Neues Musikvideo von INEZ!

Die in Basel ansässige Musikerin INEZ hat eine neue Singel nebst ansprechendem Video veröffentlicht, welches die Wüste Arizonas als Kulisse nutzt. Rising Sun ist mystische Mandala-meets-Mantra-Mukke, die den Folk der Faun Fables mit dem Charme eines Nick Cave geschickt zur Southern Romantic verknebelt. Wer esotherisches Hippie-Gehabe nicht abkann sucht besser das Weite… mir persönlich taugt das an dieser Stelle aber sehr! Weiterlesen

Review: Roamer – What The Hell (2018)

What The Hell!? Während man bei Songtiteln wie Open My Pants, Sick Enough, Bye Bye Baby, Touchscreen, Rebel oder der grauselig kastigen Typografie, die die vorliegende Platte ziert und damit im krassen Kontrast zu den arty-anspruchsvollen Photo.-montagen steht, schon fast schreiend davonlaufen möchte, überrascht einen der musikalische Inhalt dann doch ungemein. Roamer schleifen den Hörer nämlich gnadenlos an den Haaren einmal quer durch die alternative Musiklandschaft. Weiterlesen

Review: Wolf Counsel – Age Of Madness / Reign Of Chaos (2017)

artwork: Roberto Toderico

Zugegeben, so wirklich eilig hatte ich es nicht mit der Besprechung der aktuellen Wolf Counsel – Platte… Die Kombination aus Bandnamen, Ritter- meets Skelettartwork, dem Titel Age Of Madness/Reign Of Chaos und dem etwas abgeschmackten Slogan ‚Keep It Heavy – Keep It Slow‚ auf der Rückseite führte erstmal dazu, dass die Scheibe etwas länger als üblich auf dem To-Do-Stapel  verweilte. Aber, siehe da: Alles halb so wild. Statt befürchtetem Poser-Gegniedel gibt es ansprechenden Doom-Metal der Marke St. Vitus auf die Lauscher.

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Review: Echolot – Volva (2017)

Auch auf ihrem Zweitwerk haben sich Echolot der Art von Rock-Musik verschrieben, die Atmosphäre stets über griffige Songstrukturen stellt. Ergo erwarten den geneigten Hörer auf Volva vier ausufernde Tracks mit Jam-Charakter. Im gemäßigten Tempobereich gleitet das Trio aus Basel über weite Strecken instrumental im Spannungsfeld zwischen Pink Floyd, Hawkwind und Black Sabbath durch psychedelische Klanglangschaften. Weiterlesen

Review: Sum Of R – Orga (2017)

Spooky Shit! Was Sum Of R aus Bern auf ihrer neuen Platte veranstalten stellt die üblichen Hörgewohnheiten auf die Probe und hat das Prädikat ‚eigensinnig‘ durchaus verdient. Statt ‚höher, schneller, weiter‘ heißt die Devise auf Orga eher ‚tiefer, langsamer‘ und ja, auch ‚weiter‘. Denn die ausufernden Klangteppiche des Duos leben und atmen die Weite des Moments. Klingt esoterisch? Ist es auch!

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