Review: Mike Edel – En Masse (2020)

En Masse has expanded my artistic capacities“ – Der Kanadier Mike Edel wollte mit seiner vierten Scheibe primär eingefahrene Mechanismen im Songwriting renovieren. Das Zauberwort dazu heißt Kollaboration. Mit wem nun ganz genau zusammengearbeitet wurde, lässt der Pressetext zwar offen, sicher aber ist, dass u.a. Marcus Paquin (The National, Arcade Fire) & Andy Park (The Head And The Heart) an den Reglern saßen.
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Review: AUA – I Don’t Want It Darker (2020)

Wer schon immer wissen wollte, wie die Schnittstelle aus Radiohead, Pink Floyd, CaribouJohn Carpenter– und weirden RetroGame-Soundscapes klingt: This is your jam, denn der LoFi-Krautrock auf I Don’t Want It Darker is all that! Spacig bis spooky und durchweg atmosphärisch macht der gelungene (Welt-)RaumMix vor allem am Regentag unterm Kopfhörer Spaß. Der Herbst kann kommen! Weiterlesen

Review: Light Screamer – Reap (2020)

artwork: Win Wallace

Everyone’s replaceable… die Frontstimme einer Band ist allerdings immer eine heikle Angelegenheit. Light Screamer aus dem schwedischen Örebro sahen sich erst kürzlich dazu gezwungen diese schwierige Herausforderung zu meistern. Statt nach Ersatz für den geschiedenen Gitarristen und Sänger Tobias Eriksson zu suchen entschloss man sich allerdings kurzerhand dazu aus der Not eine Tugend zu machen und sich vom Quartett zum Trio zu minimieren.
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Neues von Idiot Flesh und Sleepytime Gorilla Museum!

Fantastische News aus Oakland für Fans der eigentlich erledigt geglaubten Combos Idiot Flesh und Sleepytime Gorilla Museum. Dan Rathbun, der in beiden Bands aktiv gewesen und derzeit Mitglied bei Free Salamander Exhibit ist, lies kürzlich via Facebook Folgendes verlauten: Weiterlesen

Review: Wolf Mountains – Urban Dangerous (2019)

Photo: Marco Leitermann

Das Loblied auf Urban Dangerous, der dritten Platte von Wolf Mountains aus Stuttgart & Wahl-Berlin (don’t call it Max Herre-Syndrom) hatte ich ja eigentlich schon vor Wochen singen wollen, aber egal… schlechter geworden ist die Platte auch zwei Monate nach ihrem Release nicht. Gleich ein fun fact zum Start: In irgendeinem Magazin hab ich neulich gelesen, dass der Albumtitel aus dem Wunsch heraus entstanden sei urbanen Pop machen zu wollen – so wie der auf Dangerous von Michael Jackson. Weiterlesen

Review: AEMERA – Arcturius (2017)

Nach ColdCell folgt der nächste Streich aus Basel. Wenn man fairerweise auch gleich hinterher-schieben muss, dass AEMERA tatsächlich nur zur Hälfte in der Schweiz wohnhaft und die restlichen Mitglieder im französischen Mulhouse ansässig sind. Die musikalische Heimat ist hingegen etwas einfacher auszumachen: DJENT METAL! Durch die Bank beeindruckend in Szene gesetzt und technisch überdurchschnittlich tight.

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Review: Echolot – Volva (2017)

Auch auf ihrem Zweitwerk haben sich Echolot der Art von Rock-Musik verschrieben, die Atmosphäre stets über griffige Songstrukturen stellt. Ergo erwarten den geneigten Hörer auf Volva vier ausufernde Tracks mit Jam-Charakter. Im gemäßigten Tempobereich gleitet das Trio aus Basel über weite Strecken instrumental im Spannungsfeld zwischen Pink Floyd, Hawkwind und Black Sabbath durch psychedelische Klanglangschaften. Weiterlesen

Der A Disney Halloween ist cruel (XXXisql068)

Kein Halloween ohne Disney! Allein schon der Donald Duck Klassiker Trick Or Treat gehört für mich zum Kürbisfest dazu wie Dinner For One zu Silvester. Selbstredend ist besagter Cartoon-Evergreen im hier vorgestellten TV-Special A Disney Halloween ebenso mit von der Partie wie der Silly SymphonyPilot Skeleton Dance oder die famosen Lonesome Ghosts. Dazu gibt es weitere Zusammenschnitte aus Disney-Klassikern wie dem passenden Die Hexe Und Der Zauberer oder dem Dschungelbuch, das ja mal so garnicht zu Halloween passen will… Weiterlesen

Review: Sum Of R – Orga (2017)

Spooky Shit! Was Sum Of R aus Bern auf ihrer neuen Platte veranstalten stellt die üblichen Hörgewohnheiten auf die Probe und hat das Prädikat ‚eigensinnig‘ durchaus verdient. Statt ‚höher, schneller, weiter‘ heißt die Devise auf Orga eher ‚tiefer, langsamer‘ und ja, auch ‚weiter‘. Denn die ausufernden Klangteppiche des Duos leben und atmen die Weite des Moments. Klingt esoterisch? Ist es auch!

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Review: Kora Winter – Welk [EP] (2017)

artwork by Hakan H.

Kürzlich schon wurde hier auf das neue Video von Kora Winter aufmerksam gemacht. Nun liegt die zugehörige EP der Berliner vor, die dem energetischen Vorboten nicht nur zwei Geschwisterchen nebst einer Neuinterpretation von Alexandras Es War Einmal Ein Fischer zur Seite stellt sondern ihm auch in Sachen Niveau, Vielseitigkeit und Kreativität in nichts nachsteht. Bluten, Stiche, Narben: Welk kratzt auf!

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