Review: Hot Knives – Making Love To Make Music To Make Love To [EP] (2021)

Geschlagene sechs Minuten lässt einen die neue Hot Knives-EP warten ehe die Vocals einsetzen und einem die Frage abgenommen wird, ob man diese Psych-Rock-Mische nun mag oder nicht. Für meinen Geschmack kassieren die New Yorker mit Making Love To Make Music To Make Love To ein klares YES für Hendrix– und Sabbath-Zitate bis zum Abwinken, ein verträgliches Maß an Jam-Atmo und die vernünftige Dosierung an Retro-Gimmicks.

Das eröffnende, neunminütige Metonia lässt sich wie bereits angedeutet erstmal gehörig Zeit, weshalb einen das bretternde Alhambra, Baby (Kyuss lassen grüßen) umso mehr abholt. How To Recognise Different Types Of Trees beamt einem dann endgültige die Wüste vors innere Auge und mit Judas Reigns schleicht sich letztlich sogar eine Western-Acoustic-Nummer ins Repertoire.

Hot Knives tischen im Grunde nichts auf, was man die vergangenen Jahre nicht schon von unzähligen Retro-Rock-Combos gehört hätte (von den Originalen natürlich ganz zu schweigen). Trotzdem glänzt das Trio durch ansteckende Spielfreude, ansprechende Eigenproduktion und nötige Fingerfertigkeit. Von daher absolute Empfehlung an die Stoner-, Retro- und Psych-Community. Macht live sicher noch eine Schippe mehr Spaß… Tripy!


Anspieltipp:
Alhambra, Baby

Making Love To Make Music To Make Love To im Stream:

Making Love To Make Music To Make Love To kann ab dem 07.05. so ziemlich überall in voller Länge gestreamt und bereits jetzt als wunderschöne (und mit gerade mal 100 Stck. auch äußerst limitierte) LP geordert werden. 

VÖ: 07.05.2021

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