Review: Pretty Lightning – The Rhythm Of Ooze (2017)

So ein bisschen hat man sie ja allmählich satt, diese nicht enden wollende Retro-Rock-Welle… Leider stellt die mittlerweile von Trittbrettfahren überschwemmte Szene nämlich die Innovation gerne mal hinten an und langweilt durch un-inspiriertes Wiederkauen altgedienter Schablonen. Anders das Duo Pretty Lightning aus Saarbrücken, das auf seinem nunmehr dritten Werk The Rhythm Of Ooze durch Ideenreichtum und Eigenständigkeit zu glänzen weiß.

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YO! SAM TV RAPS!

Erinnert sich noch jemand an Samsemilia’s Pott Cast? Das war der unterhaltsame aber nicht sonderlich langlebige Podcast von Samy Deluxe, der gerade mal sechs Episoden abgeworfen hat. Weiterlesen

Review: Echolot – Volva (2017)

Auch auf ihrem Zweitwerk haben sich Echolot der Art von Rock-Musik verschrieben, die Atmosphäre stets über griffige Songstrukturen stellt. Ergo erwarten den geneigten Hörer auf Volva vier ausufernde Tracks mit Jam-Charakter. Im gemäßigten Tempobereich gleitet das Trio aus Basel über weite Strecken instrumental im Spannungsfeld zwischen Pink Floyd, Hawkwind und Black Sabbath durch psychedelische Klanglangschaften. Weiterlesen

Review: Zikade – Wortstörungsfindungen (2017)

Nennt ihn Parasit, er hört eh nicht richtig hin. Ansonsten hätte die Ein-Mann-Band Zikade sich auf Album Nummer vier wohl dem Mainstream geöffnet. Stattdessen fallen auch die Wortstörungsfindungen zu großen Teilen eigensinnig bis sperrig aus. Gut so! Etwas sanfter noch als auf dem Vorgänger platzieren sich die gewohnt eigenartig verschrobenen Texte inmitten von Reverb-umschleierten Gitarren und spärlicher Elektronik nebst allerhand Sample-Versatzstücken. Weiterlesen

Review: The Lumes – Envy [EP] (2017)

artwork by G. Quitz, A. Gouwen,F. Bremer.

Lauscht man der wahlweise in Feedback oder Distortion verpackten Melancholie von Envy, wird man das Gefühl nicht los, dass da irgendwas im Innern von The Lumes ganz mächtig gekratzt haben muss. Nun ist es raus und klingt nach Weltschmerz, Verzweiflung und Resignation. Emo also im wahrsten Sinne des Wortes, der zwar eher nach Garage und Grunge klingt, dafür aber glaubwürdiger als bei vielen Genre-Kollegen daherkommt.

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Der The Last House On The Left ist cruel (XXXisql096)

Rache ist süß… oder wie soll man sich das Gemetzel sonst erklären, das das Elternpaar in diesem Horrorfilm von 2009 über den Peiniger ihrer Tochter hereinbrechen lässt?

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Der The Sixth Sense ist cruel (XXXisql095)

Bad Boy Bruce Willis als einfühlsamer Kinderpsychologe und Haley Joel Osment in der Rolle seines Lebens: Cole Sear – Ein Kind, das von sich behauptet tote Menschen sehen zu können.

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Der Ginger Snaps ist cruel (XXXisql093)

Ginger Snaps ist ein kanadischer Horrorfilm aus dem Jahr 2000. Moment… Ginger? Kanada? 2000? Diese Kombi klingt gruselig und das kommt nicht von ungefähr…

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