Review: ZAHN – s/t (2021)

Artwork: Fabian Bremer

Einmal mehr steht ein Treffer von CrazySane in den Startlöchern. Diesmal legt Label-Inhaber Chris Breuer selbst Hand (am Bass) an und hat nicht nur seinen Heads.- Kollegen Nic Stockmann am Schlagzeug, sondern auch Felix Gebhard an der Gitarre im Schlepptau. Letzterer ist wiederum aktuell auch Keyboarder bei Einstürzende Neubauten. Zusammen ist man nun das instrumentale Trio ZAHN, dessen selbstbetiteltes Debüt aufhorchen lässt.
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Neue Treats!

Hier mal wieder einige Perlen der letzten Wochen auf einen Schlag: Weiterlesen

Review: Zement – Rohstoff (2021)

Is this mine, is this yours? – Zement starten ihr drittes reguläres Album mit einem ausufernden Sprachsamplemantra, das sich einige Durchläufe gönnt. Soweit so Zement. Denn: Klangliche Repetition ist bei diesem Duo wie man weiß Programm. Ergo wird auch auf Rohstoff wiederholt und geschichtet was das Zeug hält. Dennoch: Meditativer und zwingender als hier klangen die Würzburger noch nie. Und: Auch in Sachen Produktion wurde an Qualität zugelegt. Weiterlesen

Neat Stuff!

Das Musikjahr 2021 gibt weiter preis was letztes Jahr im Stillen getüftelt wurde: Weiterlesen

Review: AUA – I Don’t Want It Darker (2020)

Wer schon immer wissen wollte, wie die Schnittstelle aus Radiohead, Pink Floyd, CaribouJohn Carpenter– und weirden RetroGame-Soundscapes klingt: This is your jam, denn der LoFi-Krautrock auf I Don’t Want It Darker is all that! Spacig bis spooky und durchweg atmosphärisch macht der gelungene (Welt-)RaumMix vor allem am Regentag unterm Kopfhörer Spaß. Der Herbst kann kommen! Weiterlesen

Review: Entropy – Liminal (2020)

Mit dem EntropySigning hat CrazySane mal wieder Geschmack bewiesen und mit deren Debüt Liminal für August schon ein echtes Highlight in der Hinterhand, das Fans von Bands wie Failure, Jawbox, Sunny Day Real Estate oder der frühen Foo Fighters mehr als glücklich machen wird. Alternative Rock mit Emo– und Shoegaze Anleihen der unpeinlichen Sorte also, der einen irgendwie vollkommen überrascht. Am meisten wohl die Band selbst.
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Review: Louis Jucker – Kråkeslottet [The Crow’s Castle] (2019)

Würde man sagen, dass Louis Jucker sich mit Kråkeslottet [The Crow’s Castle] zurückmeldet, wäre das eine dreiste Untertreibung. Allem Anschein nach ist der umtriebige Schweizer nämlich permanent am Werkeln. Sei es in seinen früheren Wirkungsstätten wie The Ocean oder Autisti, als federführendes Mitglied bei den Coilguns, als Initiator der Some Of The Missing Ones – Festivitäten oder als Kopf bei Hummus Records, wo nun eben auch sein nunmehr fünfter Solo-Output erscheint.  Weiterlesen

Review: PABST + AUTISTI – 7inch Split (2017)

Wir kennen PABST. Wir kennen AUTISTI. Wir kennen CRAZYSANE RECORDS. Wir wissen daher, dass es sich bei der vorliegenden Split um einen absoluten Pflichtkauf handelt. Und das schon ohne auch nur einen Ton gehört zu haben. Was wir noch nicht wussten ist, dass man rosafarbene 7inches mittlerweile auf Basis von Eiscreme presst und das uns die gemeinsame Split der beiden Ausnahme-Formationen dann doch SO derbe an die Wand klatschen würde. Das wiederum wurde uns aber schon beim ersten Ton bewusst. Weiterlesen

Review: YAGOW – s/t (2017)

artwork by Daniel Fuchs & Manuel Wesely

Kann sich noch wer an die Zeit erinnern, in der man das Logo eines Musiklabels mit einem Qualitätssiegel gleichsetzen konnte? Sub Pop war z.B. damals ein solches und CrazySane scheint sich in dieser Tradition momentan als Instanz des guten Geschmacks zu etablieren. Die Releases könnte man blind kaufen. Das neueste Pferd im Stall trägt den Namen YAGOW und zieht  den Hörer hypnotisch in eine Fuzz-getränkte Spirale aus Psychedelica und Shoegaze.
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