Review: Pink Lint – You might lose a few teeth but it’s fun (2014)

25377f9b-Pink Lint - You might lose a few Teeth but it's fun - 600x600Es gab mal eine Band, welche den googleunfreundlichen Namen Plus trug, Anfang der Nullerjahre eine Platte veröffentlichte und meines Wissens nach zwei weitere Alben produzierte, nur um sie dann doch in der privaten Schublade zu platzieren. Eben jene Band firmiert nun unter dem Namen Pink Lint und hat vor wenigen Tagen, nach achtjähriger Findungsphase, ein wunderbar federleichtes Indie-Album names You might loose a few teeth but it’s fun über Grand Hotel van Cleef veröffentlicht.

 

Auf Strophe-Refrain-Schemata wird größtenteils verzichtet, doch man merkt es kaum. Dafür sind die Arrangements viel zu catchy geraten, lässt man sich genug Zeit und dem Hörer Platz zum Atmen und Verstehen. Das ist durchaus beachtlich, bei der großen Instrumentenfülle aus Schlagstabspielen, verzücktem Guitarpicking, Bläsern, kleineren Elektrospielchen, Streichern und einer trockenen, sehr geschmackvollen Rhythmusgruppierung. Die Songs wirken  in keinem Moment überladen. Über allem schwebt dazu die Stimme von Mastermind „Oliver Burghardt“, die sich irgendwo zwischen Bright Eyes, Why? und Radiohead bewegt und ab und an von gefällig zarten Backgroundchören gestützt wird.

Passend für die zweite Jahreshälfte, den Frühstückstisch, zum Wäschewaschen und sicher auch zum Renovieren. Zudem auch live hübsch anzuschauen (die kommenden Tage auf Tour mit Marcus Wiebusch)! Fährt hoffentlich bald die verdiente Aufmerksamkeit ein!

Hat mich! Bittersweet!

Mein Lieblingstrack „Monsters of Age“:

Das wunderbare Musikvideo „The Great Ballon of All Things“:

Album-Stream:

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Released: 10.10.2014 via Grand Hotel van Cleef

Ein Gedanke zu „Review: Pink Lint – You might lose a few teeth but it’s fun (2014)

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