Review: PABST + AUTISTI – 7inch Split (2017)

Wir kennen PABST. Wir kennen AUTISTI. Wir kennen CRAZYSANE RECORDS. Wir wissen daher, dass es sich bei der vorliegenden Split um einen absoluten Pflichtkauf handelt. Und das schon ohne auch nur einen Ton gehört zu haben. Was wir noch nicht wussten ist, dass man rosafarbene 7inches mittlerweile auf Basis von Eiscreme presst und das uns die gemeinsame Split der beiden Ausnahme-Formationen dann doch SO derbe an die Wand klatschen würde. Das wiederum wurde uns aber schon beim ersten Ton bewusst. Weiterlesen

Review: YAGOW – s/t (2017)

artwork by Daniel Fuchs & Manuel Wesely

Kann sich noch wer an die Zeit erinnern, in der man das Logo eines Musiklabels mit einem Qualitätssiegel gleichsetzen konnte? Sub Pop war z.B. damals ein solches und CrazySane scheint sich in dieser Tradition momentan als Instanz des guten Geschmacks zu etablieren. Die Releases könnte man blind kaufen. Das neueste Pferd im Stall trägt den Namen YAGOW und zieht  den Hörer hypnotisch in eine Fuzz-getränkte Spirale aus Psychedelica und Shoegaze. Weiterlesen

Review: Incubus – 8 (2017)

Artwork by Brantley Gutierrez

Momentan werde ich von allen Seiten der sozialen Netzwerke mit der Info versorgt, dass es eine neue Incubus-Platte gibt. Gerade Youtube ballert mich regelrecht zu damit. Aber kein Problem, schließlich schau ich mir gern banale Interviews mit gemachten Rockstars an. Gerade wenn es solche sind, deren Frühwerk ich zu schätzen weiß. Also mal schnell nen Blick riskiert und siehe da: Die Band, allen voran Sänger Brandon Boyd, wirkt sympathisch wie gewohnt und macht einem durchaus Bock mal in die LP reinzuhören! Weiterlesen

Review: ZERRE – Different Lines (2017)

artwork by Julia Witas

Da hat sich jemand was getraut! Die im Hardcore verwurzelten ZERRE aus Würzburg wagen mit Different Lines den Blick über den Tellerrand. Vom Gemüt her eh schon immer erfrischend fern von elitärem Szene-Gehabe, schlägt sich die offene Natur des Fünfers nun auch in der Musik nieder. Dürfte sicher nicht zuletzt am erneuerten Line-Up liegen, mit dem nun zum ersten Mal ausgiebig komponiert wurde. Das Ergebnis spricht für sich und bedeutet vor allem eins: Mehr Metal! Es gibt sogar Gitarrensolos!

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Review: The Velvet Underground & Nico (1967)

artwork by Andy Warhol

Wenn schonmal so etwas großes wie ein 50-jähriger Geburtstag zu einer derart großen Platte wie dem ‚Bananenalbum‘ von The Velvet Underground ansteht, dann darf man wohl sicherlich auch einmal ein paar Worte über einen Klassiker verlieren, über den eigentlich schon alles gesagt wurde, oder? Und sei es nur, um dem innerlichen Drang einer öffentlichen Liebesbekundung nachzukommen. Here she comes, you better watch your step. She’s going to break your heart in two.

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Review: CLOSET DISCO QUEEN – Sexy Audio Deviance For Punk Bums [EP] (2017)

artwork by Fabian Bremer

They did it again! Im Hause CrazySane Records beweist man auch mit dem dritten Release Geschmack! Diesmal gibt es partytaugliches Ohrfutter vom Schweizer Gitarre + Drums – Gespann CLOSET DISCO QUEEN. Das seit 2014 bestehende Duo hat bereits Konzerte in China, Russland sowie eine Support-Tour mit Baroness durch Europa auf der Haben-Seite. Gespielt wird äusserst energiegeladener 70s Kraut – R.O.C.K., der der Stoner/Retro-Szene zeigt wo’s lang geht! Weiterlesen

Three Way Screamo Split Excitement!

Seit Gestern kann man nicht nur die kommende Split-Platte von Rodgaus Finest La Petite Mort/Little Death und den Schweden von Young Mountain sowie Vivre Sa Vie preordern sondern auch gleich noch je einen Song der kollaborierenden Combos hören. Weiterlesen

Review: Autisti – Self Titled (2017)

Mag das Schweizer Trio Autisti auch neu sein: Ihre Mitglieder sind wahrlich keine unbeschriebenen Blätter! Neben der Folk-Sängerin Emilie Zoé darf sich hier vor allem der umtriebige LoFi-Liebhaber Louis Jucker (u.a. Ex – The Ocean und Mitglied bei Coilguns oder dem Red Fang – Ableger Red Kunz) austoben. Während diese Beiden ihre Gitarren malträtieren und ihre Stimmen in Hall ertränken, verdrischt Steven Doutaz sein Kinderschlagzeug mit Bravour. Den Bass spart man sich.

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Review: Jet Plane – Pipe Dream (2016)

Artwork by Vladimir Ryskin

Was dem wohlwollend an das Studio Ghibli erinnerndem Artwork an Schönheit abgeht, macht die auf Pipe Dream enthaltene Musik allemal wett. Der äußerst atmosphärische Instrumental-Post-Rock von Jet Plane, einer fünfköpfigen Band aus dem im Westen Russland gelegenen Brjansk kann nämlich so einiges und begeistert in Ambient- und Brachialmomenten gleichermaßen.

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