Review: The Death Set – How To Tune A Parrot (2021)

Ist es sträflich The Death Set nicht schon in ihrer ersten Schaffens-phase von  2005-2011 auf dem Schirm gehabt zu haben? Der neuen Scheibe How To Tune A Parrot nach zu urteilen: JA! Ich kannte das zum Duo geschrumpfte Trio aus Sydney/Brooklyn bis vor Kurzem tatsächlich nicht und stelle mir durchaus die berechtigte Frage: Warum? Das kürzlich erschienene Viertwerk schiebt nämlich ungemein angenehm zwischen Elektronik, Noise und Punk. Weiterlesen

SHIVER!

Wieder mal Ebbe hier, I know… Aber man kommt zu nix. Bleibt auch noch nen Monat so. Abgesehen davon, dass seit geraumer Zeit so spannende Beschäftigungen wie Unkraut (was ist das überhaupt?) jäten in mein Leben getreten sind, hat z.B. auch die neue Maffai-Scheibe viel Aufmerksamkeit verlangt. Die ist jetzt via Kidnap Music/Cargo Records raus, heißt Shiver und will entdeckt werden. Gibt es nicht nur digital, sondern auch als CD oder pinke 180g LP im Gatefold. Wahlweise mit Bonus-7inch. Weiterlesen

Neues Futter!

Hier wieder mal ein buntes Bündel an Neuerscheinungen der letzten zwei Monate, die bei mir so hängengeblieben sind. Weiterlesen

Review: Part Chimp – Drool (2021)

Die Londoner Noise-Rock-Institution Part Chimp fährt mit ihrem aktuellen Dreher ein ziemliches Brett. Der Fokus liegt ganz klar auf simplen aber effektiven Riffs. Durch den Übereinsatz an Fuzz-verklatschten Saiteninstrumenten (hier ackern sich nicht nur zwei Gitarristen, sondern zusätzlich auch zwei Basser ab) fällt Drool besonders dringlich aus. Alles auf Anschlag und die nölenden Vocals garnieren das Sludge/Stoner/Doom-Geschoss mit einer Prise Grunge. Hello 90s! Weiterlesen

Review: N.W.77 / HCG / D.F.C. / Life In Grave – Play Fast Ride Easy [4-Way-Split-Tape] (2021)

Unerwartet hab ich kürzlich dieses Tape aus dem Briefkasten gefischt, dessen Cover (wie unschwer zu erkennen) von einem Crypt-Keeper auf einem Fahrrad geziert wird. Misfits-Tattoo und Streetpunk-Klamotten inklusive. Das schaut einerseits reichlich albern aus, lässt andererseits aber auch auf der Stelle ein wonniges Oldschool-Feeling aufkommen und unweigerlich an Anthrax, Body Count oder  Suicidal Tendencies denken. Folgerichtig ist das Tape randvoll mit Thrash- und Hardcore-Gebolze, das einen sofort zurück in die 80er wirft. Vier Bands aus Brasilien hat Seven Oaks Records in Zusammenarbeit mit Audio Epidemic Records für dieses Release zusammengetrommelt und das Paket Play Fast Ride Easy getauft. Weiterlesen

Review: ZAHN – s/t (2021)

Artwork: Fabian Bremer

Einmal mehr steht ein Treffer von CrazySane in den Startlöchern. Diesmal legt Label-Inhaber Chris Breuer selbst Hand (am Bass) an und hat nicht nur seinen Heads.- Kollegen Nic Stockmann am Schlagzeug, sondern auch Felix Gebhard an der Gitarre im Schlepptau. Letzterer ist wiederum aktuell auch Keyboarder bei Einstürzende Neubauten. Zusammen ist man nun das instrumentale Trio ZAHN, dessen selbstbetiteltes Debüt aufhorchen lässt.
. Weiterlesen

Review: Babylon Zoo – The Boy With The X-Ray Eyes (1996)

Heute widmen wir uns mal wieder einem Evergreen, den sicher nicht alle auf dem Schirm haben dürften. Und ja: Die Qualität dieses Albums zu verklickern, ist beim Anblick des Covers sicher kein leichter Job. Dass der Zahn der Zeit darüber hinaus auch gewaltig am Produktions-Value der Scheibe genagt hat, macht die Sache nicht unbedingt leichter. ABER: Das ausgefuchste Songwriting auf dem Babylon Zoo – Debüt spricht definitiv für sich und kann auch 2021 noch punkten. Weiterlesen

Neue Treats!

Hier mal wieder einige Perlen der letzten Wochen auf einen Schlag: Weiterlesen

Review: Zement – Rohstoff (2021)

Is this mine, is this yours? – Zement starten ihr drittes reguläres Album mit einem ausufernden Sprachsamplemantra, das sich einige Durchläufe gönnt. Soweit so Zement. Denn: Klangliche Repetition ist bei diesem Duo wie man weiß Programm. Ergo wird auch auf Rohstoff wiederholt und geschichtet was das Zeug hält. Dennoch: Meditativer und zwingender als hier klangen die Würzburger noch nie. Und: Auch in Sachen Produktion wurde an Qualität zugelegt. Weiterlesen

Review: Hot Knives – Making Love To Make Music To Make Love To [EP] (2021)

Geschlagene sechs Minuten lässt einen die neue Hot Knives-EP warten ehe die Vocals einsetzen und einem die Frage abgenommen wird, ob man diese Psych-Rock-Mische nun mag oder nicht. Für meinen Geschmack kassieren die New Yorker mit Making Love To Make Music To Make Love To ein klares YES für Hendrix– und Sabbath-Zitate bis zum Abwinken, ein verträgliches Maß an Jam-Atmo und die vernünftige Dosierung an Retro-Gimmicks. Weiterlesen