Review: The Frankenstein Drag Queens From Planet 13 – Songs From The Recently Deceased (2000)

Eins vorweg: Songs From The Recently Deceased ist nicht die stärkste Scheibe der Frankenstein Drag Queens From Planet 13 – der Titel geht an den angepissteren Vorgänger Night Of The Living Drag Queens von 1998. ABER: Jedes Jahr im Oktober gibt es dann doch kein Vorbeikommen an dieser dritten LP der Drag Queens, die größtenteils das Tempo drosselt und den B-Movie-Grusel-Faktor noch einen Zacken mehr ins Spotlight rückt. Kurzum: The most-halloween-themed-record-ever! Imho… Weiterlesen

Der RevolutionBegin-Channel ist cool (XXXisql113)

Nice! Gerade erst hat das Liberated Tape Archive Perlen aus den Nu-Metal-Heydays ausgegraben, schon ist mit RevolutionBegin die nächste Genre-Goldgrube am Start, die v.a. durch rare Video-Interviews und einem der großartigsten Interviewer ever punktet… Cringe Galore mit u.a. Crazy Town, Slipknot, P.O.D., Coal Chamber, Vanilla Ice (always remember: der war auch mal Nu Metal…) der mir das Herz höher schlagen lässt. Weiterlesen

Der Liberated Tape Archive-Channel ist cool (XXXisql111)

Auf der Suche nach verwackelten Videoaufnahmen mit bescheidener Tonqualität von mehrheitlich verblichenen Nu-MetalActs??? You search no longer…  Der neue YouTube-Channel LIBERATED TAPE ARCHIVE ballert seit kurzem C.O.N.T.E.N.T am Fließband und ein Ende der Fahnenstange scheint noch lange nicht erreicht. Weiterlesen

VIVA LA 2000!

Den Jahresbeginn nutzen relevante Internetportale ja gerne zum reminiscen und erinnern an vergangene Großereignisse. Nun mag es hier im Blog mit der Relevanz nicht weit her und ich auch etwas spät dran sein… kein Grund aber sich nicht trotzdem intensivst mit Kram von vorvorgestern auseinanderzusetzen.

Es folgt eine große Rückschau auf das musikalische Jahr 2000 – 54 Platten im alphabetischen Schnelldurchlauf – viele Klassiker, vorzüglicher Käse und sicher auch der ein oder andere Geheimtipp. Für Lesefaule gibt es am Ende zudem eine Spotify-Playlist und eine Youtube-Playlist zum querchecken. (Welche wichtigen Platten wurden vergessen? Let me knowich lern gern dazu).

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MAJOR UPDATE!

Durchatmen… gleich wird es viel zu viel auf einmal, weil hier viel zu viel verpasst wurde aber viel zu viel passiert ist. Deshalb hier die absolute Vollbedienung um die mauen Blog-Wochen etwas wettzumachen. Vollgas: Weiterlesen

Aktuelles Interview mit Florian Sump!

Die Tage in denen sich jeder dritte Deutsche den Kopf darüber zerbrechen musste, was genau denn eigentlich Echt – Drummer Florian Sump nach dem Band-Split (2002) so getrieben hat, sind endlich gezählt. Bedanken darf man sich dafür bei der spirituell angehauchten Motivatorin und selbsternannten Metalmaus Kerstin Scherer, die sich den nunmehr 38-Jährigen zum ausgiebiegen Gespräch geangelt hat.

Zusammen spricht man u.a. über Echt, Franz Plasa, Viva, Bravo, The Dome, Rock Am Ring, Slipknot, sein Rap Alter-Ego Jim Pansen, seine aktuelle Crew Deine Freunde, Metallica sowie über Kindheit, Schulzeit, Familie, Erfolg und übers Kiffen.

Sympathischer Typ, enjoy:

JahЯesЯückblick 2018!

Seitdem dieser Blog existiert (und das tut er erschreckenderweise schon ganze fünf Jahre) hab ich es mir Jahr für Jahr verkniffen sowas wie eine Jahresbestenliste vom Stapel zu lassen. Meistens sind solche Listen ja sowieso ziemlicher Unfug und jucken darüber hinaus auch eh keine Sau… Nach dieser Denke könnte ich mir dann aber auch gleich das Bloggen an sich schenken… aber egal: Macht trotzdem beides irgendwie Spaß! Weiterlesen

Two Hours with Matt Pinfield!

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Wer die goldene MTV-Ära zu schätzen weiß, sollte ihn auf jeden Fall kennen: Matt Pinfield, fleischgewordene Musikenzyklopädie und neben Kennedy der wahrscheinlich bekannteste Charakterkopf-VJ der 90er. Zumindest was den amerikanischen Markt angeht.

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Wayne Static enters the Shadow Zone!

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Als wir mit zarten 16 Jahren das erste Mal mit Livemusik in Berührung kamen war das meist verbunden mit Beatabenden. Darunter versteht man zumindest im fränkischen Raum, dass eine Coverband (sagen wir mal Justice) auf der Bühne einer x-beliebigen Dorffesthalle steht und Mitgröhlhits unter das von Asbach-Cola benebelte Volk sprüht.

Damit die Nu-Metal-Burschenschaft auch ein wenig Freude hatte, gab es dann immer eine kleine Runde aus System of a Down, Slipknot und vor allem Push it, die erste Single einer damals aufstrebenden Band namens Static X.

Mastermind und Aushängeschild dieser Combo, Wayne Static, ist laut einschlägigen Websiten wie blabbermouth.com kürzlich im Alter von 48 Jahren verstorben. Man munkelt was vo derre Drochen…

Für mich waren Static X  mit ihrem Evil-Disco-Industrial Gebräu immer sowas wie die Ministry des New Metal und haben zumindest 3 gute Alben auf den Markt geworfen. Vor allem Wisconsin Death Trip (1999) und Machine (2001) sind für mich Evergreens, die ich immer mal wieder gerne auskrame… Auch wenn das spätere Schaffenswerk des Lämmermann-look-a-likes mir nichts mehr abgewinnen konnte und in meinem Kopf eher unter „peinlich“ verbucht ist, stimmt mich sein Ableben doch ein wenig traurig… hat mich seine Musik und Performance doch schon auch ein Stück weit geprägt. Die geplante Tour aus Wayne Static, Powerman 5000 und American Head Charge ist damit dann wohl auch dahin…

Ich kann meinen Hut nicht tief genug ziehen!

Hier sein Vermächtnis in Videoform, sowie die ersten drei Static X – Alben. Keep Disco evil!

Wayne Static Videography:

Wisconsin Death Trip (1999):

Machine (2001):

Shadow Zone (2003):