Review: American Head Charge/(hed)p.e./Soil/Wolfborne/Frankfurt/16.10.2014

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Da ist sie nun also, die Chance auf die ich über zehn Jahre gewartet habe: Die Industrialmetalboys American Head Charge live sehen! Dazu noch mit meiner einstigen New Metal-Lieblingscombo (hed)p.e. im Vorprogramm und den in der Metalcommunity zumindest damals schwer gefeierten Soil als Headliner. Für zynische Menschen drei mal Schnee von vorgestern. Musik für Hängengebliebene. Genau unser Ding also!

Das Derdanielistcool.de – Team ist exckusiv vorgeladen und stürzt sich in eine bunt gemischte Menge aus potentiellen Dunkin‘ Donuts – Kunden, Juggalos, Dreadlocks und patchübersähten Kutten. Lokalisiert in Frankfurts‘ schöner neuer Location Zoom. Direkt in der Innestadt, dürfte der Laden wohl einigen noch unter dem Namen Sinkkasten bekannt sein. Reibungsloser Ablauf, Spitzensound und nette Leute sprechen für die Räumlichkeiten! Dazu dem Abendprogramm angepasste Mucke  aus der Konserve von A Perfect Circle, Black Light Burns und Marilyn Manson. Kann natürlich auch der Tourtechniker ausgewählt haben…

Wolfborne

Den Beginn machen nicht wie angekündigt 8 Foot Sativa, sondern Wolfborne aus Vancouver/Kanada. Und wenn ich Kanada höre, muss ich unwillkürlich immer gleich an Nickelback denken. Bezeichnend dann natürlich, wenn die Kapelle doch tatsächlich wie die Band des nasenoperierten Ehemanns von Avril Lavigne auf Drop D. klingt. Grenzwertige Songs wie Sex Sells oder Disturbed-ähnliche Stakkato-08/15-Alternative-Metal-Stücke tun dazu ihr übriges. Immerhin tight und sauber im Spiel, wirken Drummer und Gitarrist bei der Performance bisweilen mächtig gelangweilt. Kann dann lediglich Headcharge-Drummer Chris Emmery begeistern, der beschwipst und allein auf weiter Flur vor der Bühne taumelt und sein bestes gibt um die bisher etwa 50 – 60 Nasen zu animieren. Mit mäßigem Erfolg. Irgendwie arg plump und brav das Ganze. Grober Mist, wenn man mich fragt…

Beautiful people of Frankfurt: (hed)p.e. comes in peace!

Ich hatte mir ja nach meiner letzten (hed)p.e.-Show vor etwa 3 Jahren in Berlin geschworen, dieser stetigen, von der Band selbst vollzogenen Mythosschändung, nie wieder beizuwohnen. Geschweige denn durch Geld zu unterstützen. Wenn die Kapelle allerdings als Support auf dem Billing steht, sieht die Sache natürlich anders aus und ich nehm das gerne nochmal mit. „No one can judge me now!“ heisst es heute im Opener. Ich versuch mich dran!

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(hed)p.e. mit Lieblingsspielzeug

Als die Band um M.C.U.D. – welcher sich zu Beginn selbstsicher und urban im Camouflagelook samt bandana-vermummten Gesicht präsentiert – ihr Set mit dem live ganzokayen No Turning Back vom aktuellen Output Evolution beginnt, bemerke ich sogar, wie ich widererwarten Bock auf die Show bekomme. Die kurz aufgekeimte Euphorie ist allerdings schon beim nächsten Song wieder passé, als die erste, brandneue und unsagbar miese „Punknummer“ den ersten Pogo anzettelt… In eine ähnliche Kerbe schlägt auch der Track Whitehouse vom 2010er Truth Rising, welcher die Klassikerriege aus Killing Time, Bartender und Blackout kurz unterbricht. Besagte Nostalgierunde animiert zwar sofort zum mitgröhlen und lässt ordentlich Extremitäten im Publikum zucken, zeigt aber gerade auch das größte Problem auf. Nämlich, dass die Hunntington-Beach-Boys – nunmehr auch um den offenbar pausierenden DJ Product vermindert – immermehr zur Selbstparodie verkommen und mehr oder weniger nur noch eine Coverband ihrer selbst sind.

Was ihre Liveshows irgendwie trotzdem zum Entertainment macht, sind die vollmundigen Ansagen von Großmaul und Chefposer Jared, welche einen stets zum Schmunzeln bringen und ein Gefühl von Willkommensein vermitteln. Auch heute Abend. Knüpft er doch gerade zum Frankfurtpublikum eine familiäre Bande:

Thank you beautiful brothers and sisters of Frankfurt. 
You look fuckin' beautiful tonight! My sons' grandmother 
was born in Frankfurt. So it's like we're related. I hope 
you're happy! We're so happy to be here. We just put out 
a record on Pavement Records, that's the Soil - recordlabel. 
It's some heavy fuckin' shit, it's so good. 
We sold out of 'em. Get it on itunes! Play some heavy shit!

Sagt’s und lässt One More Body, das vom Publikum geforderte und durch Roadie „Goose“ gebackupte C.B.C., Renegade, Peer Pressure und das marilynmansonodermeinetweigenaucheurythmicsabgekupferte Raise Hell über die mittlerweile gut angewachsene Zuschauerzahl regnen, welche sich allesamt zu amüsieren scheinen. Ich bin ja jedesmal erstaunt, wieviele Leute mit den neueren Sachen der Band vertraut sind und schäme mich natürlich auch zeitgleich ein bisschen, dass ich jeden Song mitsingen kann…

We brought Bob Marley to town with us!
Don't be mad heavy metal people! It's okay. American Head Charge 
and Soil will be here with some Heavy Metal all night. Right now we're 
going to play some fuckin' Reggae!!!

Shit. Die Raggaversion von The Meadow macht tatsächlich Bock und wirkt so mit dem abschließenden Hold On wie aus einem Guss.

Unterm Strich kommt der Mix aus Nostalgie, Fremdscham und köstlichen Ansagen sehr unterhaltsam und macht das 45 minütige Set sehr, sehr kurzweilig! Band und Publikum hatten sichtlich Spaß und als Supportact könnte ich mir deutlich schlechteres vorstellen. Das (hed)p.e. ihren Zenit aber schon seit Jahren überschritten haben, können sie auch heute nicht kaschieren. Im Endeffekt also alles wie erwartet…

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AHC – Crowd

„Beautiful“ brothers and sisters of Frankfurt…

American Head Charge
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Karma / American Head Charge

Von American Head Charge allerdings hab ich mir da schon etwas mehr erwartet. Wie sehr ich allerdings bedient werden würde, hätte ich niemals erwartet. HO-LY-SHIT! Um es gleich vorweg zu nehmen: Was die neuformierte Band aus Minneapolis an diesem Abend auf die kleine Clubbühne zimmert, zieht einem glatt die Schuhe aus! Eine der besten Shows die ich seit langem gesehen habe! Absolut tight, drückend und überraschend unpeinlich. Dazu noch die auf ganzer Linie überzeugende Stimme von Cameron Haecock. Ich habs ja schonmal gesagt: One of the best there is in this business…

Krass wie problemlos der mittlerweile krass abgemagerte und wortkarge Typ zwischen derbem Metalgeshoute und flächigen Harmonien hin- und her switcht. Blickfang außerdem: Gitarrist Karma, der seit The Feeding zur festen Instanz gehört und schon während des Bühnenaufbaus den Badboy mimt indem er bitterböse Blicke, ordinäre Gesten und verbale Beleidigungen gen Publikum schickt. Auch wenn sich das jetzt albern und panne anhören mag: Das war schon sehr überzeugend und angsteinflößend. Hab ich in der Form höchstens noch bei MSI-Gitarrist Steve Righ? erlebt…

Dreckig-gefährlich natürlich auch die Musik, die fast wie auf Platte aus den Boxen drückt und von Beginn an frenetisch abgefeiert wird. Bereits der Einstieg mit All wrapped up vom Debutalbum killt nur noch! Über den fetten Brei aus drückend lärmendem Metalriffing kreischen und schmatzten die Samples und Störgeräusche von Keyboarder Justin Fouler. (neben den Vocals für mich ja schon immer das Highlight dieser Band). Umso erfreuter war ich natürlich, als mir das nette Kerlchen anschließend verklickerte, dass die Truppe es gerade, zumindest für die Aufnahmen zum neuen Album, in Erwägung zieht, den 2002 geschassten Soundmaniac Aaron Zilch wieder ins Boot zu holen!!

Bekanntes Material gab es überraschend wenig. Neben Dirty und natürlich Just so you know, kam lediglich noch das grandiose Writhe (Opener der aktuellen EP) zum Zug. Die restlichen 3 Songs waren brandneu, größtenteils sehr, sehr heavy und hätten in dieser Form auch problemlos auf The War of Art zu finden sein können. Auch wenn es ruhig noch ein paar Hits mehr hätten sein dürfen, ist das ebenfalls um die 40 Minuten lange Set absolut perfekt und fährt alles andere an diesem Abend sowas von an die Wand! Damn, freu ich mich jetzt auf die kommende Platte! Mit American Head Charge ist tatsächlich noch zu rechnen!!

Soil

Wenn nun allerdings We will rock you den Auftritt von Soil ankündigt, verlässt einen die Lust ja schon ein wenig. Die Band allerdings gibt von Beginn an mächtig Gas und versteht es alle Wacken– und G.O.N.D. – Shirtträger, sowie sämtliche Kuttenrocker von der ersten Sekunde an zu begeistern. Von Halo vielleicht mal abgesehen, den ich mir unter Umständen in einem unbeobachteten Moment klammheimlich reinfahren würde, hat mich die Chicagoer-Formation nie packen können. Bevor man auf diesen sicherlich eher zum Schluss angesiedelten Hit wartet, spielt man dann doch lieber Fanboy und nutzt die Zeit für gemütliche Schnacks und Shakehands mit den Mitgliedern der vorangegangenen Bands und lässt den Abend mit einer schönen, anschließenden Fahrzeug- Licht- und Rauschmittelkontrolle der Frankfurter Polizei ausklingen. 0.00 Promille… Facettenreicher Abend mit vielen zufriedenen Gesichtern!

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Hangin‘ out with A.H.C. and (hed)p.e.

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Review: American Head Charge – The Feeding (2005)

61A9K02NWYLAuch wenn Head Charge – Mastermind Chad Hanks The Feeding Qualitätsmäßig weit hinter dem Majordebut The War of Art wissen will, würde ich dem nur bedingt zustimmen. Klar, auf dem hier besprochenem Werk geht es weniger experimentell, weniger verkopft und weniger chaotisch zu. Aber muss das auch gleich schlechter bedeuten?

 

 

Mitnichten mein Herr, denn The Feeding ist einfach eine brutal direkte und vor allem kompakte Platte, die schon beim erstmaligen Hören zündet und damit eine ganz andere Facette der Band beleuchtet. Man merkt natürlich den von einer zur nächsten Scheibe entstandenen Lineup – Change. So ist vor allem auffällig, dass mit dem Weggang von Soundtüfftler Aaron Zilch der Elektronikanteil enorm runtergefahren wurde und sich oftmals nur noch auf Synthieflächen beschränkt. Ergo entsteht ein wesentlich aufgeräumteres Bild. Apropos Lineup – Wechsel: Der damalige Neuzugang Bryan Ottoson (mittlerweile an dere Drogen gestorben) muss überhaupt die treibende Kraft dieser Platte gewesen sein, die ohne sein Zutun vielleicht nie zu Stande gekommen wäre, da sich andere Mitglieder der Truppe seinerzeit mit schwerwiegenden Problemen konfrontiert sahen (wegen dere Drogen).

Aber seis drum, die Platte ist jeglichem Abraten von Entdecker und Förderer Rick Rubin zum Trotze passiert und großartig geworden! Auf Wunsch der Band verliess man die Fittiche des einstigen Mentors aufgrund dessen mangelnder Begeisterung für das neue Material, was aber wohl sehr freundschaftlich vonstatten ging. (Ein mutiger Schritt btw… würden sich doch so manche Musiker die Finger nach einer Zusammenarbeit mit Rubin lecken…) So entstand The Feeding unter der Obhut von Gregory Fidelman, der auch schon an The War of Art im Studio mittüfftelte. Entstanden ist dabei ein Werk dass auf jeden Fall mit seinem Vorgänger mithalten kann!

Wie schon zuvor lebt The Feeding dabei vor allem wieder von Sänger Martin Cock (ohne Gag… einer der Besten seiner Zunft… unglaublich unterschätzt), dessen breites Stimmspektrum die zwar drückenden, aber oftmals auch etwas stumpfen Riffgebilde stets zu kleinen Hits mutieren lässt. Und an denen mangelt es dem Album in keinster Weise! Ausfälle gibt es keine, besonders vorheben sollte man allerdings den Opener Loyalty, den Fan-Favourite Dirty und auf jeden Fall die Songperle Ridicule, bei der ich sogar beinahe so weit gehen und sie zum besten AHC-Stück überhaupt küren würde. Auch der abschließende Track To be Me sollte hier definitiv Erwähnung finden! Ein sehr melodisches Stück mit beklemmend schönem Text. Erinnert mal wieder positiv an Faith No More!
Mit etwa 45 Minuten ein rundes Ding welches mir besonders im Auto immer tierisch Bock macht. Dringende Empfehlung wenn man vor Begriffen wie Industrial oder gar New Metal nicht zurückschreckt! Leider stehen die Songs weder auf Spotify, noch sind die derzeit auf Youtube hochgeladenen Einzeltracks in Deutschland nicht abrufbar. Interessanterweise befürwortet die Band aber die Piraterie von The Feeding, da es da ordentlich Zoff mit dem damaligen Label DRT Entertainment gegeben haben muss. Somit kann man das komplette Album hier ja ausnahmsweise auch mal ganz ohne schlechtes Gewissen posten:

Anspieltips: Ridicule, Loyalty, Dirty, Leave me alone, To be me

Loyalty

Tracklist:

01. Loyalty
02. Pledge Allegiance
03. Dirty
04. Ridicule
05. Take what I’ve taken
06. Leave me alone
07. Walk away
08. Erratic
09. Fiend
10. Cowards
11. To be me

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Wer The Feeding als Hardcopy sein Eigen nennen möchte muss ein klein wenig tiefer in den Geldbeutel greifen als bei vielen anderen der hier vorgestellten Platten. Für nen Zehner inc. Versand wird man aber auch schnell auf Amazon fündig! Jedenfalls rar, da damals nicht sehr lange im Umlauf. Dabei unbedingt die Augen nach der europäischen Version mit dem Bonustrack Downstream offen halten! Lohnt sich!

Released 15.02.2005 via DRT Entertainment

Review: American Head Charge – The War of Art (2001)

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Artwork by t42design and Dean Karr

 

Pleasingly – Falling apart – Pleasingly – Oblivious – Schönste Harmonien umschmeicheln mein Ohr und lassen die mentale Sonne aufgehen während ich halb betäubt im Stuhl liege und enorm unangenehmen Druck in meinem Unterkiefer verspühre. Schmerz kann man das nicht direkt nennen aber die Gewissheit dass da gerade ein Zahn in seine Einzelteile zerlegt wird bereitet doch Unbehagen!

 

Beschriebenes Szenario dürfte sich etwa 2003 abgespielt haben als mir in einer morgendlichen Prozedur 2 Weisheitszähne entnommen wurden. Musik konnte man sich dazu selbst mitbringen und dem geschundenen Kopf per Funkkopfhörer zuführen. Meine Waffe: The War of Art, das beeindruckende Major-Debüt der aus Minneapolis stammenden Industrial/Metal Band American Head Charge, die man aufgrund von Optik und Umfeld auch gerne mal in die New Metal – Ecke steckt. Eine damals noch 7 – köpfige Truppe die in den Glanzzeiten von Slipknot und System of a Down gerne mal als the next big thing gehyped wurde und mit unglaublichem Glück sowie Pech gesegnet waren. Glück, da man nach nur wenigen Monaten Bandgeschichte und gerade mal einem Demorelease schon mit Megaproducer Rick Rubin in der sagenumwobenen Houdini Mansion am ersten Album bastelte – Plattendeal für dessen Label inklusive. Pech, da man mit dem Releasedate vom 21.August 2001 gerade mal 3 Wochen Abstand zum 11.September 2001 hatte und nicht gerade mit offenen Armen empfangen wurde wenn man sich in Militäroptik und Panzer auf dem Cover präsentierte und zudem Amerika im Bandnamen und Krieg im Plattentitel trug… Trotz ausgiebiger Touren (u.a. Ozzfest) und pushen von Kollegen wie Joey Jordison  ging da nicht mehr viel.

Und das ist absolut Schade, denn The War of Art zählt in punkto aggresiver Musik zu den absoluten Glanzstunden der Jahrtausendwende und eignet sich nicht nur hervorragend zum Zähneziehen! Etwas Zeit muss man sicher mitbringen, denn das Album ist mit seinen 16 Titeln und einer Länge von beinahe 70 Minuten zu Beginn ein zäher Bastard. Viele der Songs zünden erst nach mehrmaligen Hören, da absolute Informationsflut und enorme Detailverliebtheit herrscht. Dies geht nicht zuletzt auf die beiden Elektroniktüftler Aaron Zilch und Justin Fouler zurück. Vieles, was die beiden mit  Keys & Samples betreiben fällt erst bei genauem hinhören auf und lässt immer wieder Neues entdecken. Könnte den Ein oder Anderen aber sicherlich auch etwas überfordern… Audio Terrorism nannte Zilch das seinerzeit…

Es gibt aber auch durchaus Songs die auf Anhieb gut funktionieren. A Violent Reaction ist beispielsweise perfekt als Opener gewählt und fährt bereits alle Trademarks auf:

Sofort schießen einem da Größen wie Ministry, Marilyn Manson oder Faith no More in den Kopf – ohne deren Musik einfach billig zu kopieren wohlgemerkt. Letzterer Einfluss kommt neben den Keyboardteppichen vor allem durch das beeindruckende Stimmorgan von Fronter Martin Cock zu tragen, der meiner Meinung nach zu den unterschätztesten Sängern im Metalbereich zählt und in den raren cleanen Passagen tatsächlich an Patton erinnert.

Eine davon findet man im Song Self, dessen Eingans zitierte Stelle zu den Höhepunkten zählt:

Das darauffolgende und zurecht als Single ausgekoppelte Stück Just so you know verfällt der Freude an der Melodie sogar beinahe komplett. Auch heute noch ihr bekanntester Song:

Ansonsten bleibt es eher rough und stampfendes Mid-tempo dominiert die Platte – Vom Prügler Americunt evolving into useless psychic garbage mal abgesehen…Als weitere Highlights würde ich zudem noch Shutdown, Fall oder das ebenfalls ausgekoppelte All wrapped up nennen. Für mich DIE Großtat der Platte:

Zusammenfassend zählt The War of Art für mich zu einem der unterschätztesten Alben ever und sei Jedem ans Herz gelegt, der mit bisher erwähnten Künstlern auch nur ansatzweise etwas anfangen kann! New Metal der bis auf diverse optische Patzer – die Präsenz eines Chad Hanks beispielsweise – mit erschreckend wenig Peinlichkeiten daherkam… Schade das die Hälfte der Band nach Vollendung der Platte auf der Strecke blieb… And all it was was something beautiful…

Anspieltips: A Violent Reaction, Just So You Know, All Wrapped Up

All wrapped up

Just so you know

Tracklist:

01. A Violent Reaction
02. Pushing The Envelope
03. Song For The Suspect
04. Never Get Caught
05. Self
06. Just So You Know
07. Seamless
08. Effigy 23
09. Americunt Evolving Into Useless Psychic Garbage
10. Shutdown
11. We Believe
12. Breathe In Bleed Out
13. Fall
14. Reach And Touch
15. All Wrapped Up
16. Nothing Gets Nothing

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The War of Art ist gebraucht für lachhafte 0,01 € über amazon zu bekommen und steht außerdem auch auf Spotify. Wer von der Platte nicht genug bekommt checkt das noch in Eigenregie erstelle Demo-Album Trepanation ab um einige der Songs nochmal aus einem anderen Blickwinkel zu erfahren oder hält die Augen nach der Just so you know – Maxi offen. Die gibts nämlich mit der famosen B-Seite Real Life!

Released: 21.08.2001 via American Recordings