Kategorie: Tonträger

  • Review: Cold Kids – Das Wollen Wir [EP] (2016)

    „hallo… sehen wir uns endlich einmal wieder„ – Dabei ist es noch gar nicht so lange her, da haben die Cold Kids ihr erstes Demo-Tape über TrainWreck veröffentlicht und auf Anhieb verzückt. War man beim ersten Höreindruck noch verleitet, die Musik der Bamberger als  ‚Deutschsprachiger-Schrammel-Punk-meets-Kirmes-Synthies‘ zu umschreiben, brachte es der N.D.W.-Vergleich bei genauerer Betrachtung deutlich […]

  • Review: PABST – Skinwalker [EP] (2016)

    Fuzzverliebter Neo-Grunge, der den Flirt mit catchy Pop-Hooks ebensowenig scheut wie Ausflüge in hippieeske Gefilde: Ähnlich Souverän wie ihr geistlicher Namensvetter kommen die Berliner Newcomer PABST auf ihrem Debüt um die Ecke. Das EP-Format steht den fünf Coming-of-Age- Hits von Skinwalker dabei ausgezeichnet und macht das Package zu einer erfrischend kurzweiligen und runden Angelegenheit. .

  • Review: Max Paul Maria – Figurines (2016)

    Bei Max Paul Maria handelt es sich nicht etwa um drei Personen, sondern um eine einzige. Diese ist wohnhaft in Berlin und mimt den Heimatlosen zu Americana- und Folk-Gebärden. Ein Klick auf die zugehörige Facebook-Seite und schon grinst einem der Interpret verschmitzt vom Profilbild entgegen. Dreisterweise mit Hut, was für die Singer/Songwriter-Gattung das A und […]

  • Review: Ahzumjot & Lance Butters – Die Welle [EP] (2016)

    Gegen den Strom! Passend zur anstehenden Tour haben sich Ahzumjot und Lance Butters nun auch releasetechnisch vereint, um der Szene gemeinsam den Mittelfinger entgegenzustrecken. An Identität und Kreativität fehle es dieser nämlich momentan gewaltig, so sind sich zumindest die Protagonisten einig. Mag man diese Annahme auch nur bedingt teilen bleibt unbestreitbar, dass die beiden Nichtschwimmer […]

  • Review: Muso – Amarena (2016)

    ‚Der Typ da oben will uns umerziehen.‚ Muso hält dagegen und bleibt unerziehbar. Das Albumcover alleine spricht Bände. Noch immer mehr Sprecher denn Rapper im flowtechnischen Sinne, tut es der Heidelberger auch auf seiner zweiten Full-Length seinem Artwork in gewohnter Eigenwilligkeit gleich und manifestiert damit seine Ausnahmestellung als Deutschraps Avantgarde – Rapper. Statt Stracciatella gibt […]

  • Review: Astral Tide – How Far, Are You Out There? (2016)

    How Far Are You Out There? Hinsichtlich der Musik von Astral Tide  dürfte sich diese Frage für den Mainstream-Hörer ganz klar mit ‚pretty far out‘  beantworten lassen. Schließlich sind die Wahl-Berliner klanglich in ganz eigenen Sphären unterwegs. Inmitten von lärmenden Hall-Eskapaden gibt sich der Vierer leidenschaftlich dem fiebrigen Spannungsfeld aus Shoegaze, Metal, Spacerock, Post-Punk und Noise-Pop […]

  • Review: Der Wolf – Turbo Funk (2016)!

    Ein Album zu besprechen, ohne es in seiner Gänze gehört zu haben? Gibt’s doch gar nicht! Stimmt, ist eigentlich auch nicht mein Stil. Wenn jemand aber schon im Vorfeld so dermaßen delivered, wie es Der Wolf tut, kommt man nicht umhin sich schon ein voreiliges Urteil zu bilden. Neben dem Snippet sowie aktuellen Live-Mitschnitten lassen […]

  • Review: Main Concept – Hier Und Jetzt (2015)!

    Zehn Jahre keine LP. Und doch gibt es Main Concept schon fast ein Vierteljahrhundert. 1990 gegründet, zählen MC David Pe, Beat-Tüftler Glammerlicious und Dj Explizit als Vorreiter, gerade was Hip Hop aus München angeht. Und der kann nur aus dem gleichen Holz wie Blumentopf geschnitzt sein. Und da man sich gegenseitig gern hat, war der […]

  • Review: Curse – Uns (2014)!

    Im Interview mit Uptowns Finest hat er es selbst gesagt: Als Curse hat Michael Kurth auf seinen Alben immer eine etwas andere Facette von sich gezeigt. Somit gibt es nicht nur einen Curse. Und jeder, der Fan seiner Musik ist, hat so seinen Lieblingscurse. Meiner ist der von Von Innen Nach Aussen. Der von Feuerwasser […]

  • Review: Buddy Buxbaum – Unkapputbar (2015)!

    Bevor Remmi-Demmi unerwartet durch die Decke ging, hatte man im Deichkind – Lager den Plan geschmiedet alle Konventionen beiseitezulegen und das Ding im Zweifelsfall gegen die Wand fahren zu wollen. Deutscher Hip Hop ging 2006 eh flächendeckend am Stock und mit dem Weggang von Gründungsmitglied Malte Pittner begann auch das klassische Bandgefüge zu zerbröseln. Mag […]