Kategorie: Tonträger

  • Review: Fountains Of Wayne – Fountains Of Wayne (1996)!

    Sollten Fountains Of Wayne jemals so etwas wie den großen Durchbruch gehabt haben, so muss sich dieser 2003 mit dem Release von Stacy’s Mom und dem dazugehörigen Album Welcome Interstate Managers zugetragen haben. Wo besagte Platte ziemlich geleckt und etwas arg auf den Mainstream zurechtgeschnitten sein mag, quillt der Sound der Band aus New Jersey […]

  • Review: Daniel Johns – Talk (2015)

    Hätte ich es nicht schon vorher gewusst, ich hätte den sich zu lassivem Elektro – R’n’B räkelnden und leicht überheblich wirkenden Oben Ohne – Beau im Video zu Cool On Fire nicht als Daniel Johns identifizieren können. Jedenfalls nicht als den, den ich kenne. Der ist schließlich Kurt Cobains MiniMe und Fronter der australischen Nirvana […]

  • Sticky Fingers – Caress Your Soul (2013)

    Auf was ist eigentlich noch Verlass, wenn ich nun nicht mal mehr davon überzeugt sein kann, dass ich Reggae nicht mag. Die Schuld daran, dass diese bisher in Stein gemeiselte Überzeugung Risse im Betonkleid bekommen hat, trägt die australische Band Sticky Fingers. Fair enough: Was auf deren Debut von 2013 aus den Boxen quillt ist […]

  • Review: A Tribe Called Quest – Midnight Marauders (1993)

    „His music and what he’s contributed is seismic and hard to measure. He’s affected us as much as he’s affected all of you,“ – Phife Dawg, in A Tribe Called Quests MC – Doppel das leicht quietschige Pendant zu Q-Tips Bass, ist am 23.03.2016 an den Folgen langjähriger Diabetis im Alter von 45 Jahren verstorben. […]

  • Review: American Head Charge – Tango Umbrella (2016)

    Die Shoot-EP und auch das Konzert von vor anderthalb Jahren in Frankfurt ließen keine Zweifel aufkommen: Die nächste American Head Charge wird ein Monster! Es folgten Tourabsagen, unklare Besetzungsverhältnisse innerhalb der Band, zahlreiche Verschiebungen der zum großen Teil von Fans mitfinanzierten LP und ein absolut abschreckendes Artwork. Aber fuck: Die ersten Songs Let All The […]

  • Review: Nevermen – S/T (2016)

    Sieben Jahre ist es her, da lies Avantgarde-Rapper Doseone (u.a. Themselves) verlauten, er würde gerade an einem neuen Projekt namens Nevermen basteln. Soweit wäre das ja erst einmal semi-spannend gewesen, hätte er nicht gleich hinterhergeschoben, dass es sich bei genanntem Projekt ausgerechnet um eine Kollaboration mit Mike Patton (u.a. Faith No More) und Tunde Adebimpe […]

  • Paulinchen Brennt-EP ist raus!

    Ab heute gibt es die Debut – EP Viele Werden Satt von Paulinchen Brennt wahlweise kostenlos über bandcamp oder für schlappe 7€ als Digipak im eigenwilligen 0unter0-Design zu haben. Fünf urangetränkt lärmende Geschichten über Hexerei, planetares Bewusstsein und Besessenheit. Musikalisch vertrackt bis anstrengend zwischen Noise, Screamo, Post-rock & Experimental! VIELE WERDEN SATT by PAULINCHEN BRENNT […]

  • Review: Gisli – How About That? (2004)

    Dass das schmissige Debut des gebürtigen Isländers Gisli Kristjansson nicht mit Preisen und Lobhuldigungen überhäuft wurde, ist ähnlich unfassbar wie es die Catchyness von How About That? ist. 13 charmant verschrobene Indie-Song-Perlen, die durch Lo-Fi-Pop-Appeal, Detailverliebtheit und scheinbar unerschöpflichen Ideen-reichtum glänzen. … … Fair enough: Versucht man, dem Grundimpuls letzterer Qualität auf die Schliche zu […]

  • Review: Coal Chamber – Rivals (2015)

    13 Jahre ist es her, da warfen Coal Chamber genervt das Handtuch. Persönliche Differenzen, vor allem zwischen Gitarrist Meegs und Sänger Dez Fafara, machten seinerzeit den Split unumgänglich. Drogen und der abflachende New Metal-Hype taten ihr Übriges. Von jenem mitbegründeten Sound distanzierte sich Dez anschließend mit Devildriver bewusst, während der Rest der Band mit erfolglosen […]

  • Review: Faith No More – Sol Invictus (2015)

    Wie kürzlich schon bei Failure, habe ich hinsichtlich einer Besprechung auch im Falle von Faith No More bewusst Zeit verstreichen lassen. Die Begleitumstände sind sich nämlich garnicht so unähnlich. Gerade was das Thema Zeit angeht. Und damit ist nicht mal primär der Abstand von schlappen 17 Jahren zwischen Sol Invictus und seinem Vorgänger gemeint, sondern […]