Review: Mike Edel – En Masse (2020)

En Masse has expanded my artistic capacities“ – Der Kanadier Mike Edel wollte mit seiner vierten Scheibe primär eingefahrene Mechanismen im Songwriting renovieren. Das Zauberwort dazu heißt Kollaboration. Mit wem nun ganz genau zusammengearbeitet wurde, lässt der Pressetext zwar offen, sicher aber ist, dass u.a. Marcus Paquin (The National, Arcade Fire) & Andy Park (The Head And The Heart) an den Reglern saßen.
. Weiterlesen

Review: Wired Shut – Demo [EP] (2020)

Bei Wired Shut handelt es sich um ein taufrisches Hardcore/Punk-Gelöt aus Portland/Oregon, bei dem sich Mitglieder von Slapshot, Hoods und Sinking Ships austoben. Seit Ende Mai gibt es die erste Demo zu hören, die drei Songs umfasst und mit Nick Fitt in den Strange Pain Studios eingezimmert wurde. Musikalisch betritt man freilich kein Neuland, sondern fischt auch unter dem neuen Namen in den Gewässern der Haupt- und Ex-Bands. Das aber souverän! Weiterlesen

Heiß & fettig!

Die Zeiten bleiben für uns alle Trist… wie schön, dass zumindest die Veröffentlichungsflut an neuer Musik nicht abebbt! Hier ein paar Sachen aus der jüngsten Vergangenheit, die bei mir so hängengeblieben sind:

Weiterlesen

Review: Wolf & Moon – Follow The Signs (2020)

Your visions are cinema – your mind is a labyrinth – Nach der Juanita Stein-Scheibe ist mit Wolf & Moon gleich das nächste spirituelle Road-Trip-Indie-Folk-Gelöt auf dem Schreibtisch gelandet. Und auch hier stimmt die Rezeptur aus  Authentizität, MoodCraft und bittersüßer Atmosphäre so dass das Konzept voll aufgeht. Unter der Obhut von Produzent John Andersson ist den niederländischen Turteltauben mit Follow The Signs ein wunderschönes Stück Musik gelungen. Weiterlesen

Review: Heavy Heavy – Wait Where’s My… Oh There It Is [EP] (2020)

Heavy Heavy hatten wie derzeit so viele andere Künstler das große ‚Vergnügen‘ ihre Aufnahmen während der andauernden Pandemie realisieren zu müssen was, wenn man das nicht selbst per Homerecording stemmen kann oder gute Connections zur Hand hat, ein schwieriges Unterfangen sein kann. Oder um es mit den Worten der Band zu sagen: This record is approximately 6% studio, 19% living room and 85% Whatsapp. You’re welcome Zuckerbeg. You know all our secrets now. 

Weiterlesen

Review: Send Medicine – Second Biggest Fan/High In The Rain [Single] (2020)

In die Gesellschaft von Tame ImpalaThe Brian Jonestown Massacre oder den Smashing Pumpkins will der Pressetext die beiden Stücke dieser Doppelsingle rücken… kommt allerdings nur bedingt hin. Egal… Send Medicine aus Los Angeles haben es auf Second Biggest Fan/High In The Rain eigentlich auch gar nicht nötig groß verglichen zu werden, sondern surfen auch so souverän hippiesk durch psychedelische Welten.

Weiterlesen

Review: Juanita Stein – Snapshot (2020)

Zugegeben: Singer/Songwriter haben bei mir nicht immer einen leichten Stand. Schon gar nicht, wenn einem immer wieder die gleiche Road-Trip-Mentalität ungeniert wie bedeutungsschwanger aufs Brot geschmiert wird. ABER once in a while geht das auch anders und das Konzept auf. Die Australierin Juanita Stein ist ein sehr gutes Beispiel für so eine goldene Ausnahme. Das erste Zauberwort heißt: Authentizität – das zweite Atmosphäre.

Weiterlesen

V🎃LLBEDIENUNG!

It’s that time of the year again… und du weißt was das heißt: COUCHMARATHON! Weiterlesen

Review: Alienate! – …they said „no future“ (2020)

DIY or die… Alienate! aus Münster machen’s für die Sache und schrammeln sich jugendlich und ungestüm einmal quer durch die gängigen Musiksparten des linken Sektors. Unterm Strich ist das, was das Trio da unter der Obhut von Fabian Schulz im Bremer Sunsetter Studio zusammengeschustert hat grob Street-Punk mit starkem Hardcore-Einschlag. Gang Shouts, weitestgehend unverständliches Gegröle (mal deutsch, mal englisch) und polternde Drums en masse – aber eben nicht für die Masse. Weiterlesen

Review: Kitty Solaris – Sunglasses (2020)

Tatsächlich ist der Überhit von Corey Hart mit die erste Assoziation, die mir beim Schlagwort Sunglasses in den Sinn kommt. Und sure enough befindet sich ein Cover der besagten Nummer auf dem gleichnamigen Album der Berlinerin Kitty Solaris, womit gleichzeitig auch die musikalische Marschrichtung der nunmehr sechsten Platte abgesteckt ist: elektronisch aufgepeppte Schummerdisco für Zwischendurch.
. Weiterlesen