Review: Zement – Rohstoff (2021)

Is this mine, is this yours? – Zement starten ihr drittes reguläres Album mit einem ausufernden Sprachsamplemantra, das sich einige Durchläufe gönnt. Soweit so Zement. Denn: Klangliche Repetition ist bei diesem Duo wie man weiß Programm. Ergo wird auch auf Rohstoff wiederholt und geschichtet was das Zeug hält. Dennoch: Meditativer und zwingender als hier klangen die Würzburger noch nie. Und: Auch in Sachen Produktion wurde an Qualität zugelegt. Weiterlesen

Good Stuff!

Weiterlesen

Review: Pretty Lightning – Jangle Bowls (2020)

Artwork: Jake Blanchard

Pretty Lightning melden sich mit ihrem vierten Album zurück und laden erneut zum transzendentalen Schwofen ein. Wer The Rhythm Of Ooze von 2017 auf dem Schirm hat, weiß wie es um die Qualitäten des Saarbrückener Duos bestellt ist und findet mit dem vorliegenden Jangle Bowls eine nahtlose Fortführung des Vorgängers. Ergo steht auch diesmal wieder ausufernder Psychedelic– und Krautrock der unterhaltsamen Sorte auf der Tagesordnung. Weiterlesen

2019 Яückblick!

Wie schon im letzten Jahr komm ich auch dieses Jahr nicht umhin ein kleines Resümee zu ziehen – 2019 war einfach in jeglicher Hinsicht zu krass. Wie krass, wurde mir tatsächlich erst so richtig bewusst als ich die vergangenen Tage noch mal so durch meinen Kalender geblättert und das vergangene Jahr Revue hab passieren lassen. UnfassbaЯ was da los war… Angefangen bei 52Hertz, Cannahann, Paulinchen Brennt & Maffai über (sehr viele) Ups und (leider auch ein paar) Downs im privaten Bereich/Umfeld bis hin zu dem was so (an Mist) in der Weltgeschichte passiert ist: 2019 war unfassbaЯ. Hier eine kleine Auswahl an Sachen, an die ich mich gerne zurückerinnere – nach sechs Jahren Bloggerei (eieieieiei eiei ei) in sechs Punkten pro Kategorie und in loser Reihenfolge gelistet. Ab geht’s: Weiterlesen

Review: Man Man Man – Raytrack Session (2019) [Tape]

Die Tiere leiern und surren und schmatzen und was machst du? – Dieser Tage gönnen sich zunehmend mehr Bands den Neue-Deutsche-Welle-Touch. Das steht manchen besser, manchen schlechter. Man Man Man aus Leipzig gehören definitiv zur ersten Kategorie und erinnern mit ihrer kruden Mischung aus Punk, New Wave und Dada an exotischere NDW-Acts wie Ideal, Palais Schaumburg oder Grauzone. Weiterlesen

Review: Schweben – Sketches Of Plains (2018)

Auch auf Sketches Of Plains, der zweiten Veröffentlichung der Ein-Mann-MenschMaschine Schweben, wird alles daran gesetzt dem Künstlernamen auf musikalischer Ebene möglichst gerecht zu werden. Mit Erfolg, darf man dazu sagen. Geschwebt wird z.B. über die Greina-Hochebene, über das Huib-PlateuAnahuac Valley, über Kraterlandschaften, Kältesteppen und vermutlich auch über die Insel Famosa des Gemüse-Archipels. Dabei bedient man sich lediglich diverser Retro-Synth-Klänge um dem inneren Auge die Vogelperspektive vorzugaukeln und den Hörer auf die Reise zu schicken.  Weiterlesen

Review: Melt Downer – Alter The Stunt (2018)

Allem Anschein nach haben Melt Downer aus Wien bei der Benennung ihrer aktuellen LP Alter The Stunt  vergessen ein Ausrufezeichen zu setzen: ALTER! Und damit könnte man es schon fast dabei belassen um die Begeisterung um diese Band auf den Punkt zu bringen. So einfach geht es dann aber doch nicht… immerhin will man ja (auch den eigenen) Ansprüchen gerecht werden, weshalb es sogleich gewohnt ins Detail geht: Weiterlesen

Review: Zement – Klinker (2018)

artwork: Phillipp Dittmar

Zement aus Würzburg melden sich mit ihrem zweiten Album Klinker zurück und mischen ihren feingemahlenen, instrumentalen Baustoff auch diesmal aus Schüttgütern wie Krautrock, Elektronik und Psychedelica zusammen. Auch die neue Scheibe hält fünf ausufernde Trips bereit, die allesamt kryptische Titel wie C3S oder C3A tragen, die man sich wiederum bei verschiedensten Phasen von Zementklinkern  entliehen hat. Weiterlesen

Review: Pretty Lightning – The Rhythm Of Ooze (2017)

So ein bisschen hat man sie ja allmählich satt, diese nicht enden wollende Retro-Rock-Welle… Leider stellt die mittlerweile von Trittbrettfahren überschwemmte Szene nämlich die Innovation gerne mal hinten an und langweilt durch un-inspiriertes Wiederkauen altgedienter Schablonen. Anders das Duo Pretty Lightning aus Saarbrücken, das auf seinem nunmehr dritten Werk The Rhythm Of Ooze durch Ideenreichtum und Eigenständigkeit zu glänzen weiß.

. Weiterlesen