JahЯesЯückblick 🌹 2021!


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Yau… da sind wir also schon wieder am Ende angekommen. Auch 2021 war milde gesagt unbeschЯeiblich und dürfte wohl den wenigsten als Lieblingsjahr in Erinnerung bleiben. Ich für meinen Teil bin froh sagen zu können, trotzdem das Beste draus gemacht zu haben und darf 2021 für mich persönlich mindestens als erfahrungs- und lehrreich verbuchen. Hoffe euch ging es trotz der ganzen Grütze ähnlich! Der Blog hier kam wie immer zu kurz und außer ein paar Rezensionen und (immerhin liebevoll gepickten) Single-Vorstellungen war hier nicht gerade viel los… aber A: nix neues, B: who cares? und C: ist jetzt ja immer noch kurz Gelegenheit ein paar Spitzen hervorzuheben. Aus acht Jahren Blog ergeben sich Achter-Kategorien: Weiterlesen

Der Liberated Tape Archive-Channel ist cool (XXXisql111)

Auf der Suche nach verwackelten Videoaufnahmen mit bescheidener Tonqualität von mehrheitlich verblichenen Nu-MetalActs??? You search no longer…  Der neue YouTube-Channel LIBERATED TAPE ARCHIVE ballert seit kurzem C.O.N.T.E.N.T am Fließband und ein Ende der Fahnenstange scheint noch lange nicht erreicht. Weiterlesen

VIVA LA 2000!

Den Jahresbeginn nutzen relevante Internetportale ja gerne zum reminiscen und erinnern an vergangene Großereignisse. Nun mag es hier im Blog mit der Relevanz nicht weit her und ich auch etwas spät dran sein… kein Grund aber sich nicht trotzdem intensivst mit Kram von vorvorgestern auseinanderzusetzen.

Es folgt eine große Rückschau auf das musikalische Jahr 2000 – 54 Platten im alphabetischen Schnelldurchlauf – viele Klassiker, vorzüglicher Käse und sicher auch der ein oder andere Geheimtipp. Für Lesefaule gibt es am Ende zudem eine Spotify-Playlist und eine Youtube-Playlist zum querchecken. (Welche wichtigen Platten wurden vergessen? Let me knowich lern gern dazu).

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2019 Яückblick!

Wie schon im letzten Jahr komm ich auch dieses Jahr nicht umhin ein kleines Resümee zu ziehen – 2019 war einfach in jeglicher Hinsicht zu krass. Wie krass, wurde mir tatsächlich erst so richtig bewusst als ich die vergangenen Tage noch mal so durch meinen Kalender geblättert und das vergangene Jahr Revue hab passieren lassen. UnfassbaЯ was da los war… Angefangen bei 52Hertz, Cannahann, Paulinchen Brennt & Maffai über (sehr viele) Ups und (leider auch ein paar) Downs im privaten Bereich/Umfeld bis hin zu dem was so (an Mist) in der Weltgeschichte passiert ist: 2019 war unfassbaЯ. Hier eine kleine Auswahl an Sachen, an die ich mich gerne zurückerinnere – nach sechs Jahren Bloggerei (eieieieiei eiei ei) in sechs Punkten pro Kategorie und in loser Reihenfolge gelistet. Ab geht’s: Weiterlesen

MAJOR UPDATE!

Durchatmen… gleich wird es viel zu viel auf einmal, weil hier viel zu viel verpasst wurde aber viel zu viel passiert ist. Deshalb hier die absolute Vollbedienung um die mauen Blog-Wochen etwas wettzumachen. Vollgas: Weiterlesen

Two Hours with Matt Pinfield!

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Wer die goldene MTV-Ära zu schätzen weiß, sollte ihn auf jeden Fall kennen: Matt Pinfield, fleischgewordene Musikenzyklopädie und neben Kennedy der wahrscheinlich bekannteste Charakterkopf-VJ der 90er. Zumindest was den amerikanischen Markt angeht.

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Review: (hed)p.e. – Broke (2000)

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Cuz everybody talking about that new sound crazy but it’s still hip hop to meTrue that! Ein großes Problem war glaube ich immer, dass man die Band vor allem aus dem Metal- und nicht aus dem Rapblickwinkel betrachtet hat. Auch auf dem zweiten und zeitgleich erfolgreichstem Output der Band überwiegen die Hip Hop Elemente. Würde Busta Rhymes mit Gitarren arbeiten, könnte das Endergebnis wohl wie Broke klingen (auch wenn die traurige Wirklichkeit dieser Vorstellung da bekanntermaßen anders ausfällt…).  Im Vergleich zum Debut hat man im Sound arg ausgemistet und den Fokus auf die Vocals gelegt. Gemäßigter und präziser sind die Songs. Songs? Genau, auf Broke gibt es richtige Songs. Hits. Mit klar definierten Strukturen, catchy Refrains und dem wahrscheinlich knackigsten Gitarrensound der Jahrtausendwende!

Vom Opener Killing Time über Feel God (feat. Serj Tankian von SOAD, sowie Morgan Lander von Kittie) bis hin zur kleinen Erfolgsingle Bartender, herrscht auf der ersten Albumseite erstmal nonstop Partystimmung, die dann in der unverschämt guten Biggy-Hommage Crazy Legs gipfelt!

 (hed) p.e. oh can’t you see? Sometimes your shit just hypnotize me

Hypnotisch gut wird es dann tatsächlich beim elektronisch, experimentellen Pac Bell, ehe dann doch noch ein wenig Füllmaterial durchsuppt. Jesus (of Nazareth) beispielsweise wirkt durch theatralische Kornanleihen gerade auf textlicher Basis etwas albern. Live trotzdem dope! Zum Abschluss kommt dann noch das wunderschön poppige Stück The Meadow beinahe ein wenig Peppers-like daher. Klasse Abgang einer starken Platte, die MTV eigentlich hätte lieben müssen und Limp Bizkit und Konsorten auch aus heutiger Sicht locker in den Schatten stellt.

Leider die letzte Großtat dieser Band, die in der Phase des Nachfolgealbums Blackout (2003) zuerst Richtung Mainstream schielte, danach von Jive gedropped wurde und daraufhin allmählich in ihre Bestandteile zerfallen sollte.

Der traurige Rest von hed, bestehend aus Jahred, Mawk und DJ Product ist noch bis heute mit leichtem Revolving-Door-Lineup aktiv. Die Alben Only in Amerika (2004) und Back to Base X (2006) können zumindest partiell überzeugen, wenn man die Sache mit Humor nimmt und sich nicht zu arg an den hirnrissigen Texten stört. Heute ist von den früheren Glanztaten allerdings wenig bis nichts übrig geblieben. Wenn sie nicht gerade Bob Marley covern, gleicht das was die Jungs jetzt treiben oft eher einer schlechten Bad Brains meets Suicidal Tendencies – Parodie und macht einen in großer Regelmäßigkeit einfach nur noch fassungslos. Live dennoch auf absurde, unerklärliche Art und Weise irgendwie unterhaltsam… muss an den Ansagen liegen…

Was die anderen ehemaligen Mitglieder heute so treiben? Gitarrist Westyle war danach lange live bei Korn, mehr oder weniger hinter dem Vorhang aktiv und betreibt neuerdings ein Programm Namens Rock Solid Recovery, bei dem es darum geht Junkies mit Hilfe von Musik von der Sucht zu befreien.

Chizad, ebenfalls Gitarre, war später bei Human Lab und Duress tätig. Heute spielt er noch vereinzelt Acoustic-Shows. Sowohl mit Partner bei The Pharmacy Keys, als auch solo. Genannte Solosongs kann man sich btw. hier umsonst downloaden.

Drummer B.C. blieb meines Wissens nach dem Split musikalisch inaktiv und fährt nun viel Quad mit seinen Söhnen…

Die neue Platte Evolution ist btw. seit einigen Tagen auf dem Markt (diesmal auch Minus DJ Product…) und klingt so.

Bartender

Killing Time



The Meadow

Interview 2001 mit Chizad + Mawk

Albumstream

Wer Broke nicht nur streamen, sondern gleich in physikalischer Form sein Eigen nennen möchte, wird auf amazon schon für wenige Cent fündig… Lohnt sich hier übrigens richtig, da sich auf der Scheibe noch ein Promovideo über die Entstehung der Platte und der Bonustrack Bad Dream befindet. Allem Anschein nach auch auf Vinyl zu haben… aber mir leider noch nie untergekommen… Außerdem auch immer die Augen nach der Meadow-Single offen halten. Mit 2 leckeren Liveversionen von Firsty und Bartender!

Released: 22.08.2000 via Jive

Review: Land of La Bora – We go (2014)

Artwork by Wes Borland

Scott Borland: Ein Name der auf derdanielistcool.de nun schon des Öfteren gefallen ist. Doch selbst unaufmerksamen Besuchern dieser Seite sollte es bei dem Namen Borland schon im Hinterkopf klingeln. Genau: Scott ist der jüngere Bruder des mit Limp Bizkit zum Weltstar avancierten Wes Borland. An den ersten drei Bizkit Alben trägt der mittlerweile 35 jährige nicht unerheblichen Anteil. Viele der Keyboards und Samples gingen seinerzeit auf sein Konto.

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Auch konnte man ihn bereits auf der Bühne mit Bruder Borland bei Big Dumb Face und im Studio mit Vanilla Ice für dessen – erst kürzlich hier besprochenen Platte – Hard to Swallow sichten. Das geplante Projekt Eat the Day – erneut zusammen mit Wes – erblickte leider nie das Licht der Welt und so war es nun an die zehn Jahre still um den Mann. Jetzt allerdings hat der Gute eine fabelhafte EP seines neuen Babys Land of la Bora ins Netz gestellt, welche durch einen Post vom Big Brother über dessen Black Light Burns FB Profil die erste Aufmerksamkeit – auch meinerseits – nach sich zog:

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a2379726105_2 - Kopie

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There you have it. Feiner Zug! Ansonsten hat der auf We go gebotene Sound wenig bis garnichts am Hut mit dem berühmten Familienmitglied und könnte nicht weiter weg sein vom Gitarrengeschrammel der bisher genannten Acts. Vielmehr dominieren bei Land of la Bora die durchweg programmierten Beats, zuckersüßen Synthieflächen und vereinzelt ist auch mal ein wenig Glockenspiel oder Akustikklampfe zu vernehmen. Darüber schwebt die angenehm unaufgeregte Stimme von Scott. Erinnert mich in The What If ein wenig an MGMT und könnte im abschliessenden Grem auch glatt als Soundtrack für ein Computerspiel durchgehen. Zwar nicht zwingend innovativ aber doch sehr gemütlich, sehr poppig und sehr empfehlenswert für frühe Sonntage. Gefällt!

Der Titeltrack allein sollte schon Appetit auf mehr machen:

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Anspieltip: We go

Tracklist:

1. We go
2. The What If
3. Carry The Sun
4. Grem

We Go ist im Stream und als kostenloser Download auf bandcamp zu finden.

Released: 03.05.2014 via bandcamp