Review: Kitty Solaris – Sunglasses (2020)

Tatsächlich ist der Überhit von Corey Hart mit die erste Assoziation, die mir beim Schlagwort Sunglasses in den Sinn kommt. Und sure enough befindet sich ein Cover der besagten Nummer auf dem gleichnamigen Album der Berlinerin Kitty Solaris, womit gleichzeitig auch die musikalische Marschrichtung der nunmehr sechsten Platte abgesteckt ist: elektronisch aufgepeppte Schummerdisco für Zwischendurch.
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Der Mann mit den Bacon-Beinen ist cool (XXXisql114)

 „Und, was hast du dir gewünscht?“

„Beine aus feinstem Speck!“

„Cool… Einfach nur cool!“

„Und vor allen Dingen köstlich!“

„Dürfte ich einmal kosten? Ich zahle gut!“

„Läuft!“

„Das Angebot?“

„Nein, der Bacon! BaconBeine, du verstehst? Hahaha! Haha!“

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Hot Stuff!

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Review: AUA – I Don’t Want It Darker (2020)

Wer schon immer wissen wollte, wie die Schnittstelle aus Radiohead, Pink Floyd, CaribouJohn Carpenter– und weirden RetroGame-Soundscapes klingt: This is your jam, denn der LoFi-Krautrock auf I Don’t Want It Darker is all that! Spacig bis spooky und durchweg atmosphärisch macht der gelungene (Welt-)RaumMix vor allem am Regentag unterm Kopfhörer Spaß. Der Herbst kann kommen! Weiterlesen

Review: Slego – Slegocide [EP] (2020)

Slego sind ein taufrisches Duo aus der Ecke Rimini, dessen erstem Gig ich kürzlich unter ganz besonderen Umständen beiwohnen durfte. Dass nicht jeder so ein Glückspilz wie ich sein kann ist aber nicht zuletzt deshalb halb (halb²) so wild, weil es den vertrackten Desertrock der DrumsGitarreDoppelvocalKombi auch auf bandcamp gibt… und das sogar schon seit März, wie ich eben feststellen musste.
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Neue chice Tunes!


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Review: Entropy – Liminal (2020)

Mit dem EntropySigning hat CrazySane mal wieder Geschmack bewiesen und mit deren Debüt Liminal für August schon ein echtes Highlight in der Hinterhand, das Fans von Bands wie Failure, Jawbox, Sunny Day Real Estate oder der frühen Foo Fighters mehr als glücklich machen wird. Alternative Rock mit Emo– und Shoegaze Anleihen der unpeinlichen Sorte also, der einen irgendwie vollkommen überrascht. Am meisten wohl die Band selbst.
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Review: Light Screamer – Reap (2020)

artwork: Win Wallace

Everyone’s replaceable… die Frontstimme einer Band ist allerdings immer eine heikle Angelegenheit. Light Screamer aus dem schwedischen Örebro sahen sich erst kürzlich dazu gezwungen diese schwierige Herausforderung zu meistern. Statt nach Ersatz für den geschiedenen Gitarristen und Sänger Tobias Eriksson zu suchen entschloss man sich allerdings kurzerhand dazu aus der Not eine Tugend zu machen und sich vom Quartett zum Trio zu minimieren.
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Review: Heavy Harvest – Iron Lung (2020)

Monatelang schon musste das Zweitwerk der in Basel ansässigen Heavy Harvest ein tristes Dasein in meinem schon etwas angestaubten To-Do-Stapel fristen. Schon mit dem Einfaden der Gitarren des Intros dämmerte mir dann aber, was mit dem Einsatz von Scream schlagartig Gewissheit werden sollte: Das lange Abgammeln auf dem Schreibtisch geschah absolut zu Unrecht, denn Iron Lung R.O.C.K.T. mehr als amtlich.
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Review: Smokey Brights – I Love You But Damn (2020)

artwork: Jake Hanson, Travis Trautt

Zum nunmehr dritten mal schon schnürt das um das Frontehepaar Devlin konzipierte Quartett Smokey Brights aus Seattle seinen nicht gerade zeit-genössischen Fleetwood Mac-Rock-Mix zu einem Studioalbum zusammen. Mehr noch als die Vorgänger lässt I Love You But Damn immer wieder Americana-Anleihen vom Stapel und schielt nicht nur einmal Richtung Stadion, wodurch man sich prompt und unweigerlich auf Papas Autorücksitz wähnt.
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