Review: AUA – The Damaged Organ (2022)

Gerade mal 1,5 Jahre ist es her, dass AUA aus Leipzig ihr fabelhaftes Debüt I Don’t Want It Darker aus der Taufe gehoben haben. Jetzt steht bereits der Zweitwurf The Damaged Organ in den Startlöchern und beweist, dass hier echte Könner am Werk sind und der Vorgänger keinesfalls ein Zufallstreffer war. Schon der erste Blick auf das abermals abgefahrene Artwork lässt erkennen, dass das Duo eine stringent stimmige Linie zu fahren weiß. Progression ist dennoch klar erkennbar.

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JahЯesЯückblick 🌹 2021!


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Yau… da sind wir also schon wieder am Ende angekommen. Auch 2021 war milde gesagt unbeschЯeiblich und dürfte wohl den wenigsten als Lieblingsjahr in Erinnerung bleiben. Ich für meinen Teil bin froh sagen zu können, trotzdem das Beste draus gemacht zu haben und darf 2021 für mich persönlich mindestens als erfahrungs- und lehrreich verbuchen. Hoffe euch ging es trotz der ganzen Grütze ähnlich! Der Blog hier kam wie immer zu kurz und außer ein paar Rezensionen und (immerhin liebevoll gepickten) Single-Vorstellungen war hier nicht gerade viel los… aber A: nix neues, B: who cares? und C: ist jetzt ja immer noch kurz Gelegenheit ein paar Spitzen hervorzuheben. Aus acht Jahren Blog ergeben sich Achter-Kategorien: Weiterlesen

Review: The Frankenstein Drag Queens From Planet 13 – Songs From The Recently Deceased (2000)

Eins vorweg: Songs From The Recently Deceased ist nicht die stärkste Scheibe der Frankenstein Drag Queens From Planet 13 – der Titel geht an den angepissteren Vorgänger Night Of The Living Drag Queens von 1998. ABER: Jedes Jahr im Oktober gibt es dann doch kein Vorbeikommen an dieser dritten LP der Drag Queens, die größtenteils das Tempo drosselt und den B-Movie-Grusel-Faktor noch einen Zacken mehr ins Spotlight rückt. Kurzum: The most-halloween-themed-record-ever! Imho… Weiterlesen

Geballte Ladung!


Yau… Es ist zeitlich echt brutal schwer geworden diesen Blog hier auch nur im Ansatz regelmäßig zu pflegen. Vor allem in so veröffentlichungsstarken Monaten wie den letzten, in denen man kaum hinterherkommen konnte sich die ganzen guten Sachen reinzuziehen, geschweige denn diese zu verschriftlichen und festzuhalten.

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Halten wir uns also nicht unnötig mit den VÖs auf, an denen sowieso niemand vorbeikommen konnte wie z.B. dem ABBA-Comeback (braucht man das?) oder der neuen Turnstile-Platte (welche zu Recht des Todes abgehottet wird), sondern konzentrieren wir uns im Schnelldurchlauf auf die kleineren und größeren Geheimtipps aus den unterschiedlichsten Nischen.
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Review: The Death Set – How To Tune A Parrot (2021)

Ist es sträflich The Death Set nicht schon in ihrer ersten Schaffens-phase von  2005-2011 auf dem Schirm gehabt zu haben? Der neuen Scheibe How To Tune A Parrot nach zu urteilen: JA! Ich kannte das zum Duo geschrumpfte Trio aus Sydney/Brooklyn bis vor Kurzem tatsächlich nicht und stelle mir durchaus die berechtigte Frage: Warum? Das kürzlich erschienene Viertwerk schiebt nämlich ungemein angenehm zwischen Elektronik, Noise und Punk. Weiterlesen

SHIVER!

Wieder mal Ebbe hier, I know… Aber man kommt zu nix. Bleibt auch noch nen Monat so. Abgesehen davon, dass seit geraumer Zeit so spannende Beschäftigungen wie Unkraut (was ist das überhaupt?) jäten in mein Leben getreten sind, hat z.B. auch die neue Maffai-Scheibe viel Aufmerksamkeit verlangt. Die ist jetzt via Kidnap Music/Cargo Records raus, heißt Shiver und will entdeckt werden. Gibt es nicht nur digital, sondern auch als CD oder pinke 180g LP im Gatefold. Wahlweise mit Bonus-7inch. Weiterlesen

Neues Futter!

Hier wieder mal ein buntes Bündel an Neuerscheinungen der letzten zwei Monate, die bei mir so hängengeblieben sind. Weiterlesen

Review: Part Chimp – Drool (2021)

Die Londoner Noise-Rock-Institution Part Chimp fährt mit ihrem aktuellen Dreher ein ziemliches Brett. Der Fokus liegt ganz klar auf simplen aber effektiven Riffs. Durch den Übereinsatz an Fuzz-verklatschten Saiteninstrumenten (hier ackern sich nicht nur zwei Gitarristen, sondern zusätzlich auch zwei Basser ab) fällt Drool besonders dringlich aus. Alles auf Anschlag und die nölenden Vocals garnieren das Sludge/Stoner/Doom-Geschoss mit einer Prise Grunge. Hello 90s! Weiterlesen

Review: N.W.77 / HCG / D.F.C. / Life In Grave – Play Fast Ride Easy [4-Way-Split-Tape] (2021)

Unerwartet hab ich kürzlich dieses Tape aus dem Briefkasten gefischt, dessen Cover (wie unschwer zu erkennen) von einem Crypt-Keeper auf einem Fahrrad geziert wird. Misfits-Tattoo und Streetpunk-Klamotten inklusive. Das schaut einerseits reichlich albern aus, lässt andererseits aber auch auf der Stelle ein wonniges Oldschool-Feeling aufkommen und unweigerlich an Anthrax, Body Count oder  Suicidal Tendencies denken. Folgerichtig ist das Tape randvoll mit Thrash- und Hardcore-Gebolze, das einen sofort zurück in die 80er wirft. Vier Bands aus Brasilien hat Seven Oaks Records in Zusammenarbeit mit Audio Epidemic Records für dieses Release zusammengetrommelt und das Paket Play Fast Ride Easy getauft. Weiterlesen