ron (u.a. Tefla & Jaleel) und sein Homeboy Fast Phive unter dem Banner Uptowns Finest schon seit etwa 2011 im Zweiwochentakt eine interessante Sendung im Podcastformat, die durch komplett ausgespielte Songtitel sowie ‚News und Klatsch & Tratsch aus der Welt des Rap‘ mit äußerst annehmbarem Radiofeeling aufwartet. Internationale Neuerscheinungen wie auch Classic-Tracks kommen zum Zuge und werden durch amüsante Interviewfetzen deutscher Rap-Größen wie Sido, Haftbefehl oder Marteria aufgelockert.

Besonders aber weiß die dem Podcast zugehörige Unterkategorie UF-Talk zu überzeugen. In Gesprächen, die gut und gerne mal die 60 Minuten-Grenze sprengen wird dem geneigten Hörer, durch retrospektive Fragenstellung und chronologische Aufbereitung, die Historie von End-90er-Deutschrap-Helden wie Curse, Afrob oder Schowi (Massive Töne) in die Gehörgänge gebügelt. Aber auch die Neue Schule ist mit LGoony & Crack Ignaz vertreten. Im Speziellen hat es mir das Gespräch mit der Marsimoto-Beat-Institution Nobodys Face angetan! Checkt das:

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Alle Folgen sind übrigens kostenlos download- und streambar. RSS-Feed oder iTunes-Abo schicken sich bei der Fülle an gutem Material natürlich an.

Der Mr. T ist cool (XXXisql062)

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Der Daniel ist cool. Das weiß man ja nun mittlerweile. Aber wie es nun einmal so oft ist im Leben, findet man in jedem Lebensbereich, in jeder Tugend, jeder Eigenschaft früher oder später seinen Meister. Und in Sachen Coolness hört dieser Meister auf den klangvollen Namen Laurence Tureaud (beziehungsweise Mr. T). Dessen komplette Karriere basiert nämlich im Grunde genommen einzig und allein darauf cool zu sein.

Eine kleine Huldigung dieser amerikanischen Ikone erschien mir daher mehr als überfällig. Die größten Momente eines derartigen Selbstinszenierungs- und Marketingmeisters zu picken hingegen mehr als schwer. Denn was der Mann auch anfasst, egal ob Malbuch, Strickpulli oder Actionfigur: es ist qualitativ gesehen – äquivalent zu seinem üppigen Halsschmuck – nichts weniger als pures, glänzendes Gold!

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Eine Auswahl fernab von A-Team und Rocky habe ich trotzdem getroffen, die nun in meiner persönlichen Top 3 folgen soll.

#3 MR.T - CEREAL COMMERCIAL

Analog zur eigenen Cartoon-Serie, in welcher eine junge Truppe von Athleten an der Seite von Mr.T durch die Staaten reist und sich dabei so mancher Gefahr (z.B. Haifische) ausgesetzt sieht, selbige aber durch die Hilfe der wortwörtlichen Schlagfertigkeit ihres muskulösen Mentors immer wieder spielend bewältigen kann (z.B. durch Fresse polieren), eroberten 1984 knusprige Frühstücksflocken in T-Shape den US-Markt. Geworben wurde mit diesem Wahnsinns-Clip. It’s cool:

 #2 MR. T - TREAT YOUR MOTHER RIGHT

Es kann einem nur die Spucke wegbleiben, wenn Mr. T in allerbester MC Hammer – Manier den Streitschlichter in  camouflagefarbenen Hot Pants mimt und dabei bellend das Wort Mother Buchstabe für Buchstabe zerpflückt und erläutert. Eine Ode an die Mütter dieser Welt. So treat her right:

Btw.: Wer Mr. T so richtig auf die Palme bringen will, sollte seine Zeit nicht mit dem Beleidigen von Müttern verschwenden sondern am besten unverzüglich zu harten Drogen greifen. Sehr sehenswert in diesem Zusammenhang: die Parodie von Key & Peele, deren Outkast – Sketch man außerdem unbedingt gesehen haben muß!!

#1 FLAVORWAVE TURBO OVEN WITH MR. T

Trommelwirbel für die Nummer 1. Nichts überbietet meiner Meinung nach die Werbung die Mr. T für ein Küchengerät namens Flavorwave Turbo Oven auf die Menschheit losgelassen hat. Sounds too good to be true? That’s what we’re about to discover:

Die deutsche Synchro zur Über-Reklame kann im Übrigen auch einiges!

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Wer wissen will was Mr. T heutzutage so treibt checkt hier, dort und da.

Zündfunk – Live aus Würzburg!

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www.milla-club.de/now-or-never-der-zuendfunk-super-slam/

Weil es so gut als Ergänzung zur kürzlich besprochenen Penis-Ausgabe passt, sei auch die vor kurzem in Würzburg aufgezeichnente Zündfunk-Sendung ans Herz gelegt. Die nämlich, gibt es jetzt als Podcast nachzuhören:

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Gesprochen wird zum Beispiel über die bevorstehende Schließung des Café Zum Schönen René oder Wine For Punx. Außerdem gibt es Gespräche mit Bühnenpoetin Pauline Füg, mit Spaceman Spiff / A Tin Man oder mit der Bloggerin Garten Fräulein. Sogar der Dinomann findet Erwähnung! Dazu gibt es allerhand regionale Musik. Zum Beispiel von Seattle Jay, Senore Matze Rossi, vom Haudegen Mistaa und überraschenderweise auch von Tending To Huey. Ewig nicht gehört:

Unterhaltsame Sendung mit einigen wissenswerten Anekdoten über das derzeitige Treiben in Würzburg!

Mein neuer Mitarbeiter!

as found on: www.mercedes-benz.de

Wie konnte das eigentlich unbemerkt an mir vorbeigehen? Comeback-Trubel allerorten und ich verpass mal wieder eines der spannendsten. Unglaublich…

Im Rahmen einer Mercedes-Kampagne für deren Vito Tourer, wurde bereits im April letzten Jahres das legändere Mein neuer Freund-Format um Christian Ulmen reanimiert. Unter dem Motto Mein neuer Mitarbeiter wurde diesmal, statt zart besaiteten Zwanziger-Ladies, vermeintlich neuen Arbeitgebern am Nervenkostüm gezerrt und statt 10.000 Euro winkt dem Gewinner der einjährige Besitz der besagten Benz-Droschke – warum die Fahrt im Objekt der Begierde derartig zeitlich begrenzt ist, sei mal dahingestellt. Auch gilt es diesmal lediglich einen Tag in nerviger Gesellschaft zu überstehen. Sonst bleibt eigentlich alles beim alten.

Die Neuauflage, der schon zehn Jahre zurückliegenden Sendung (genaugenommen ja nicht die erste) mit unvergessenen Charakteren wie Knut Hansen, Alexander von Eich oder Uwe Wöllner, kann zwar nicht wirklich mit der Klasse des Originals mithalten, ist in ihrer Knappheit mit jeweils etwas über zehn Minuten pro Episode aber sicherlich den ein oder anderen Lacher wert! Gerade der Handwerker Werner steht Ulmen ausgezeichnet, während sein unfreiwillig komischer Chef den Rest besorgt. Auch die Berliner Partyband Flashback in der Episode um Bandroadie und Veith-Klon Timo kann einiges!

Gute Unterhaltung also, die primär mal wieder Bock auf den frühen Unter Ulmen-Stuff macht. Dass das kleine Wiedersehn allerdings ausgerechnet unter der Fuchtel eines Automobilgroßkonzerns stattfinden musste ist weniger erfreulich. Passt allerdings wiederum gut zu Ulmens Mc Donalds-Aktion, die ja ähnlich sexy war…

Episode 1: Fußballtrainer Ron

Episode 2: Bandroadie Timo

Episode 3: Handwerker Werner