Review: Malm – Kollaps (2018)

artwork: Hummelgrafik

Nach 20 Jahren(!)  stören uns Malm aus Würzburg noch immer gerne und kotzen uns deshalb konsequenterweise auch 2018 wieder brachial und knallhart die Alltagshölle vor die Füße. Hinsichtlich der Intensität legt der Vierer dabei unermüdlich mit jedem weiteren Release nochmal eine Schippe drauf und steht nun scheinbar endgültig vorm Kollaps. Der Titel ist durchaus ernst zu nehmen. Schonungsloser klangen Malm nie. Zumindest nicht auf Tonträger…

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Neues Videomaterial!

Es gibt ein brandneues CANNAHANN – Video zu Echolocation:

Der Song stammt natürlich vom aktuellen, zweiten Album Staub Und Wasser, das im April über Barhill Records und Cargo Records veröffentlicht wurde. Ist nach wie vor hier als LP, CD oder Download zu haben.

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Nicht mehr ganz so frisch aber immerhin noch nicht auf diesen Seiten gefeatured: Das Maffai – Video zu Geisterstunde. Have a look:

Der Song ist bislang noch nicht anderweitig zu haben, dafür aber seit kurzem eine ganz frische 7inch mit vier anderen Titeln, die man hier direkt über die Band ordern kann. Bald auch auf Tour mit Knarre.

Neues Nicole Dollanganger Video!

Nicole Dollanganger ist zurück und tut das, was sie am besten kann: Die Corpse-Bride in Twin Peaks-Landscape mimen und da weitermachen wo Britney Spears nur andeutet:

Nen kitschigen Hot Topic/Emily-The-Strange-Touch hat das Ganze ja schon, ist aber auch irgendwie haunting und dann doch eher romantisch als schockierend. Super Song auch… hat auf jeden Fall Atmosphäre!

Die Neuauflage von Lemonade ist auf dem neuen Album Heart Shaped Bed enthalten und kommt am 26.10. über Crystal Math/Eerie Organization. Und nur falls es jemand noch nicht wusste: Ich hab die Kanadierin schon 2014 interviewt… vor dem famejust sayin‘..

Review: The Rolling Stones – Their Satanic Majesties Request (1967)

artwork: Michael Cooper

Mick Jagger und das Okkutle sind uns schon bei Kenneth Anger und auch  kürzlich erst im Zusammenhang mit The Master And Margarita begegnet. Die 67er Platte Their Satanic Majesties Request scheint sich da irgendwie einzureihen. Ist der Titel selbst zwar nur als Pun auf eine Formulierung in britischen Pässen zu verstehen, versprüht die Scheibe dennoch einen Hauch von schwarzer Magie. Mag man sich über diese Aussage streiten können, bleibt das Album dennoch unbestreitbar die kurioseste VÖ im Katalog der Rolling Stones.

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Der Over The Garden Wall ist cool (XXXisql099)

as found on amazon.com

Dass dieser Blog ein kleines Faible für Halloween pflegt ist wahrlich kein Geheimnis und wurde z.B. auch im vergangenen Jahr mit Der Daniel Ist Cruel exzessiv zur Schau gestellt. Da es für ein ähnlich aufwendig angelegtes Projekt in diesem Jahr mal wieder an Zeit mangelt ist es umso schöner, dass es die zehnteilige Mini-Serie Over The Garden Wall gibt, die das locker wieder wett macht. Erst kürzlich entdeckt und gierig einverleibt,  bin ich der festen Überzeugen einen neuen Halloween-All-Time-Fav für mich entdeckt zu haben. Weiterlesen

Review: Zement – Klinker (2018)

artwork: Phillipp Dittmar

Zement aus Würzburg melden sich mit ihrem zweiten Album Klinker zurück und mischen ihren feingemahlenen, instrumentalen Baustoff auch diesmal aus Schüttgütern wie Krautrock, Elektronik und Psychedelica zusammen. Auch die neue Scheibe hält fünf ausufernde Trips bereit, die allesamt kryptische Titel wie C3S oder C3A tragen, die man sich wiederum bei verschiedensten Phasen von Zementklinkern  entliehen hat. Weiterlesen

Interessanter Track von OS NU!

OS NU sind drei Wahlberliner aus Britannien und Dänemark die sich, ihren ersten beiden Songs nach zu urteilen, hibbeligem Elektro-Post-Punk verschrieben haben. Wer den Blog aufmerksam verfolgt hat kennt das Trio vielleicht noch unter dem Namen Astral Tide, deren EP How Far Are You Out There hier 2016 besprochen wurde.

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Review: The Tidal Sleep – Be Kind [EP] (2018)

artwork by Matthias/The Tidal Sleep

The Tidal Sleep legen mit Be Kind nochmal vier Songs aus der Aufnahmesession zur 2017er Platte Be Water nach. Nach Resterampe klingen die aber so ganz und gar nicht und so wollen die Stücke auch von der Band nicht verstanden werden. Vielmehr hätten die nun nochmal von Dimi Conidas nachgemixten Stücke nach eigenen Angaben einfach den Rahmen gesprengt, hätte man sie noch auf der letzten Platte platzieren wollen.

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