Kategorie: Tonträger

  • Review: SEAX – NO SUGAR [EP] (2019)

    Die Cold Kids sind ja nun schon ein Weilchen passé aber nun irgendwie auch wieder da, zumindest zu drei Vierteln. Getauscht wurde lediglich der angestammte Frontmann gegen eine neue Frontdame. Gewichen sind dabei die Synthies und deutschsprachigen Texte zu Gunsten eines aufgeräumteren und  teilweise fast schon grungy daherkommenden Sounds. Aber keine Sorge: Schrammelpunk ist das im Grunde noch […]

  • Neues Musikvideo von Somewhere Underwater!

    Mit dem gestern gedropten Video zu Silver Coast liefern Somewhere Underwater erneut ein Item zum gernhaben. Die verwendeten Cuts aus Die Blaue Lagune zeugen dabei nicht nur von gutem Geschmack sondern schenken dem Surf Pop-Touch des Stücks auch optisch den (karibischen) Flair, den es verdient. 

  • Review: Soul Coughing – Ruby Vroom (1994)

    Wo genau mir das Cover dieser Scheibe zum ersten Mal begegnet ist, kann ich gar nicht mehr so genau sagen. Gewisse Synapsen hat die Front-Gestaltung von Ruby Vroom allerdings sofort bei mir getriggert und mich dann auch ziemlich flott zum reinhören bewegt. Halten tut das Debüt der in NYC gegründeten Soul Coughing dann glücklicher- weise auch genau […]

  • Review: Louis Jucker – Kråkeslottet [The Crow’s Castle] (2019)

    Würde man sagen, dass Louis Jucker sich mit Kråkeslottet [The Crow’s Castle] zurückmeldet, wäre das eine dreiste Untertreibung. Allem Anschein nach ist der umtriebige Schweizer nämlich permanent am Werkeln. Sei es in seinen früheren Wirkungsstätten wie The Ocean oder Autisti, als federführendes Mitglied bei den Coilguns, als Initiator der Some Of The Missing Ones – Festivitäten oder als Kopf bei […]

  • Review: Schweben – Sketches Of Plains (2018)

    Auch auf Sketches Of Plains, der zweiten Veröffentlichung der Ein-Mann-MenschMaschine Schweben, wird alles daran gesetzt dem Künstlernamen auf musikalischer Ebene möglichst gerecht zu werden. Mit Erfolg, darf man dazu sagen. Geschwebt wird z.B. über die Greina-Hochebene, über das Huib-Plateu, Anahuac Valley, über Kraterlandschaften, Kältesteppen und vermutlich auch über die Insel Famosa des Gemüse-Archipels. Dabei bedient man sich lediglich diverser Retro-Synth-Klänge um […]

  • PAULINCHEN BRENNT – Wie Salz!

    PAULINCHEN BRENNT und zwar nicht nur CDs sondern seit heute auch Wie Salz!  Die neue 7inch-Single beinhaltet zwei experimentelle neue Tracks zwischen Noise, Screamo, Post– und Math-Core. Veröffentlicht wurde über 30 Kilo Fieber Kilo Records und Different Records (Slovakai). Bereits 2016 im Labor/Leipzig zu großen Teilen live eingespielt sind beide Stücke nun auch ready für die Öffentlichkeit. Holst […]

  • Review: RFA – Symptome Der Schmutzwelt (2018)

    Man mag von Falk Schacht ja halten was man will, zugute halten aber muss man ihm sein offenes Ohr für den Underground. Die Falk Schacht Show im BR stellt jedenfalls zwischen Neuerscheinungen von etablierten Künstlern auch regelmäßig hörenswerte Geheimtipps aus dem Rapsektor vor. So  auch kürzlich erst geschehen mit RFA aus Erfurt, deren Erstveröffentlichung Symptome Der Schmutz-welt nichts weniger als eine kleine Offenbarung […]

  • Review: Melt Downer – Alter The Stunt (2018)

    Allem Anschein nach haben Melt Downer aus Wien bei der Benennung ihrer aktuellen LP Alter The Stunt  vergessen ein Ausrufezeichen zu setzen: ALTER! Und damit könnte man es schon fast dabei belassen um die Begeisterung um diese Band auf den Punkt zu bringen. So einfach geht es dann aber doch nicht… immerhin will man ja […]

  • Review: Malm – Kollaps (2018)

    Nach 20 Jahren(!)  stören uns Malm aus Würzburg noch immer gerne und kotzen uns deshalb konsequenterweise auch 2018 wieder brachial und knallhart die Alltagshölle vor die Füße. Hinsichtlich der Intensität legt der Vierer dabei unermüdlich mit jedem weiteren Release nochmal eine Schippe drauf und steht nun scheinbar endgültig vorm Kollaps. Der Titel ist durchaus ernst zu nehmen. Schonungsloser […]

  • Review: The Rolling Stones – Their Satanic Majesties Request (1967)

    Mick Jagger und das Okkutle sind uns schon bei Kenneth Anger und auch  kürzlich erst im Zusammenhang mit The Master And Margarita begegnet. Die 67er Platte Their Satanic Majesties Request scheint sich da irgendwie einzureihen. Ist der Titel selbst zwar nur als Pun auf eine Formulierung in britischen Pässen zu verstehen, versprüht die Scheibe dennoch […]