Review: Red Hot Chili Peppers – The Getaway (2016)

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artwork by Kevin Peterson

Die Red Hot Chili Peppers begleiten mich nun schon beinahe zwei Drittel meines nicht mehr ganz so jungen Lebens. Ihr Meilenstein Blood Sugar Sex Magik weckte im zarten Alter von zwölf Jahren den Wunsch in mir das Bass-Spiel erlernen zu wollen, welchem ich dann in endlosen Kinderzimmer-Sessions vor allem mit Hilfe ihrer ersten vier Studio-Alben für die EMI nach- gekommen bin. Wenn man so will, begann meine musikalische Früherziehung also mit den frühen Peppers, den großen Crossover – Pionieren.

Die entfesselte Stil-Verknüpfungs-Neugier ihrer jungen Jahre ist, nach dem noch immer gewaltig unterschätzten One Hot Minute, allerdings mit der Zeit immer mehr zugunsten großflächig angelegtem Pop gewichen. Crossover gab es seit dem Kassenschlager Californication nur noch vereinzelt. Und wenn, dann hatten selten dämliche Titel wie Throw Away Your Television, Get On Top oder superpeinliche Session-Überbleibsel wie Fat Dance kaum noch Substanz und legten stets die Vermutung nahe, ihre Existenz beruhe einzig und allein darauf es den alten Fans rechtmachen zu wollen. Neben aufgeräumten und clever arangierten Mainstreamsongs wie Scar Tissue, This Velvet Glove oder Universally Speaking wollte das dann nur noch unnötiger, bemühter und umso deplatzierter wirken. Die Transformation von der Organic Anti Beat Box Band hin zu den Melancholy Mechanics, die sie heute sind,  ist an sich also gerechtfertigt.

Während mich By The Way von 2002 als Ganzes dann doch eher kalt lies, kam Stadium Arcadium 2006 als überraschend fantastisches Spätwerk um die Ecke. Satte 28 Songs. Kaum Ausfälle. Keine Selbstverständlichkeit!

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Red Hot Chili Peppers 2016 (as found on: warnermusic.de)

Als Frusciante anschließend ging hätte man es also gut sein lassen und mit einem großen Knall abtreten können. Das dröge I’m With You von 2011 nämlich wollte nicht so recht zünden und erweckte den Eindruck, die Band habe ihr Pulver verschossen. Aber hey: Der neue Gitarrist Josh Klinghoffer erwies sich als Wahnsinnstyp. Seinem zutun ist es geschuldet, dass die Live-Sets fortan wieder um Welten spannender, abwechslungsreicher und unterhaltsamer ausfallen als die der vorherigen Dekade. Mit Aeroplane fand z.B. erst kürzlich ein Song der Navarro-Phase den Weg zurück ins Set. Das wäre John Frusciante nicht in die Tüte gekommen. Und was den Rest der Band betrifft, so ist dieser Move weit außerhalb ihrer Comfort-Zone anzusiedeln. Noch viel weiter draussen: Die Entscheidung sich und sein Schaffen erstmals seit 1991 einem neuen Produzenten anzuvertrauen. Statt ihrem ehemaligen Mentor Rick Rubin saß nun bei der aktuellen Platte Danger Mouse an den Reglern. Es waren solche mutigen Schritte, die jeglichem Bruno-Mars-Eiertritt zum Trotze auf den zweiten Output mit Klinghoffer hoffen ließen (#Hofferhoffen).

absolut crazy dieser Flea

Das grandiose Cover-Artwork, die großartige Vorab-Single Dark Necessities (minus der plumpen Slap-Bass-Line aber plus nettem Videoclip), der sympathisch kleine Karaoke-viral-Hit (minus gruselig bis eklig aufdringlichem Flea aber plus allem anderen) oder die jüngst absolvierten Festival-Auftritte schürten die Vorfreude zuletzt dann doch überraschend hoch.

Und waren es nicht diese Faktoren, die einen positiv auf die neue Platte einstimmten, dann doch diverse Statements aus dem Band-Zirkel, Danger Mouse habe Anthony Kiedis stets dazu ermutigt vorhandene Texte, Pattern und Melodien immer wieder zu verwerfen, neue Ideen einzubringen. Er könne es schließlich besser.

That’s where he was wrong… Er kann es nicht besser. Und wenn doch, dann kann man sich vor den verworfenen, ersten Songskizzen wohl nur fürchten. Wie hat Fred Sablan erst kürzlich im nach wie vor empfehlenswerten Hour Of Goon – Podcast bemerkt: „The music is great. But I can’t stand Anthony Kiedis. […] He’s the weakest link of this band“.

Und das bringt das Dilemma leider vortrefflich auf den Punkt. Musikalisch gesehen wäre The Getaway vielleicht keine Großtat, aber sicherlich mehr als gut gemacht und an vielen Stellen schwer hitverdächtig. Sobald Kiedis aber mit seinem uninspirierten, einfallslosen, langweiligen, vorhersehbaren und tonal ewig gleichen Sing-Sang-Geseier loslegt wird jeder Anflug von Magie sofort im Keim erstickt. Von den plumpen Texten ganz zu schweigen, die bei Songtiteln wie Dreams Of A Samurai oder Go Robot aber im Grunde wohl vorprogrammiert sind… Der Finger ist somit schneller auf der Skip-Taste als einem lieb ist, was wirklich schade ist, da die Produktion einiges kann. Der neue Drum-Sound z.B. ist ein echter Sprung nach vorne. Außerdem kommt der vermehrte Einsatz von Tasten (auf Sick Love übrigens eingespielt von Sir Elton John himself) richtig gut und auch das Leaned-Back-Feeling, das lediglich durch den mir schleierhaften Tiefpunkt This Ticonderoga gestört wird, weiß ebenfalls zu gefallen.

Es ist zum Mäuse melken, dass es einer Band von dieser Größenordnung nach immerhin fünf Jahren Abstand zur letzten Platte nicht gelingen mag, mehr als einen vernünftigen Song an den Start zu bekommen. Sogar die B-Seiten der letzten Jahre waren weitaus stärker als der vorliegende Output. Das einem nach elf Alben mal die Ideen ausgehen ist natürlich mehr als nachvollziehbar. Bevor man allerdings derartig halbgaren Murks veröffentlicht, könnte man seinem Stuff alternativ auch einfach mehr Zeit zur Reife gönnen. Oder am besten gleich nen Ghostwriter für die Vocal-Parts anheuern. Wenn man sich eh schon im Mainstream-Pop bewegt sollte das dann ja auch nicht mehr weiter verwerflich sein…

Meinen Respekt für die Gruppe mindert die neue Platte zwar nicht wirklich und beweisen müssen sie sich selbstverständlich weder mir noch sonstirgendjemandem. Schade aber ist es allemal, dass The Getaway dank einem kreativ leergebluteten Frontman seinem Namen alle Ehre macht und tatsächlich über weite Strecken zum davonlaufen ist.

Goodbye Angels

Anspieltipp: Dark Necessities

The Getaway im Stream:

The Getaway kriegst du z.B. hier.

Released: 16.06.2016 via Warner Music

Review: Failure – Fantastic Planet

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Artwork by Michael Uhlenkott

Fantastic Planet: Der Epos, für den Failure einst monatelang geschuftet haben, gilt unter Kennern als das beste Werk der Band und hat ihnen auf ewig den Ruf als Space-Rock-Band eingebracht.

Letzteren Punkt hab ich nie verstanden (gut, das wunderschöne Cover und ein paar Gitarreneffekte, aber Space-Rock- Band???)dem ersteren will ich nur bedingt widersprechen.

 

 

Zwar ziehe ich, wenn es hart auf hart kommt, den Vorgänger Magnified vor, doch will ich Fantastic Planet nicht absprechen, absolut fantastisch zu sein und verstehe auch warum dieses Album für viele Fans das essentielle Werk der Band darstellt:

Durch die zahlreichen Interludes und die namentliche Überschneidung mit dem Kultstreifen Fantastic Planet (der btw. überragend sein muss), entsteht jedenfalls der Eindruck eines Konzeptalbums, was ja durchaus auf viele einen Reiz ausüben mag!

Ein bisschen zu lang ist die Platte für meinen Geschmack, aber steht dem grandiosen Vorgänger ansonsten in nichts nach.

Da kann man sich von diesen 4 Burnern gerne von überzeugen:

Der Wahnsinnsopener Saturday Saviour:

Das ob seines Tempos aus der Reihe tanzende Pillowhead:

Der ÜBER-Song The Nurse who loved me, dem nichtmal A Perfect Circle das Wasser reichen konnten:

Und die Single Stuck on you, die zum kleinen MTV-Hit mutierte:

Once again: Bittersweet!

Das besondere an dieser Platte war im Übrigen die Herangehensweise: Anstatt alle Songs schon vorm Studiobesuch parat zu haben, entstanden die Stücke erst während dem Aufnahmeprozess. Vom Kopf direkt aufs Band quasi! Nicht gerade die schlechteste Idee!

Ansonsten kann ich über Fantastic Planet eigentlich nichts sagen, was ich nicht schon über Magnified gesagt hätte. Die Platte braucht einfach ein bisschen mehr Zeit. Opfert man diese allerdings, wird man mit einer großen Platte belohnt! Ob nun Magnified oder Fantastic Planet, ist letztendlich auch egal. Dope bleibt dope!

 

Stuck on you

 

Tracklist:

  1. Saturday Saviour
  2. Sergeant Politeness
  3. Segue 1
  4. Smoking Umbrellas
  5. Pillowhead
  6. Blank
  7. Segue 2
  8. Dirty Blue Balloons
  9. Solaris
  10. Pitiful
  11. Leo
  12. Segue 3
  13. The Nurse Who Loved Me
  14. Another Space Song
  15. Stuck on You
  16. Heliotropic
  17. Daylight

Fantastic Planet kann man komplett auf Spotify streamen, gebraucht um die 15 Euro (zu Recht) auf den einschlägigen Portalen finden oder aber man lässt sich den Mund auf die Vinyl Reissue wässrig machen:

 

                                                                    Released: 13. Aug 1996 via Slash/Warner Bros.

 

Review: Orgy – Vapor Transmission (2000)

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Artwork by Mariano Diaz / Mike Eller

Was der Bauer nicht kennt frisst er nicht. Nach diesem Motto hab ich früher, als es noch ansprechendes Musikfernsehen im Free TV gab, alles weggedrückt was mich nicht in den ersten Sekunden packte. Mit dieser Einstellung wäre mir damals beim genüsslichen Nachtkonsum von Viva Zwei beinahe der Videoclip zu Fiction durch die Lappen gegangen. Die junge Lady im violetten Badewasser die da in elektronischen Klängen vor sich hin plätscherte, liess mich sofort an Dream Dance und somit an Crap denken.

Glücklicherweise bemerkte ich gerade noch rechtzeitig, dass es sich um die aktuelle Orgy-Single handelte, welcher ich gerade imstande war den Garaus zu machen.Schließlich hatte es absoluten Seltenheitswert Orgy im deutschen TV zu erhaschen, was  im Jahre 2000 für einen Internetnoob wie ich es war auch die einzige Möglichkeit darstellte den Clip jemals zu Gesicht zu bekommen.

Fiction jedenfalls entpuppte sich für mich als Riesenhit mit den typischen Orgy – Trademarks aus mehrschichtigem Gesang und massivem Einsatz von Synthesizern (die auch diesmal eigentlich wieder Gitarren sind). Auffällig war jedoch mit welchem unverschämten Pop – Appeal man nun unterwegs war.                                                       Als ebenso catchy erwies sich dann auch das dazugehörige Album Vapor Transmission (und auch das Cover gibt sich ebenfalls mit Dream Dance Optik sichtlich Mühe, den ersten Eindruck aufrecht zu erhalten…). Sperrige Songs sucht man hier  im Gegensatz zu Candyass vergeblich. Die Songs zünden sofort und wie auch schon beim Debüt gilt hier: All Killer no Filler! Dementsprechend lang ist die Fülle an empfehlenswerten Songs:

Der Einstieg mit Suckerface und The Odyssey fällt dann für Orgy – Verhältnisse relativ heavy aus, was am Ende mit Chasing Sirens und Where’s Gerrold seine Fortführung findet. Die Hits sind mit der stampfenden Midtemponummer Opticon und erwähntem Fiction  treffsicher im Zentrum von Vapor Transmission platziert und führen perfekt über zu Eva, ein Song über die verstorbenen Mutter von Wiedermal-Produzent Josh Abraham. Ein Song über eine verstobene Dame? Richtig, denn diesmal finden sich neben den kryptischen Zukunftsvisionen von Jay Gordon durchaus nachvollziehbare Themen, wie z.B. auch Eyes-Radio-Lies, welches sich mit der damals populären Big Brother is watching you“ – Thematik auseinandersetzt.
Laut Gordon ein Thema, das ihn bereits seit seiner Kindheit beschäftigte, als er noch glaubte sein Radio könne ihn beobachten.

Hervorheben möchte ich noch einmal meinen persönlichen Favouriten Re-creation der alles beinhaltet was Vapor Transmission so unwiderstehlich gut macht:


Laut Gordon steht der Albumtitel im Übrigen für den Wunschgedanken, die eigene Musik würde sich ähnlich wie Gas verhalten und somit ungehindert in sämtliche Haushalte eindringen können. Soweit kam es dann doch nicht ganz, aber die Platte konnte immerhin Gold verbuchen.

Ob Candyass oder Vapor Transmission nun der bessere Output ist, bleibt Ansichtsache. Um in den Orgykosmos einzutauchen eignet sich letztere jedenfalls besser, da leichter verdaulich und auch nicht so düster. Dennoch bleibt Candyass ob seiner Tiefe ein klein wenig  essentieller für mich.

Death Pop, wie die Jungs ihren Stil einst nannten, sollte jedenfalls nie wieder so grandios klingen wie auf diesen ersten beiden rundum perfekten Alben!

 

Fiction (Dreams in Digital)

Tracklist:

  1. Vapor Transmission (Intro)
  2. Suckerface
  3. The Odyssey
  4. Opticon
  5. Fiction (Dreams in Digital)
  6. Eva
  7. 107
  8. Dramatica
  9. Eyes-Radio-Lies
  10. Saving Faces
  11. Re-creation
  12. Chasing Sirens
  13. Where’s Gerrold?

Vapor Transmission kann man komplett und kostenlos auf Spotify streamen. Wer das Ding physikalisch sein Eigen nennen will, muss im Vergleich zum Debut mit 0,02 € allerdings etwas tiefer in Tasche greifen. Erstes Album 1 Cent, zweites Album 2 Cent. Ganz logisch eigentlich… Im Übrigen lohnt es sich nach der amerikanischen Erstpressung ausschauh zu halten. Die enthält nämlich noch den zusätzlichen Hidden Track The Spectrum.

Released: 10.10.2000 via Elementree/Reprise/Warner

Der Funky Monks ist cool (XXXisql003)

artwork by Gus Van Zant as found on docsandsocks.blogspot.de

artwork by Gus Van Zant as found on docsandsocks.blogspot.de

Über DIE Chili Peppers – Platte Blood Sugar Sex Magik muss man wohl keine großen Worte mehr verlieren. Der Crossover Meilenstein schlechthin befindet sich dank der Hits Under the Bridge und Give it Away  zu Recht in sämtlichen Regalen und auf Festplatten von Musikliebhabern aus allen erdenklichen Sparten.

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Artwork by Gus Van Zant / Henky Penky

 

Das erste Album welches 1991 zusammen mit Produzentenlegende Rick Rubin in der sagenumwobenen Houdini Mansion in den Hollywood Hills entstand, hat bis heute nichts an seinem Glanz eingebüsst und lässt mich nach wie vor fasziniert zurück.
Eine große Mitschuld an dieser Faszination trägt für mich neben den unsterblichen Songs der Dokumentarfilm Funky Monks von Gavin Bowden (Fleas Schwager btw.), der damals zeitgleich mit BSSM auf den Markt kam und die Entstehung der Platte gekonnt festhält. In 60 Minuten wohnt man neben Interviews, Foto- und Recordingsessions,  sowie detailierten Einblicken ins Songwriting den Peppers z.B. beim rasieren bei oder erfährt von Frusciantes Groupiegeschichten und Masturbationsverhalten. Für Leute, die ihn nur als verschwurbelten Indie-König kennen sicher witzig.

Als ich mir das Teil vor ca. 13 Jahren als Jungspund über den EMP-Mailorder auf VHS geordert hatte, war ich zunächst schwer enttäuscht; hatte ich doch eigentlich einen Konzertmitschnitt erwartet und war auch von der Schwarz/Weiss Optik geschockt. Von meinen damals mangelhaften Englischkenntnissen mal ganz zu schweigen.

Was ich aber tatsächlich über den Bildschirm hab flimmern sehen, wurde mir erst etwas später bewusst: Nämlich nichts weniger als den Innbegriff einer perfekten Albumproduktion:
Ein paar Freunde kapseln sich nahezu komplett von der Aussenwelt ab und verschanzen sich in einem Wahnsinnshaus um tagtäglich Musik zu kreieren und zu leben (Sex&Drugs inbegriffen – Hippie Style).
Funky Monks zeigt Aufnahmebedingungen von denen wohl jeder Musiker träumt und bleibt eine äusserst sehenswerte Doku, die mich zusammen mit dem Album nachhaltig geprägt hat.

Yeah, wer dieses wichtige Zeitdokument der Rockgeschichte tatsächlich verpennt haben sollte, bekommt natürlich hier ganz easy die Möglichkeit das nachzuholen:

Funky Monks (Doku)

Nun ist mir natürlich klar, dass jeder Peppers-Noob Platte+Doku auf dem Schirm hat.
Wer jedoch wie ich süchtig ist nach dieser Epoche der Band, wird sich immer gewünscht haben, dass noch mehr von dem vorhandenem Videomaterial ans Tageslicht kommt.
So ne Art Extended-Version oder so…
Ist zwar bisher noch nicht passiert, aber es gibt eine sehr empfehlenswerte BSSM-Doku von VH1 aus der Ultimate Albums Reihe von 2002 über die ich kürzlich gestolpert bin und die der eigentliche Anlass dieses Artikels ist.
Hier gibt es einen ausführlichen Rückblick mit Interviews der Beteiligten, mit z.T. ungesehenen Aufnahmen aus der Mansion und vielen neuen Details & Hintergründen zur Entstehung. Macht auf jeden Fall Bock und ist sehr empfehlenswert. Die einzige Version davon auf YT leidet zwar unter miesem Sound (dennoch probs an den Uploader), aber Interessierte sollten dennoch einen Blick riskieren. Lohnt sich definitiv!

VH1 – Ultimate Albums: Blood Sugar Sex Magik (Doku)

Ihr seht, die Peppers hatten seinerzeit tatsächlich etwas magisches, mönchhaftes an sich. Mag vielleicht tatsächlich an dem Haus liegen, welches angeblich von Geistern heimgesucht wird und später z.B. Marilyn Manson, American Head Charge, Mars Volta (mit Flea am Bass btw.) als auch die Peppers anno 2006 zu Höchstleistungen verhalf.

Songs wie Breaking the Girl, Sir Psycho Sexy oder die ebenfalls aus der BBSM-Session entstammenden Songs Soul to Squeeze oder Sikamikanico haben auf mich immernoch einen immensen Wohlfühleffekt. Und alleine dafür werde ich diese Band immer lieben, jedem noch so schlimmen Cabron, jeder noch so schwachmatischer Hump De BumpKiedis Lyrik und jedem Flea-Skelett Anzug zum Trotz.

Abschließend noch das Musikvideo zu Suck My Kiss. Sicher bei weitem nicht der beste Song, aber der Clip zeigt nochmal viele schöne Moment aus der Albumproduktion:

Suck my kiss (Musikvideo)

Funky Monks kam über Warner Music Vision auf den Markt und gibt es mittlerweile natürlich auch auf DVD zu kaufen!