Review: King Legba And The Loas – Back From The Dead (2019)

Back From The Dead: So heißt das aktuelle zweite Album von King Legba And The Loas. Richtig tot war das Trio aus Basel dabei allerdings nie so wirklich – lediglich etwas sparsam was Veröffentlichungen angeht. Das selbstbetitelte Debüt liegt dann auch schon satte fünf Jahre zurück. Geschadet zu haben scheint die üppige Zeitspanne dem Projekt jedoch ebenso wenig wie es ihm gut getan hat. Alles beim Alten also in der Gruft.  Weiterlesen

Review: Static-X – Wisconsin Death Trip (1999)

Wer Static-X lediglich auf die Frisur ihres mittlerweile verstorbenen Masterminds und Aushängeschilds Wayne Static reduziert, tut dem Quartett aus L.A. großes Unrecht. Tatsächlich war nämlich der Bart des Frontmanns schon immer viel beeindruckender – glücklicher-weise kann aber zumindest auch das musikalische Frühwerk der Band punkten, was wohl keine Scheibe besser unter Beweis stellen dürfte als ihr Platin-Debüt Wisconsin Death Trip, das heute stolze 20 Jahre alt wird.

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Review: Silverchair – Neon Ballroom (1999)

artwork by John Watson

Heute vor 20 Jahren erschien mit Neon Ballroom das dritte und vermutlich beste Album der australischen Alternative-Größe Silverchair. Ihr wichtigstes Werk ist es jedenfalls definitiv, denn erst hier gelang es der Band sich von den hartnäckigen Nirvana – Vergleichen zu lösen, die auf Grund der Trio-Besetzung, dem Grunge-Sound der Anfangstage sowie der Kurt Cobain-Optik von Sänger und Hauptsongwriter Daniel Johns auch nicht ganz ungerechtfertigt waren.

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Neue EP von 52 Hertz!

artwork by catnäp

Seit heute gibt es eine brandneue EP von 52 Hertz,  welche auf den Namen Point Place hört und mit sieben brandneuen Titeln aufwartet. Bereits im April 2018 bei Caffeine Recording fest-gehalten und in der Tonmeisterei Oldenburg gemastert gibt ist das gute Stück nun nach langem hin und her digital über Spotify und Co. abruf- bzw. per bandcamp kostenlos download-bar. Btw. die ersten Aufnahmen der Band in der neuen Besetzung und überhaupt die ersten seit 2015.

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Review: TLC – FanMail (1999)

Heute vor 20 Jahren erschien mit FanMail das dritte Album von TLC, das sich u.a. mit sechsfach Platin und drei Grammys rühmen darf, leider aber durch den tragischen Tod von Gründungs-mitglied Lisa „Left Eye“ Lopes auch der letzte echte Output des Trios aus Atlanta bleiben sollte. Der ist zwar nicht durchweg die R’n’B-Granate, die man sich vielleicht erhofft und leidet zudem  auch ein wenig an der überholten, teils kitschigen Pop-Produktion. Aber: Die Hits sind noch immer unverkennbar.

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Der Tom Gerhardt als Musiker ist cool (XXXisql103)

Schon seit 1988 ist Tom Gerhardt eine feste Größe in der deutschen Kulturlandschaft und hat mit Blockbustern wie Voll Normaaal, Ballerman 6, 7 Zwerge – Männer Allein Im Wald, Siegfried, Die Superbullen oder als Hausmeister Krause über Generationen hinweg ein Millionenpublikum begeistert. Als Schauspieler bzw. Comedian wohlgemerkt.

Dass Gerhardt sich daneben hin und wieder auch als Musiker ausprobiert hat, dürfte zumindest unter echten Deutschpunkern ein offenes Geheimnis sein.

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Review: Carpenters – Close To You (1970)

artwork by Tom Wilkes

Wer sich noch nie aktiv mit den Carpenters beschäftigt hat, dürfte erstaunt sein, wie viele Songs des US-amerikanischen Geschwister-paars man durch Funk- und Fernsehn kennt. Allein auf ihrer zweiten LP Close To You von 1970 ist das gefühlt bei jedem zweiten Track der Fall. Doch selbst wenn sich beim Hören der Déjà-vu-Effekt nicht einstellt dürfte man trotzdem schnell feststellen: Hier reiht sich Hit an Hit.

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Review: Mike Patton – Mondo Cane (2010)

artwork by Martin Kvamme

Mike Patton hat in seiner beeindruckenden Karriere be-kanntlich eine schier unüber-schaubare Anzahl an Platten mit unzähligen Bands und Projekten veröffentlicht – unter seinem eigenen Namen jedoch lediglich drei. Mondo Cane ist neben Adult Themes For Voice und Pranzo Oltranzista eine davon und mir schon seit Jahren ein treuer Begleiter auf Reisen und an sonnigen Tagen.

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Review: SEAX – NO SUGAR [EP] (2019)

Die Cold Kids sind ja nun schon ein Weilchen passé aber nun irgendwie auch wieder da, zumindest zu drei Vierteln. Getauscht wurde lediglich der angestammte Frontmann gegen eine neue Frontdame. Gewichen sind dabei die Synthies und deutschsprachigen Texte zu Gunsten eines aufgeräumteren und  teilweise fast schon grungy daherkommenden Sounds. Aber keine Sorge: Schrammelpunk ist das im Grunde noch immer und der bisherige Background bleibt definitv spürbar.  Weiterlesen