Review: PABST – Skinwalker [EP] (2016)

artwork by fabianbremer.com

Fuzzverliebter Neo-Grunge, der den Flirt mit catchy Pop-Hooks ebensowenig scheut wie Ausflüge in hippieeske Gefilde: Ähnlich Souverän wie ihr geistlicher Namensvetter kommen die Berliner Newcomer PABST auf ihrem Debüt um die Ecke. Das EP-Format steht den fünf Coming-of-Age- Hits von Skinwalker dabei ausgezeichnet und macht das Package zu einer erfrischend kurzweiligen und runden Angelegenheit.

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Könnte natürlich auch daran liegen, dass die Stücke genauso unverschämt schnell ins Ohr gehen wie sie auf den Punkt kommen, was durchaus für die Songwriting-Skills des Power-Trios spricht. In der Darbietung selbst gibt man sich oft ungebremst, stets charmant, durchweg songorientiert und lässt bei aller Vorliebe für Schrammel- und Shoegaze-Elemente Platz für die eindringliche Stimme von Sänger und Gitarrist Erik Heise.

Wer den Bass in den Vordergrund mischt und auf seinem Promo-Pic Die! Die! Die! und die Bad Brains represented, hat sowieso alles richtig gemacht! Wer dann auch noch Cult Of Luna-Drummer Magnus Lindberg an den Master-Reglern sitzen hat, sich von Keine Zeit Medien oder RADARE-Mitglied Fabian Bremer optisch derartig chic aufwerten lässt und das Video zum Titeltrack obendrein von der Visions präsentiert bekommt, befindet sich sowieso längst auf Kurs!

Diese Band gilt es mit aller Sicherheit im Auge zu behalten! Was die Platte betrifft, lässt sich frei nach der Devise ‚All Killer No Filler‘ eigentlich nur die dringende Kaufempfehlung aussprechen! Wir sind Pabst!

File under: Death From Above 1979, Dinosaur Jr., Nirvana, Tweak Bird, Ty Segall, Tame Impala

Anspieltipps: Skinwalker, Bias, Watching People Die

Titel:
01 Bias
02 Skinwalker
03 Members Only
04 Ocean Cruise
05 Watching People Die

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Skinwalker ist (im Pre-Order) auf lässiger 10inch in klassischem Schwarz nebst MP3-Download zu haben. Das Bundle mit limitiertem Shirt für erschwingliche 20 Euro schickt sich natürlich besonders zum Kauf an!

VÖ: 11.11.2016 via CrazySane Records

2 Gedanken zu „Review: PABST – Skinwalker [EP] (2016)

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