Review: Mc Rene – Irgendwas Stimmt (2021)

artwork: Bioniq

Irgendwas Stimmt bei MC Rene. Und soviel gleich vorweg: es ist schon mal nicht das aus der Zeit gefallene Artwork. Der Inhalt stimmt dafür dann umso mehr und schafft, was dem Platten-Cover abgeht: Oldschool-Vibes schmackhaft und frisch aufzutischen, ohne einen faden Nachgeschmack zu hinterlassen. Statt der suggerierten bleichen Rückwärtsgewandtheit ist die neue Scheibe nämlich geradezu farbenfroh und tendiert eher Richtung zeitlos.
. Weiterlesen

Review: Slow Corpse – Bite Your Tongue (2021)

Slow Corpse aus Ashland/Oregon wurde hier schon zum Jahresende hin mehrfach der Hof gemacht. Die Lead-Single Wasted ist aber auch einfach zu gut. Mittlerweile ist die zugehörige Platte Bite Your Tongue draußen und verfestigt den Eindruck, dass es sich bei Mitchell Winters und Brenton Clarke um zwei sehr talentierte Kerlchen mit einem guten Gespür für Catchy Moments und Ästhetik handelt – wenn man das dürftige Artwork der Platte mal außen vor lässt… Weiterlesen

Review: Melt Downer – III (2021)

Die Psych-Pop-Momente, die den Vorgänger Alter The Stunt noch großflächig dominiert haben, muss man auf III mit der Lupe suchen und wird kaum fündig. Geblieben sind Garage, Glitch und Fuzz. Sprich: Noise Rock regiert die neue Melt Downer. Angenehm aggressiv, bewusst sperrig und gekonnt übersteuert rollt das österreichische Trio galant den versifften 90er Teppich aus und zollt damit einmal mehr dem Slackertum Tribut.
. Weiterlesen

Neues für Ohr und Auge!

Frohes Neues… Auch wenn 2021 uns alle wieder hart auf die Probe stellen wird, gibt es immerhin schon ein paar musikalische und visuelle Schmuckstücke! Nachfolgend ein paar ausgewählte Perlen des noch jungen Jahres: Weiterlesen

2020 • Яückblick!

Ja, dieses Jahr hat den Vogel in jeglicher Hinsicht abgeschossen und man kann sich sicher sein, dass es uns allen als unveЯgesslich in Erinnerung bleiben wird. Wenigstens hat es in musikalischer Hinsicht nicht komplett gesucked… Es folgt ein kleines subjektives Resümee der persönlichen Highlights. 7 Jahre Blog ergibt 7er Kategorien: Weiterlesen

Hitverdächtiges zum Jahresende!

Wer hätte das gedacht? Kurz vor Schluss hagelt es nochmal einige Smasher. Mein lieber Scholli… Weiterlesen

Review: Mike Edel – En Masse (2020)

En Masse has expanded my artistic capacities“ – Der Kanadier Mike Edel wollte mit seiner vierten Scheibe primär eingefahrene Mechanismen im Songwriting renovieren. Das Zauberwort dazu heißt Kollaboration. Mit wem nun ganz genau zusammengearbeitet wurde, lässt der Pressetext zwar offen, sicher aber ist, dass u.a. Marcus Paquin (The National, Arcade Fire) & Andy Park (The Head And The Heart) an den Reglern saßen.
. Weiterlesen

Review: Wired Shut – Demo [EP] (2020)

Bei Wired Shut handelt es sich um ein taufrisches Hardcore/Punk-Gelöt aus Portland/Oregon, bei dem sich Mitglieder von Slapshot, Hoods und Sinking Ships austoben. Seit Ende Mai gibt es die erste Demo zu hören, die drei Songs umfasst und mit Nick Fitt in den Strange Pain Studios eingezimmert wurde. Musikalisch betritt man freilich kein Neuland, sondern fischt auch unter dem neuen Namen in den Gewässern der Haupt- und Ex-Bands. Das aber souverän! Weiterlesen

Heiß & fettig!

Die Zeiten bleiben für uns alle Trist… wie schön, dass zumindest die Veröffentlichungsflut an neuer Musik nicht abebbt! Hier ein paar Sachen aus der jüngsten Vergangenheit, die bei mir so hängengeblieben sind:

Weiterlesen

Review: Wolf & Moon – Follow The Signs (2020)

Your visions are cinema – your mind is a labyrinth – Nach der Juanita Stein-Scheibe ist mit Wolf & Moon gleich das nächste spirituelle Road-Trip-Indie-Folk-Gelöt auf dem Schreibtisch gelandet. Und auch hier stimmt die Rezeptur aus  Authentizität, MoodCraft und bittersüßer Atmosphäre so dass das Konzept voll aufgeht. Unter der Obhut von Produzent John Andersson ist den niederländischen Turteltauben mit Follow The Signs ein wunderschönes Stück Musik gelungen. Weiterlesen