Review: das bisschen Totschlag – NO RISIKO (2022)

Was ist real und was ist fake? Diese Frage gewinnt im digitalen Zeitalter zunehmend an Brisanz und ist das große zentrale Thema der Hamburger Formation das bisschen Totschlag. Folglich ziehen sich die daraus resultierenden Gedankengänge einmal komplett durch NO RISIKO – textlich wie akustisch wie visuell. Letzteres wird im Video zur ersten Vorabsingle CLOUD’S ON FIRE besonders gelungen unter Beweis gestellt.
.
. Weiterlesen

Review: Stations – Livewire [EP] (2021)

artwork: Rebel Kid

Und gleich nochmal Hardcore. Zusammen mit dem Last-Gasp-Tape ist kürzlich auch die neue EP von Stations aus Dresden ins Haus geflattert. Das dritte Release der fünfköpfigen Band macht keinen Hehl aus seinen Wurzeln und gibt neben vier Eigenkompositionen einen Cover-track von The First Step zum Besten, der einem gleich bei der stilistischen Einordnung hilft. Der musikalische Rahmen in dem sich Livewire bewegt ist damit also grob klar. Nice aber, dass die eigenen Stücke locker mit dem Cover mithalten. Weiterlesen

Review: Last Gap – The Storied Weight Of It All (2021)

artwork: Jon Mayo

Head full of fireworks heart full of gas – Last Gap aus Cleveland, Ohio legen mit The Storied Weight Of It All ihren ersten Longplayer vor, dessen zehn Stücke Genre-konform (Hardcore that is) in etwa 16 Minuten durch sind. Dabei trägt die erhöhte Geschwindigkeit der einzelnen Tracks erheblich zur kurzen Spieldauer dieser VÖ bei, welche wiederum angenehm kurzweilig ausfällt. Erfreulich ist auch, wie einfach sich der Zugang zur Platte gestaltet.
. Weiterlesen

Review: AUA – The Damaged Organ (2022)

Gerade mal 1,5 Jahre ist es her, dass AUA aus Leipzig ihr fabelhaftes Debüt I Don’t Want It Darker aus der Taufe gehoben haben. Jetzt steht bereits der Zweitwurf The Damaged Organ in den Startlöchern und beweist, dass hier echte Könner am Werk sind und der Vorgänger keinesfalls ein Zufallstreffer war. Schon der erste Blick auf das abermals abgefahrene Artwork lässt erkennen, dass das Duo eine stringent stimmige Linie zu fahren weiß. Progression ist dennoch klar erkennbar.

Weiterlesen

JahЯesЯückblick 🌹 2021!


.
Yau… da sind wir also schon wieder am Ende angekommen. Auch 2021 war milde gesagt unbeschЯeiblich und dürfte wohl den wenigsten als Lieblingsjahr in Erinnerung bleiben. Ich für meinen Teil bin froh sagen zu können, trotzdem das Beste draus gemacht zu haben und darf 2021 für mich persönlich mindestens als erfahrungs- und lehrreich verbuchen. Hoffe euch ging es trotz der ganzen Grütze ähnlich! Der Blog hier kam wie immer zu kurz und außer ein paar Rezensionen und (immerhin liebevoll gepickten) Single-Vorstellungen war hier nicht gerade viel los… aber A: nix neues, B: who cares? und C: ist jetzt ja immer noch kurz Gelegenheit ein paar Spitzen hervorzuheben. Aus acht Jahren Blog ergeben sich Achter-Kategorien: Weiterlesen

Review: The Frankenstein Drag Queens From Planet 13 – Songs From The Recently Deceased (2000)

Eins vorweg: Songs From The Recently Deceased ist nicht die stärkste Scheibe der Frankenstein Drag Queens From Planet 13 – der Titel geht an den angepissteren Vorgänger Night Of The Living Drag Queens von 1998. ABER: Jedes Jahr im Oktober gibt es dann doch kein Vorbeikommen an dieser dritten LP der Drag Queens, die größtenteils das Tempo drosselt und den B-Movie-Grusel-Faktor noch einen Zacken mehr ins Spotlight rückt. Kurzum: The most-halloween-themed-record-ever! Imho… Weiterlesen

Geballte Ladung!


Yau… Es ist zeitlich echt brutal schwer geworden diesen Blog hier auch nur im Ansatz regelmäßig zu pflegen. Vor allem in so veröffentlichungsstarken Monaten wie den letzten, in denen man kaum hinterherkommen konnte sich die ganzen guten Sachen reinzuziehen, geschweige denn diese zu verschriftlichen und festzuhalten.

.

Halten wir uns also nicht unnötig mit den VÖs auf, an denen sowieso niemand vorbeikommen konnte wie z.B. dem ABBA-Comeback (braucht man das?) oder der neuen Turnstile-Platte (welche zu Recht des Todes abgehottet wird), sondern konzentrieren wir uns im Schnelldurchlauf auf die kleineren und größeren Geheimtipps aus den unterschiedlichsten Nischen.
Weiterlesen

Review: The Death Set – How To Tune A Parrot (2021)

Ist es sträflich The Death Set nicht schon in ihrer ersten Schaffens-phase von  2005-2011 auf dem Schirm gehabt zu haben? Der neuen Scheibe How To Tune A Parrot nach zu urteilen: JA! Ich kannte das zum Duo geschrumpfte Trio aus Sydney/Brooklyn bis vor Kurzem tatsächlich nicht und stelle mir durchaus die berechtigte Frage: Warum? Das kürzlich erschienene Viertwerk schiebt nämlich ungemein angenehm zwischen Elektronik, Noise und Punk. Weiterlesen