Review: Melt Downer – III (2021)

Die Psych-Pop-Momente, die den Vorgänger Alter The Stunt noch großflächig dominiert haben, muss man auf III mit der Lupe suchen und wird kaum fündig. Geblieben sind Garage, Glitch und Fuzz. Sprich: Noise Rock regiert die neue Melt Downer. Angenehm aggressiv, bewusst sperrig und gekonnt übersteuert rollt das österreichische Trio galant den versifften 90er Teppich aus und zollt damit einmal mehr dem Slackertum Tribut.
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Neues für Ohr und Auge!

Frohes Neues… Auch wenn 2021 uns alle wieder hart auf die Probe stellen wird, gibt es immerhin schon ein paar musikalische und visuelle Schmuckstücke! Nachfolgend ein paar ausgewählte Perlen des noch jungen Jahres: Weiterlesen

2020 • Яückblick!

Ja, dieses Jahr hat den Vogel in jeglicher Hinsicht abgeschossen und man kann sich sicher sein, dass es uns allen als unveЯgesslich in Erinnerung bleiben wird. Wenigstens hat es in musikalischer Hinsicht nicht komplett gesucked… Es folgt ein kleines subjektives Resümee der persönlichen Highlights. 7 Jahre Blog ergibt 7er Kategorien: Weiterlesen

Hitverdächtiges zum Jahresende!

Wer hätte das gedacht? Kurz vor Schluss hagelt es nochmal einige Smasher. Mein lieber Scholli… Weiterlesen

Review: Mike Edel – En Masse (2020)

En Masse has expanded my artistic capacities“ – Der Kanadier Mike Edel wollte mit seiner vierten Scheibe primär eingefahrene Mechanismen im Songwriting renovieren. Das Zauberwort dazu heißt Kollaboration. Mit wem nun ganz genau zusammengearbeitet wurde, lässt der Pressetext zwar offen, sicher aber ist, dass u.a. Marcus Paquin (The National, Arcade Fire) & Andy Park (The Head And The Heart) an den Reglern saßen.
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Review: Wired Shut – Demo [EP] (2020)

Bei Wired Shut handelt es sich um ein taufrisches Hardcore/Punk-Gelöt aus Portland/Oregon, bei dem sich Mitglieder von Slapshot, Hoods und Sinking Ships austoben. Seit Ende Mai gibt es die erste Demo zu hören, die drei Songs umfasst und mit Nick Fitt in den Strange Pain Studios eingezimmert wurde. Musikalisch betritt man freilich kein Neuland, sondern fischt auch unter dem neuen Namen in den Gewässern der Haupt- und Ex-Bands. Das aber souverän! Weiterlesen

Heiß & fettig!

Die Zeiten bleiben für uns alle Trist… wie schön, dass zumindest die Veröffentlichungsflut an neuer Musik nicht abebbt! Hier ein paar Sachen aus der jüngsten Vergangenheit, die bei mir so hängengeblieben sind:

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Review: Wolf & Moon – Follow The Signs (2020)

Your visions are cinema – your mind is a labyrinth – Nach der Juanita Stein-Scheibe ist mit Wolf & Moon gleich das nächste spirituelle Road-Trip-Indie-Folk-Gelöt auf dem Schreibtisch gelandet. Und auch hier stimmt die Rezeptur aus  Authentizität, MoodCraft und bittersüßer Atmosphäre so dass das Konzept voll aufgeht. Unter der Obhut von Produzent John Andersson ist den niederländischen Turteltauben mit Follow The Signs ein wunderschönes Stück Musik gelungen. Weiterlesen

Review: Heavy Heavy – Wait Where’s My… Oh There It Is [EP] (2020)

Heavy Heavy hatten wie derzeit so viele andere Künstler das große ‚Vergnügen‘ ihre Aufnahmen während der andauernden Pandemie realisieren zu müssen was, wenn man das nicht selbst per Homerecording stemmen kann oder gute Connections zur Hand hat, ein schwieriges Unterfangen sein kann. Oder um es mit den Worten der Band zu sagen: This record is approximately 6% studio, 19% living room and 85% Whatsapp. You’re welcome Zuckerbeg. You know all our secrets now. 

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Review: Send Medicine – Second Biggest Fan/High In The Rain [Single] (2020)

In die Gesellschaft von Tame ImpalaThe Brian Jonestown Massacre oder den Smashing Pumpkins will der Pressetext die beiden Stücke dieser Doppelsingle rücken… kommt allerdings nur bedingt hin. Egal… Send Medicine aus Los Angeles haben es auf Second Biggest Fan/High In The Rain eigentlich auch gar nicht nötig groß verglichen zu werden, sondern surfen auch so souverän hippiesk durch psychedelische Welten.

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