Review: Entropy – Liminal (2020)

Mit dem EntropySigning hat CrazySane mal wieder Geschmack bewiesen und mit deren Debüt Liminal für August schon ein echtes Highlight in der Hinterhand, das Fans von Bands wie Failure, Jawbox, Sunny Day Real Estate oder der frühen Foo Fighters mehr als glücklich machen wird. Alternative Rock mit Emo– und Shoegaze Anleihen der unpeinlichen Sorte also, der einen irgendwie vollkommen überrascht. Am meisten wohl die Band selbst.
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Review: Light Screamer – Reap (2020)

artwork: Win Wallace

Everyone’s replaceable… die Frontstimme einer Band ist allerdings immer eine heikle Angelegenheit. Light Screamer aus dem schwedischen Örebro sahen sich erst kürzlich dazu gezwungen diese schwierige Herausforderung zu meistern. Statt nach Ersatz für den geschiedenen Gitarristen und Sänger Tobias Eriksson zu suchen entschloss man sich allerdings kurzerhand dazu aus der Not eine Tugend zu machen und sich vom Quartett zum Trio zu minimieren.
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Review: Heavy Harvest – Iron Lung (2020)

Monatelang schon musste das Zweitwerk der in Basel ansässigen Heavy Harvest ein tristes Dasein in meinem schon etwas angestaubten To-Do-Stapel fristen. Schon mit dem Einfaden der Gitarren des Intros dämmerte mir dann aber, was mit dem Einsatz von Scream schlagartig Gewissheit werden sollte: Das lange Abgammeln auf dem Schreibtisch geschah absolut zu Unrecht, denn Iron Lung R.O.C.K.T. mehr als amtlich.
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Review: Smokey Brights – I Love You But Damn (2020)

artwork: Jake Hanson, Travis Trautt

Zum nunmehr dritten mal schon schnürt das um das Frontehepaar Devlin konzipierte Quartett Smokey Brights aus Seattle seinen nicht gerade zeit-genössischen Fleetwood Mac-Rock-Mix zu einem Studioalbum zusammen. Mehr noch als die Vorgänger lässt I Love You But Damn immer wieder Americana-Anleihen vom Stapel und schielt nicht nur einmal Richtung Stadion, wodurch man sich prompt und unweigerlich auf Papas Autorücksitz wähnt.
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MTV zeigt Classics!

Wer von uns hat nicht schon Stunden bei der Suche nach Fernsehprogrammen längst vergangener Tage versenkt? Eben… JEDER kennt den Pain! Ich für meinen Teil schlepp zum Beispiel seit Jahren bruchstückhafte Erinnerungen an die letzte große MTV-Ära mit mir rum, die sich zwar in vielen Fällen easy per YouTube auffrischen lassen, aber eben nicht immer. Vor allem bei (vermeintlich) kurzlebigen Shows wie beispielsweise Punk’d oder Homewrecker hab ich mir mehr als einmal nen Ast gesucht und wurde entweder gar nicht fündig oder konnte den Kram allenfalls in bescheidener Qualität sichten.  Weiterlesen

Never Forget – der 90er Podcast!

Fabian Soethof und Stephan Rehm Rozanes (Beide Redakteure beim Musikexpress) haben einen Podcast ins Leben gerufen, der sich unserem Lieblingsjahrzehnt widmet.  Dabei knöpft (den Einstieg mit Journalist+Autor Joachim Hentschel mal ausgeklammert) sich jede der Episoden jeweils ein charakteristisches 90er-Musikgenre vor und lässt dazu auch immer passende Protagonisten aus der Zeit zu Wort kommen. So far: Weiterlesen

Hörenswertes der letzten Wochen!

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Review: Dispeller – YT/OEM [Single] (2020)

artwork: Katharina Schostag

Der Titel YT/OEM mag auf den ersten Blick etwas kryptisch wirken ist es tatsächlich aber nicht, wenn man gecheckt hat, dass es sich dabei um die Kürzel für Your Tower und Open Eyes / Open Mind (Guano Apes, anyone?) handelt. Das wiederum sind die Titel der beiden neuen Songs, die die hessischen Hardcore-Jungspunde von Dispeller kürzlich als Doppelsingle in Eigenregie veröffentlicht haben. Die kommen ohne Umschweife auf den Punkt und gehen gut nach vorne.  Weiterlesen

Billy Howerdel schaut 20 Jahre zurück!

Und zwar auf das A Perfect Circle-Debüt Mer De Noms von 2000. Dass die Scheibe meiner Meinung nach Pflichtlektüre ist, hab ich ja schon zu Beginn des Jahres mal erwähnt. Dementsprechend super finde ich natürlich dieses aktuelle Interview mit dem Revolver, das ein paar interessante Einblicke in die Zeit zur Entstehung der Platte gibt:

A Perfect Circle’s Billy Howerdel looks back on 20 years of ‘Mer de Noms,’ the band’s record-setting debut

A Perfect Circle's Billy Howerdel looks back on 20 years of ‘Mer de Noms,’ the band’s record-setting debut

Gepostet von REVOLVER Magazine am Freitag, 22. Mai 2020

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Falls es wer noch nicht kennt:

Review: Pleil – Die Spur des Kalenders (2020)

Schocktherapie oder High Energy? Gute Frage… irgendwie beides nicht so wirklich aber trotzdem sympathisch, was der deutsche Singer/Songwriter Pleil auf seiner aktuellen VÖ Die Spur des Kalenders treibt. Da werden Kalenderweisheiten, Phrasen, Alltagsformulierungen und kleine Episoden mit DIY-Haltung und Melodien der Marke Hamburger Schule + Brit-Pop verwoben. Außerdem gibt es Fuzz und Anglizismen. Offener Kanal International sozusagen.  Weiterlesen