Review: Rick Tick Evil // We’ll Take It From Here – Releaseparty Würzburg/14.03.2015

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Booyah! Ey! Hallo,danke dass ihr alle da seid! Ausschließlich schöne Menschen!“ Die Band ist sichtlich erfreut über ein gut gefülltes Immerhin. Das ist am heutigen Samstagabend in Würzburg nicht zwingend selbstverständlich. Zum einen gibt es in Hammelburg mal wieder die Möglichkeit sich saftig Corpsepaint zu die Fresse nei zu schmieren, in Bad Neustadt im kleinen oder Schweinfurt im großen Rahmen abzupogen und zum anderen den Vortag zu bewältigen: Hirngespinste vom Up in Smoke deuten oder sich die Tränen nach dem Life of an owl – Split abtrocknen zum Beispiel…

Wenn Rick Tick Evil allerdings nach etwa vierjähriger Warteschleife mit ihrem ersten Dreher aus dem Knick kommen, stellt sich für viele glücklicherweise erst gar nicht die Frage nach etwaigen Alternativen. Das soll gebührend gefeiert werden! Die heutige Supportshow für die schwedischen Rock’n’Roller The Kendolls wird kurzerhand zur Releaseparty der Schweinfurter Band umfunktioniert. Ganz richtig: We’ll take it from here kann heute in Form einer neun Track starken CD mit nach Hause genommen werden. Für nen schlappen Fünfer! (Schnitzel & Blowjob-Day it is…)

Alle Tracks sind selbstredend im 13 Song starken Set vertreten und wetteifern mit einigen neuen(?) Stücken, wie dem famosen Opener Megalomaniass oder der hervorzuhebenden Stop&Go-Drogenode Black Streets um die Vorherrschaft der perfekten Caffeine Injected Action Rock – Hymne. Dieser Titel geht auch heute an den kleinen Hit New Waves, der einen im wahrsten Sinne des Wortes umhaut. Und zwar derartig, dass Gitarrist Colin inmitten eines legeren Fallrückziehers gleich mal die halbe Schlagzeugfront abräumt! Party!

Genannter Track macht live, wie auf Platte tierisch viel Spaß, was vor allem am catchy Popappeal der Vocals liegt, dem die Band meiner Meinung nach ruhig öfter eine Chance geben dürfte. Gerade wenn man eine Stimme von solchem Kaliber an der Front hat! Zudem denk ich bei dem Stück immer an meine liebste Nena Nummer, was durchaus als Kompliment zu verstehen ist! Für Lollipoppunkfreunde wie mich gibt es außerdem noch Lazy, late, common fate zu entdecken – wie viele Titel mit gekonnter Backgroundunterstützung der Saitenfraktion. „Kommt auf die Ep, die dann wahrscheinlich 2020/2021 erscheint!“

Ansonsten? Skaterock it shall be! Die Drums kommen mächtig heute! Und das die Gitarissten flinke Wiesel sind ist eh nichts neues! Gut schaut man aus! Mit Snap und Batik! Von Licht und Nebel eingehüllt in einen Hauch aus Smells like teen spirit! Die Leute feiern das! 45 Minuten lang! Den zahlreichen Zugaberufen kommt man trotzdem nicht nach, dass übernehmen die Jungs aus Schweden, die ich mir nur noch partiell geb, da bei mir die Schotten dicht sind: Genug Rock’n’Roll für mich heute! Auch wenn die optischen Reize der halbnackten Männerleiber zu späterer Stunde nicht zu verachten sind: Wilde Performance! Gleich komplett verpasst hab ich zudem den Sexual Punk der Supportband Clitlicker… Zorry dudes!

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Und die Scheibe???

Hält was die Show verspricht! Wer Rick Tick Evil live mag, der mag auch die Platte und umgekehrt. Krass gute Produktion, die Eier hat und auf unnötigen Schnickschnack verzichtet. Verantwortlich dafür ist übrigens das Tonstudio Rocketscienceaudio, welches – mit Michael Simon – von einem Mann aus den eigenen Reihen betrieben wird. Das sei hiermit auch schwerstens weiterempfohlen! Bleibt nur noch die Frage zu klären, was denn diese drei Buchstaben bedeuten sollen, die da auf dem Schweinfurter SKF-Gebäude prangern!? Royal T Ess hätt ich jetzt einfach mal vermutet… Diese Theorie würde ob des fettigen Rocks, der da aus dem Digipak trieft, zumindest Sinn ergeben. Zumal sie zusätzlich vom MC Donalds-Jingle gestützt wird, der spitzfindigen Ohren, wie den meinigen, nicht verborgen bleibt! Einfach mal bei 9-2-5 um die 2:01 reinklicken:

Man merkt: Das Warten war nicht umsonst! Kein Waiting for nothing quasi… Hut ab!

Albumstream:

We’ll Take It From Here ist derzeit für sechs lockere Flocken digital über bandcamp zu erwerben. Wer Interesse an der CD-Version hat, schreibt an info@ricktickevil.com.

Los gehts!

Alle Fotos exklusiv für www.derdanielistcool.de und mit freundlicher Genehmigung des mightyfinen Photographen Awanes!

Review: Up in Smoke Vol.5/Würzburg/13.03.2015

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Möchte man in Würzburg Konzerten von Künstlern mit Rang und Namen beiwohnen, sollte man sich ins Gedächtnis rufen, dass – unterfränkischer Lokalpatriotismus hin oder her – die Mainperle immernoch Teil von Bayern ist. Demnach sind Attribute wie z.B. Zucht & Ordnung weitestgehend zu beachten. Heute sollte es allerdings die Pünktlichkeit sein, die groß geschrieben werden wollte. Der Nichteinhaltung dieses zum vollständigen Konzertgenuss notwendigen Grundsatzes sei es denn auch geschuldet, dass ich den Supportact THE GROUNDING gnadenlos verpasse. SORRY! But if you’re one of the Cool Kids you won’t be there at 8 pm…

Damit bleibt die Würzburger Formation, die sich immernoch einer Webpräsenz verweigert, für mich weiterhin mysteriös. Augenzeugen wussten aber von einer gut eingespielten, psychedelisch angehauchten Instrumentalband zu berichten. Gerne habe man improvisiert. Dazu eine komplett gejammte Zugabe, begeisterte Leute in der ersten Reihe sowie „übelst abgefahrene Spacesounds“, für die sich der Psychedelic Network-Guru und H20’s finest verantwortlich zeigt. Weitere, nicht ganz unbekannte Gesichter, darf man in der schönen Fotoreihe von music-on-net.photography gerne selbst ausfindig machen. Das nächste Mal dann besser pünktlich sein…

Und wer ist alles am Start? Ein erster Blick in die Posthalle lässt einen vergnügt schmunzeln. Denn hat man einen einigermaßen guten Überblick über die hiesige Band-, Musiker-, und Konzertszene, findet sich so mancher bekannte Charakterkopf unter den schätzungsweise 300 bis 400 Besuchern. Da stehen die Hardcore- und Black-Metal-Kiddies in trauter Einigkeit neben den gestandenen, alteingesessenen Kuttenträgern, um gemeinsam den ausufernden Klangteppichen der Headlinerbands zu lauschen. Und auch die Black Sabbath– und Led Zeppelin-Shirts (die letzten Jahre eher priviligierten H&M-Kunden vorbehalten) werden endlich wieder mit Stolz getragen. Das, was böse Zungen als Altherrenrock bezeichnen, ist immernoch schwer in Mode.

IMG_3148 KopieDie haben RADIO MOSCOW aus Iowa zweifellos im Griff: Braunes Lederwestchen, Rickenbacker, Medallions…. Matte und Schnauzer sind sowieso Pflicht! What you see is what you get: Die Strat versprüht Hendrix galore während sich die Rhythmusgruppe knochentrocken durch den Opener Death of a Queen pflügt. Dazu zentnerweise Hall auf den Vocals. Ordentlich dichter Sound für eine three-piece-Band! Das bringt die Mähnen im Publikum sofort in Wallung. Bereitwillig lässt sich dieses von Broke Down zum Warpig machen oder gleich von Rancho Tehama Airport durch die Prärie peitschen. I just don’t know… technisch ist das einwandfrei bis beeindruckend und auch kurzfristig spannend…

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…spätestens jetzt aber stellt sich bei mir schon Übersättigung ein. Die schier endlosen Solis von Mastermind Parker Griggs machen mich mürbe und mir die grundsätzlich recht greifbaren Songs ganz schön madig. Auf die Frage, was denn mein Stehplatznachbar von der Darbietung hält, ernte ich ein knappes „übertriebene Affen, die gern 60 Jahre alt wären“. Ganz so grob hätte ich es nicht formuliert aber gut: Ich bin nicht allein! Wir dürften trotzdem nur einen kleinen Prozentmuffelsatz darstellen, denn die Meute folgt der Band auch die restlichen 250 Miles und hat sichtlich Spaß an der Truppe. Genanntem, achtminütigen Trip folgt das flotte Before it burns. Beim darauffolgenden Stück lege ich erstmal eine Toilettenpause ein. Klar, before it burns… Die Band spendiert noch Deep Blue Sea vom 2007er Debut und beendet ihr 50-minütiges Set bluesy. Die beiden Alben The Great Escape of Leslie Magnafuzz und 3 & 3 Quarters bleiben somit außen vor. Die Fans scheinen dennoch entschieden auf ihre Kosten gekommen zu sein und in der Umbaupause sind beinahe ausnahmslos begeisterte Lobeshymnen auf die Band zu vernehmen. Beispiele gefällig?

"Übertrieben gut!" 
"Total Titte! Schlagzeugsound war sexzellent, Klampfe sowieso über alle 
Zweifel erhaben, der Bass hat ordentlich gedröhnt. Sehr sexy!"
"Odin ist persönlich aus Wallhalla herabgeritten um bei dieser Show seinen 
Geist auf die drei Bandmitglieder von Radio Moscow zu verteilen!"  
"Die Band war der absolute Wahnsinn. Wir waren vor der Bühne und ham 
gedacht: Woah, unser Höschen muss jetzt gleich gewechselt werden.
Wir sind verliebt!"
"Ich dreh einfach komplett durch!"

Metalleude… Wohin die Liebe fällt… Offenbar ist somit für viele der Konzertabendzenit bereits erreicht worden! Das überrascht, da mit den deutschen Urgesteinen von COLOUR HAZE das im Vorfeld vermutete Highlight erst noch ins Haus steht. Die Münchner geben sich ähnlich wortkarg wie ihre Vorgänger und lassen vor allem die Instrumente sprechen. Der Vocal-Anteil ist bei der Band bekanntermaßen sowieso gering.

IMG_3186 KopieUmso amüsanter, dass der barfüßige Sänger und Gitarrist  Stefan Koglek (ich enthalte mich jeglichem schlechten Wortwitz zu dessen Nachnamen) sich gegen Mitte des Sets, aufgrund des zu lauten Publikumpegels, dazu gezwungen sieht, den Quasselstrippen durch die Blume zu sagen, dass diese doch bitte mal die Goschen halten sollen. Und ich hab das auch noch verpasst! Denn in besagtem Moment bin ich schon längst durch die Tür, um mich nochmal auf der Gegenveranstaltung im Keller umzuhören. Somit entgeht mir auch der 26-minütige Zugabensong der Psychedelic-Kanone.

 

Was ich allerdings während der ersten(!) 50 Minuten erfahren durfte, war eine sehr interessante Band, die ihre Stücke zwar gut durchdacht, aber eben auch sehr langwierig gen Endlosigkeit auftürmt. Sowas muss man halt einfach mögen oder besser noch: FÜHLEN. Ich vermag (zumindest heute) weder der einen noch der anderen Regung nachzukommen, kann und will aber auch wirklich nichts Schlechtes über die Jungs sagen. Und selbst wenn: Es dürfte sie eh nicht kümmern. Wie sie da vor wabernden Lavalampenprojektionen stehen. In ihrer Religionslehreroptik, ganz aufgelöst in Musik, abgetaucht in fremde Sphären, die rhythmisch wogende Seelenmasse vor der Nase in ihre Atome spaltend und darum bemüht, sie dem Kosmos einzuverleiben! Damn… wie es scheint löst die Band in mir heftigste Potheadschwadrationsromantik aus… Immerhin! Macht sich sicher gut, wenn ich das erste Mal mein schniekes Batikshirt trage, welches ich eben auf der Herrentoilette gefunden habe…

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Alle Fotos exklusiv für www.derdanielistcool.de und mit freundlicher Genehmigung des mightyfinen Photographen Awanes!

Review: Conny Ochs/Jena/19.11.2014

1622211_797454246941915_2022672832016599225_nIch bin ja per se kein großer Singer/Songwriter Fan. Mir persönlich erscheint diese Tradition oftmals etwas steif und aufgesetzt, zumindest hierzulande. Anders Conny Ochs, der eher den Hobo-Gedanken von Freiheit und Authentizität verkörpert, weshalb seine Shows für mich immer etwas ganz besonderes sind. Besonders genug um fünf weitere Menschen ins 3 Std. entfernte Jena zu entführen. Sieht man die Plattenbauskyline der Ostmetropole, meint man es jedesmal mit Deutschlands womöglich hässlichstem Ort zu tun zu haben. Tatsächlich aber ist die Stadt im Bergkessel eigentlich ganz schnuckelig. Auch die heutige Konzertlocation Rosenkeller, weiß mit  verwinkeltem Gewölbekellercharme zu über- und Stimmung zu erzeugen. Schade nur, dass so wenige Menschen an diesem verregneten Herbstmittwoch den Fuß vor die Wohnungstür geschafft haben. Gerade mal rund 15 (?) Menschen tummeln sich im bestuhlten Gemäuer, um dem South of Mainstream Troubadour-Package beizuwohnen. Neben Ochs nämlich, stehen mit Kristian Harting und Friedemann zwei weitere Exile on Mainstream-Acts auf der Speisekarte. Macht der Singer/Songwriter-Riege also drei.

 

Den Anfang macht dann überraschenderweise auch der – vom Flyer her – eher als Headliner vermutete Conny Ochs himself. Der nimmt die geringe Zuschauerzahl gelassen und nutzt die Umstände als Anlass für ein sehr intimes Set, gespickt mit der ein oder anderen raren Perle seines Kataloges.

Bewaffnet mit Akkustikklampfe, Bassdrum, Schellenkranz und einer der bestkonrolliertesten und beeindruckendsten Stimmen Deutschlands, ziehen die Raw Love Songs, des in Jeanskluft gehüllten Hallensers, von Beginn an in ihren Bann.

IMG_0369 KopieBereits der Opener Lead Out vom aktuellen Album Black Happy wird mit einer derart brutalen Ehrlichkeit vorgetragen, dass sich Gänsehaut schwer vermeiden lässt. Das schwere Don’t know her name vom Solo-Debut wirbelt Staub auf, Star von der brandneuen 7-inch Single durchstrahlt den Nebel bittersweet. Suiciety heisst das Aushängeschild der genannten Neuveröffentlichung und der zugehörige Titeltrack folgt auf dem Fuße:

„Vielleicht kennen ein paar Leute von euch das auch. Ich hab ein paar Freunde schon verloren, die sich entschieden haben hier in dieser Welt nicht mehr weiterzumachen. Deshalb möchte ich das nächste Lied nicht nur den Leuten widmen, die nicht mehr hier sind, sondern auch denen die noch hier sind. Und an diese Leute denken.“ Ich hätt‘ halt fast geweint bei diesem grandiosen, sehr positivem Stück.

Waiting for the monster! Allerdings! Doch auf welches Monster man wartete, hätte ich selbst nicht mehr für möglich gehalten… Eine kleine Sensation: Ochs packt tatsächlich einen Song seiner einstigen Kapelle Zombie Joe aus! Wohin Woher aus dem 2005er Schlachthaus, Baby!. Unfassbar, denn seit dem Split dieser – mir sehr teuren – Band, hat er das Material bislang nicht wieder angefasst. Voila:

Conny Ochs – Wohin Woher – live:

 

Was danach noch kommen soll? Das ultradeepe Susanna, ebenfalls Teil des allerjüngsten Outputs zum Beispiel. Die E-Gitarre kommt zum Einsatz! Dirty! Sleazy! Bluesy! Schwermütig und rough! Ein Wahnsinnsstück mit mehr Rock n‘ Roll – Esprit als manche Bandformation! Die PJ Harvey Nummer „To bring you my love“ anzuhängen macht absolut Sinn und Vultures by the Vines aus der Kollabo-Platte mit Wino hält die Nase in den Wind. „Den Song möchte ich heute besonders an Wino rausschicken“man hat es mitbekommen und kann sich denken warum… Mit Bassdrum als Puls und Zeilen wie „Don’t let it get you down“ oder „Big mouth gets ready to swallow“ sieht man den Song plötzlich an einem ganz anderen Ort und die schier unbändige Dringlichkeit der Worte fließen ungefiltert ins Herz. Hat mich umgehauen!

„Wenn ich mit meinen Freunden von Rügen unterwegs bin, freue ich mich immer, dass wir ein kleines bisschen Meeresbrise auf die Bühne bekommen.“ Der befreundete Musiker Janko nimmt für die nächsten beiden Songs Platz an Cajon und Ziehharmonika.

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Burn Burn Burn und Grassy Grass Grass (aus der Z-Joe and the Dustbowlers-Phase) machen im Bundle nicht nur aufgrund der optischen Wortsilbigkeit Freude, sondern vor allem weil es absolute Hits sind, die mit der Untermalung des Kollegen stimmig hervorgehoben werden. Es folgt das abschließende False Profits vom noch bestehenden Band-Projekt The Baby Universal. Tatsächlich mein Lieblingsstück deren jüngster Platte Slow Shelter.

Starke Setlist! Starke Performance! Starker Abend! Und das haben auch alle im Raum gefühlt!

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Die nachfolgenden Acts verpasse ich leider. Allerdings aus gutem Grund! Ein ganz besonderes Interview mit dem Protagonisten des heutigen Abends wartete nämlich hinter den Kulissen auf uns. Das Ergebnis dieses ausgiebigen Chats‘ darf man spätestens bald an dieser Stelle in Form eines großen Videospecials erwarten!

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Conny Ochs – Setlist

01. Lead out
02. Don’t know her name
03. Star
04. Suiciety
05. Waiting for the monster
06. Wohin woher (Zombie Joe)
07. Susanna
08. To bring you my love (PJ Harvey)
09. Vultures by the Vines (Wino & Conny Ochs)
10. Burn Burn Burn
11. Grassy Grass Grass (Z-Joe and the Dustbowlers)
12. False Profits (The Baby Universal)

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Alle Fotos exklusiv für www.derdanielistcool.de und mit freundlicher Genehmigung des mightyfinen Photographen Awanes!